wollen sie berühmtheit erlangen? dann lassen sie sich doch in plastik gießen; oder noch besser, nach ihrem ableben, lassen sie so ich doch in ein kunstwerk verwandeln. vergessen sei aber bitte nicht, noch hurtig ihre dna abnehmen, man weiß ja nie, vielleicht erleben ja gerade sie als klon einen zweiten frühling, sommer, herbst und, ja auch winter, auf diesen oder eben einen anderen planeten. herbei, herbei, kommen sie doch näher, nicht so schüchtern, sehen sie sich das ganze genauer an. es kann ihnen nichts passieren, es kostet nur ihr leben. nur ihr kleines, unscheinbares dasein. mit unserer hilfe wird ihr gewesenes dasein erstrahlen und erglänzen. sie reisen um die welt (nein fürstenfeld lassen wir aus), alle metropolen dieser welt inkludiert, bloß schade, daß sie nichts mehr mitbekommen.
kommt ihnen das makaber vor, ja, na gott sei dank, noch ist nicht alles verloren. die menschlichen kunstwerke des herrn van hagen zählen bereits zu den realien dieser welt und reisen tatsächlich um den erdenrund, dabei treten sei als statisten in trendigen filmen auf (im neuen bond film z.B.) die klonerei läßt noch auf sich warten, hoffentlich noch eine weile. inzwischen gibt es eine neue methode der bestattung: die gefrierbestattung. man läßt sich in flüssig stickstoff einfrieren, in der hoffnung, irgendwann in näherer oder ferner zukunft kann man diese schockgefrorenen leichen dann zu neuem leben erwecken. na, die hoffnung stirbt wohl immer noch zuletzt. unsterblichkeit im zeitlalter der scientifischen revolutionen, oder zumindest der traum davon.
das ungleichgewicht zwischen den schichten, denen die viel haben und den anderen die wenig haben wächst. und wächst, und wächst. und uns fällt doch tatsächlich nichts besseres ein, als uns selbst schockzugefrieren. hmmm. gäbe es die humanitas nicht bereits, man hätte mühe, sie neu zu erfinden.
andererseits heißt es allerorts, sie sei nicht länger leistbar. also zahlen, die können und die anderen? naja, vielleicht ... ja wenn sie denn eine leber oder eine niere abzugeben hätten, dann könne man ja schauen.es ist überhaupt so eine sache mit den gesundheitshandel. in den industrieländern gilt es als das wichtigste gut überhaupt, zumindest für jene, die nicht mehr in ihrem vollbesitz sind, andererseits hört man allerorts, gesundheit für alle sei nicht länger bezahlbar. die einen, die es sich leisten können, haben kein problem und die anderen? naja wenn sie vielleicht eine niere oder eine leber abzugeben hätten, da könne man ja mal schauen. soweit sind wir noch nicht, aber immerhin dort, wo ärzte entscheiden müssen, ob ein vielleicht komplizierterer, jedenfalls kostspieliger eingriff noch ökonomisch sinnvoll ist oder nicht. also man wertet 50 gipshaxen gegen eine knochentransplantation auf.
bald muß der legendäre eid des hippokrates neu formuliert werden. tun wir halt dann doch nicht, der schein soll doch gewahrt bleiben.
jene, die keine chanche mehr haben , können berühmtheit erlangen. wie? siehe oben.
kommt ihnen das makaber vor, ja, na gott sei dank, noch ist nicht alles verloren. die menschlichen kunstwerke des herrn van hagen zählen bereits zu den realien dieser welt und reisen tatsächlich um den erdenrund, dabei treten sei als statisten in trendigen filmen auf (im neuen bond film z.B.) die klonerei läßt noch auf sich warten, hoffentlich noch eine weile. inzwischen gibt es eine neue methode der bestattung: die gefrierbestattung. man läßt sich in flüssig stickstoff einfrieren, in der hoffnung, irgendwann in näherer oder ferner zukunft kann man diese schockgefrorenen leichen dann zu neuem leben erwecken. na, die hoffnung stirbt wohl immer noch zuletzt. unsterblichkeit im zeitlalter der scientifischen revolutionen, oder zumindest der traum davon.
das ungleichgewicht zwischen den schichten, denen die viel haben und den anderen die wenig haben wächst. und wächst, und wächst. und uns fällt doch tatsächlich nichts besseres ein, als uns selbst schockzugefrieren. hmmm. gäbe es die humanitas nicht bereits, man hätte mühe, sie neu zu erfinden.
andererseits heißt es allerorts, sie sei nicht länger leistbar. also zahlen, die können und die anderen? naja, vielleicht ... ja wenn sie denn eine leber oder eine niere abzugeben hätten, dann könne man ja schauen.es ist überhaupt so eine sache mit den gesundheitshandel. in den industrieländern gilt es als das wichtigste gut überhaupt, zumindest für jene, die nicht mehr in ihrem vollbesitz sind, andererseits hört man allerorts, gesundheit für alle sei nicht länger bezahlbar. die einen, die es sich leisten können, haben kein problem und die anderen? naja wenn sie vielleicht eine niere oder eine leber abzugeben hätten, da könne man ja mal schauen. soweit sind wir noch nicht, aber immerhin dort, wo ärzte entscheiden müssen, ob ein vielleicht komplizierterer, jedenfalls kostspieliger eingriff noch ökonomisch sinnvoll ist oder nicht. also man wertet 50 gipshaxen gegen eine knochentransplantation auf.
bald muß der legendäre eid des hippokrates neu formuliert werden. tun wir halt dann doch nicht, der schein soll doch gewahrt bleiben.
jene, die keine chanche mehr haben , können berühmtheit erlangen. wie? siehe oben.
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