<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040</id><updated>2011-04-22T06:47:55.302+02:00</updated><title type='text'>franz josef bemerkt das weltgeschehen</title><subtitle type='html'>kaiser franz josef tut sich schwer in der neuen welt. er wurde nach wien zurückbeordert, um seine ehemalige kaiserstadt zu besuchen. 
nun, er ist doch sehr erstaunt.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>49</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-3651668163168568293</id><published>2008-12-31T13:58:00.006+01:00</published><updated>2008-12-31T15:39:28.436+01:00</updated><title type='text'>über silvestergeböllere</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;nach der stillen zeit, folgt auf den knall also die laute. zeit die weihnachtskerzen sind kaum abgebrannt, einige kerzenstummel am baum zeugen noch von der allzu stillen und ja doch hochheilige nacht, wo alles schläft und einsam ... aufhören bitte, bitte aufhören, ich bekomme noch einen tinitus!&lt;br /&gt;jezt aber böller, kracher und knaller allerorts, piraten und schweizerkracher, knallfrösche und raketen. welch herrliche namen haben doch diese meist kleinen grünen rollstäbe, nicht größer als eine herkömmliche zigarre, die einmal entzündet, einen tremenden krach produzieren, als wollten sie endgültig das finale armageddon herbeiläuten, ähm knallen natürlich.&lt;br /&gt;die bösen geister des winters sollten damit vertrieben werden, so heißt es, sei die quelle dieser silvestralen nationalsportart, dem kollektiven bebumsere und geböllere. man freue sich halt des lebens, und tue dies der welt auf die lautest möglich art und weise kund. finanzkrise, ach was, prekäre lage am arbeitsmarkt i wo. nix da, recht für freie meinungsäußerung, für freie gebumse und geböllere. dadurch entstehen schäden. also bitte, das liegt nur an der unsachgemäßen benützung dieser feuerwerkskörper. also die verletzten benützer selbst. wohl war ist, die gefahren, welche von den raketen und knallkörpern ausgehen, werden meist unterschätzt. hierbei handelt es sich um hochexplosives material, das, einmal entzündet nicht auf knopfdruck gestoppt werden kann, sondern seiner explosion freien lauf läßt. kurzwarnung: wenn zünd, dann bumm! alles klar? also vor man zündende ideen und einfälle hat, erst das eigene hirn zünden.&lt;br /&gt;aber eigentlich wollte ich auf was ganz anderes hinaus. schließlich ist silvester ja auch traditionell bedenkungstag. man bedenkt dem abgelaufenem jahr, war da und vor allem wie es war. und wenn wir schon mal beim bedenken bin, ernenne ich hiermit hochoffiziell  und feierlich den amtierenden bundeskanzler faymann zum bedankungskanzler. warum: weil er sich bei jeder und aller gelegenheit bedankt. beim p.t. wahlvolk, bei den scheidenden und kommenden ministerkollegen, bei der krone (überflußzeitung, anm. d. red.), und was weiß ich noch bei wem. ich vermute, daß die bedankungsorgien zwar nur schall und rauch sind, aber ich will nicht voreingenommen sein.&lt;br /&gt;den knaller des jahres hat wohl die witwer der nation abgeschossen, er hat sich das prädikat "urheber des unwortes des jahres 2008" redlich verdient. "lebensmensch" ist wahrlich ein knalliger einfall. und nicht zu vergessen, die rakete des jahres "silvius b.", über diese figur könnte ich mir die finger wund schreiben, aber sein "braun gebrannte obama" ist doch eine leistung. höher kann man wohl kaum noch schießen. oder? mit welch einem feuerwerk an ölfässern und fettnäpfen uns der man doch immer wieder überrascht. kaum ein medialer böller von cavalier (silvius b. trägt in italien den ehrentitel cavaliere anm. d. red.) verebbt, da zündet er doch prompt einen neuen, einen noch lauteren noch schrilleren. lustiger vogel, leider halt regierungschef einen 50 mio. volkes.&lt;br /&gt;sonst noch was? ach ja spanien wurde verdient europameister, deutschland unverdient vize. olympia war auch und, doch, doch: der doping lebt! kein gerücht, er wurde mehrmals dieses jahr gesichtet, augenzeugen berichteten eindrücklich, mit tränen in den augen davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und ja: veni, vidi, vinzi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-3651668163168568293?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/3651668163168568293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=3651668163168568293' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/3651668163168568293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/3651668163168568293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/12/ber-silvestergebllere.html' title='über silvestergeböllere'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-7060048862050139889</id><published>2008-11-11T09:48:00.006+01:00</published><updated>2008-11-11T17:16:29.338+01:00</updated><title type='text'>über züge</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;vom zug der zeit ist wahrlich oft die rede, nicht nur bei den öbb, höchste zeit also diesem zug auf dem grund zu gehen, fuglos und zügig. im zug zu stehen verändert die weltanschauung, das ist bekannt. wird ja stets betont: wer eine reist tut, hat was zu erzählen. blöd halt ist es doch im zug zu stehen, holt man sich eine lungenentzündung, im besten fall. am zug zu sein hingegen ist eine an sich gute sache, ob mit weißen steinen oder schwarzen, man zieht dann munter mit dem roß, und gibt dem  schwarzen könig einen stoß. was mag sich wohl herr kramnik gedacht haben, als er, am zug warend, der partie und den titel verlustig wurde. und auf dem zug erst, da wird munter, luftig fröhlich. so manche fidele cowboy-schießerei fand dort statt, natürlich nur auf zelluloid in der großen zeit des stummfilmes, und mit tunnel, der lichtwechsel satt. ja auf dem zug ists toll, weil man sich danach baden soll, die dampflokomotiven sind hinlängglich bekannt für ihren rußausstoß, von wegen co2 emission.&lt;br /&gt;unterm zug ist schon weit weniger angenehm, ist keine ratsame methode, den holden blauen (wie lange noch?) planeten zu verlassen. und dann heißts obenrein noch: wegen erkrankung eines fahrgastes ist die u-bahn verspätet. nein, nicht gut, definitiv.&lt;br /&gt;da ist doch ein umzug schon viel besser, seis mit kisten und möbeln, seis mit masken und trompeten, man zieht in einem fall bloß um, im zweiten schon weiter; eben umher. obwohl so mancher umziehende stöhnt lauthals auf: kein umzug mehr im leben, das wär für mich ein, ja was wohl.&lt;br /&gt;viel mehr kopfzerbrechen bereitet so manchem zeitgenossen ein anderer zug, der zusammenzug. von zeitgenossinnen herbeigefleht, er aber zaudert, zittert und zerknirscht, man zusammenzieht zur zweisamkeit. ob die wohl bleibt? falls ja, gibts gern erweiterung der zweierkeit. falls nein folgt am fuß der auseinanderzug. die bande, einst so verband wird nun gedehnt, und gezogen, auseinandergezogen eben. bis sie bricht. es folgt umgehend der entzug, ob einseitig oder beidseitig hängt davon ab, ob einer der beiden schon trost gefunden hat. mit dem abzug kann man auch so allerhand anstellen, er löst den schießvorgang aus. gleichzeitig befreit er küchen in aller welt von unangenehmen anbrenngerüchen, die nun mal auftreten, wenn man am herd abwesend ist. was ab, das auf, bringt einem der aufzug nach oben, das ist bekannt, mal schnellgeschossig in einer röhre mit flauem magen, dann wieder behäbig in stets betenden klappernden kisten, hin zu gott im himmel. oder eben andersrum, nach unten, zu den ewigen feuern, oder doch nicht? in welchem aufzug man daherkommt, ist aber eine ganz andere sache, die mutter schalt einem ob des aufzuges, seien es nun lange haare, vollbärte, oder sonstige nichtinsignien moderner zivilisazion. aufgezogen zu werden ist auch keine angenehme sache, macht euch gefälligst über wen anderen lustig, ich bin nicht euer blitzableiter! unterläßt man aber selbige tat, bleieb sämtliche uhren und wecker stehen, mit dem unerfreulichen ergebnis, daß man doch glatt den arbeitsbeginn verschläft. im anzug ist man ein fescher mann, der fast alles haben kann. wenn dann aber dame zuwegekommen, und sogleich anzüglich werden, will man sich der konfektion entledigen. ob davonrennen oder bleiben, soll sich doch jeder selbst entscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und was hat das alles mit der öbb zu tun. nun, einfach, des bezuges wegen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-7060048862050139889?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/7060048862050139889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=7060048862050139889' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/7060048862050139889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/7060048862050139889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/11/ber-zge.html' title='über züge'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-2297513927044042754</id><published>2008-10-23T13:03:00.003+02:00</published><updated>2008-10-26T16:56:29.523+01:00</updated><title type='text'>über das schnelle geld</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;schnellfahren kann die gesundheit entscheidend beeinträchtigen. davon wurden herr und, ja auch, frau österreicher in den letzten beiden wochen auf eindrücklichste überzeugt. seine gesundheit endgültig nachhaltigst geschädigt hat österreichs politisches talent der letzten jahre. wobei darauf wert gelegt wird, das politik hier ausdrücklich als jenes handwerk verstanden wird, auf der klaviatur der p.t. wähler zu spielen, nicht jedoch die qualität, die ausrichtung und die nachhaltigkeit der politischen inhalte. die qualitäten und die methoden der populisten wurden schon an &lt;a href="http://franzjosef.blogspot.com/2008/07/ber-populisten.html"&gt;anderer stelle&lt;/a&gt; gesprochen. jörg haider, der mit wahrscheinlichen 142km/h oder  aber mehr, genau wird man das nicht in erfahrung bringen, in eine betonmauer gekracht ist, und dabei sofort ums leben kam, hat sich damit um sein weiteres politsches wirken gebracht.&lt;br /&gt;so abstrus und krude seine politischen ideen waren, vom absonderungslager auf einem berg für straffällig gewordene ausländer bis hin zur ordentlichen beschäftigungspolitik im dritten reich, so brillant waren seine rhetorischen fähigkeiten, gerade wenn es um fernsehduelle oder auch rededuelle on face ging. alle seine ehemaligen und aktuellen gefolgsleuten berichten von einer nahezu gespenstischen ausstrahlung, die alle für ihn eingenommen hat. er schien ein politiker gewesen zu sein, der einen zeitnerv punktgenau getroffen hat. charismatik kontra sachargument, zweiteres geniest momentan keinen hohen stellenwert. gerade in zeiten einer zusteuernden krise zählt nicht mehr die erklärung, wie und warum es zu einer solchen kommen mußte, sondern um  klare und einfache lösungen; die meist dergestalt ausschauen, daß irgend jemand für das schlamassel schuld zu sein hat, und der dann dafür zur rechenschaft gezogen wird.&lt;br /&gt;Momentan hoch im sündenbock-ranking rangiert der banker. betrachten wir also die spezies einmal näher.&lt;br /&gt;also der bänker.&lt;br /&gt;aussehen: meistens männlichen geschlechts, fellfarbe: nadelstreif, krawatte und hosenträger. kantige gesichter, könnten teilweise auch boxer sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;verhalten: getrieben vom verlangen nach mehr, kurz gier. unterkategorie: spieler.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;neuerdings jedoch beklagen sich auch schon ökonomen, in der spezies manager die gleichen sündenböcke zu suchen wie man 1930 in den juden fand. dies gab der ifo-chef (institut für wirtschaftsforschung) hans-werner sinn zu protokoll. ob herr sinn bei sinnen war, diesen un-sinn zu verzapfen, wird leider nicht mitgeteilt. jedenfalls fürchtet eine ganze berufssparte, der bakner und der manager um seinen ruf. aktuell rangiert er in der &lt;a href="http://www.readers-digest.de/service_fuer_journalisten/index.php?i&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=548"&gt;vertrauensskala&lt;/a&gt; nicht weit entfernt von gebrauchtwarenhändler und politiker im kellerbereich dieser tabelle, die untersucht ob die bevölkerung vertrauen zu den jeweiligen berufsgruppen habe. (im gipfelbereich rangieren übrigens berufsfeuerwehrleute und piloten, dicht gefolgt und krankenschwestern und ärzten).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;manager und banker haben ihren vormals hervorragenden ruf, sie standen in der gunst vor der finanzkrise hoch, eindeutig durch die zutiefst menschliche eigenschaft der individuellen und der institutionalisierten gier vermasselt. individuell, weil durch höhere persönliche umsätze die sie erzeilen konnten, die betreffenen personen mit höheren boni und aufstiegschancen rechnen konnten. und institutionalisiert, da die bankkonzerne ihren aktionären verpflichtet sind, denen sie langfristig gesehen, unrealistische wachstumsraten versprochen hatten. um sich deren kapital und stimme trotz dessen stets aufs neue zu versichern, sind die konzernleitungen gezwungen die vorgaben und damit den druck auf die eigenen mitarbeiter stets zu erhöhen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;jeder der beteiligten, seien es nun die mitarbeiter, die konzernleitungen, die aktionäre alle waren mit steter beschleunigung dem schnellen geld hinterher, das es einzuholen galt. wie bei jeder wettfahrt, kann auch diese in einer katastrophe enden, wenn die fahrenden ungebremst gegen ein hindernis preschen. dies ist in dem fall passiert. das schnelle geld, dem alle hinterherfuhren, vereinnahmte alle beteiligte derart, daß sie die hindernisse auf der straße übersahen. und dann passierte es. ungebremst, mit höchster geschwindigkeit. wie der volkstribun von kärtnen. die folgen waren für zweiteren tödlich. wie sich die ersteren aus dieser katastrophe herauskommen, wird sich in den kommenden monaten zeigen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-2297513927044042754?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/2297513927044042754/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=2297513927044042754' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/2297513927044042754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/2297513927044042754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/10/ber-das-schnelle-geld.html' title='über das schnelle geld'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-9154780031506923139</id><published>2008-09-30T20:18:00.003+02:00</published><updated>2008-09-30T20:48:33.272+02:00</updated><title type='text'>über geschlagene wahlen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;es ist vollbracht. des landes souverän, das volk, hat gesprochen. bloß was, ist noch nicht ganz klar. das alte sprichwort, wenn einer nach links will und der andere nach rechts, trifft man sich in der mitte, scheint nicht mehr zu stimmen. die politische mitte, wenn es sie jemals gegeben hat, wird in österreich derzeit nicht besetzt. rechts der mitte tummeln sich jede menge farbenspiele, die sich während des wahlkampfes mit populistischen sprüchen gegenseitig zu übertrumpfen schienen.&lt;br /&gt;und links davon, ja gibt es dort noch was. man glaubt ganz schwache lebenszeichen von dort zu vernehmen. die früher agile und aktive ökobewegung, die grünen, liegt zur zeit in der reanimation, der schock hat sie tief getroffen. und die roten, tja die roten haben sich schon vor der wahl den rechten populistischen blättern zur brust geworfen.&lt;br /&gt;wien an kontrollzentrum, wien an kontrollzentrum wir haben ein problem; unsere linke ist klinisch tot. völker, so hieß es einst, völker hört die signale. es soll nicht sein das volk hört keine signal, sondern nur schreihälse wie hunde kläffen; "ober mai, er hott jo so scheene blaue augen. er ist ja sooooo fesch". als ob das politische kategorien wären.&lt;br /&gt;untertanen. es wird zeit, daß wir die geschicke dieses landes wieder in die hand nehmen. wir überlassen diese schwerwiegende bürde nicht dem fernsehkasperl, der uns derart grottenschlecht parodiert, das wir in der kapuzinergruft wie grillhänderl rotieren, da hätts ja zu unserer zeit nicht gegeben, da wäre die gendarmerie eingeschritten. nein, wir übernehmen höchstselbst wieder die hofburg, auf daß die gottgegebene ordnung wieder in wien einzug hält. nebenbei werden wir dieses verstrittene böhmen und mähren, dieses siebenbürgen, die südsteiermark und die krain und dieses rechtslärmende ungarn wieder in die donaumonarchie bringen, auf daß österreich wieder erstrahle. und wehe euch einer redet uns von sarajevo.&lt;br /&gt;wir erwarten uns also, daß sich jeder aufrechte uns treue österreicher am 21. november, am todestag unserer selbst, mit gelb-schwarz beflaggten gewehren an der ringstraße postiert und den herrn politiken um punkt 10 Uhr einen abschiedsalut schießt. wie werden um die zeit einzug in die hofburg halten und dem salut am balkon öffentlich beiwohnen. (für freibier und würschtel wird gesorgt.)&lt;br /&gt;am heldenplatz haben sich alle honorationen und blaublütler einzufinden, wir bitten um standesgemäße kleidung. hernach wird die neue gesellschaftsordnung öffentlich verlesen und tritt mit dem verhallen der fanfaren augenblicklich in kraft.&lt;br /&gt;österreich, deine zukunft liegt im grabe, besser gesagt in der kapuzinergruft.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-9154780031506923139?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/9154780031506923139/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=9154780031506923139' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/9154780031506923139'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/9154780031506923139'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/09/ber-geschlagene-wahlen_30.html' title='über geschlagene wahlen'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-5046245732041159129</id><published>2008-09-20T18:10:00.002+02:00</published><updated>2008-09-26T14:47:21.585+02:00</updated><title type='text'>über banken</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;es geht ein gespenst um in der welt. nein, kein kommunistisches, das hatten wir schon, die diesbezüglichen ehernen vorhänge und wachtürme sind längst gefallen. wir trauern ihnen keine tränen nach. nein diesmal ist das opposit des obgenannten kommunismus dran, der kapitalismus. dass inkarnat aller kapitalien, sozusagen deren quantifizierungsanstalt und aufbewahrungshalle mutieren zu leichenhallen: die banken. weltweltstürzen die börsenkurse in unermeßliche tiefen, reih um reih melden die renommiertesten großbanke des us- amerikanischen kapitalmarktes ihren konkurs, respektive ihren ruin. der hiobsbotschaften nicht genug, der schlagzeilen der gazzetten nach zu urteilen dräut bedrohlich eine weltwirtschaftsskrise mit verheerenden ausmaßen am horizont.&lt;br /&gt;von den einen gefürchtet, von den anderen prophezeit und insgeheim herbeigesehnt, nun ist er da, der fall des börsenkapitalismus. derartige implosionen gehen zwangsläufig nicht lautlos von statten, wie ein fahrradreifen die luft verliert, sondern mit einem gewaltigen knall und getöse. verlierer dieser krise sind fast (aber eben nur fast!) alle. kleine sparer, die ob niedriger bankzinsen auf aktien gesetzt haben, rentner und pensionisten, deren auszahlende fonds auf ebensolche gesetzt haben und nun einen großteil ihres kapitals verloren haben, wodurch sie ihre kunden nicht mehr die versprochenen monatliche summe überweisen können. zu den ganz wenigen gewinnern gehören all jene, welche die krise heraufdräuen sahen, und kurz zuvor ihre schäfchen ins trockene bekamen, wie auch all jene die über insiderwissen verfügten und rechtzeitig vorsorgten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;wie die krise kulminierte, dürfte hinlänglich bekannt sein. zur erinnerung nur die eckpunkte der krise, banken verschleuderten häuserkredite zu unglaublichen konditionen, d.h. sie wurden an kunden vergeben, deren wertbesicherung in keinster weise sichergestellt war. die banken vertrauten auf den boomenden immobilienmarkt in den usa, im notfall konnte man das haus zwangsversteigern. durch die rasant steigenden häuserpresie war auch dieses vorgehen ein geschäft. die erzielten preise für immobilien begannen zu stagnieren, schuldner konnten ihre kredite nicht mehr bedienen, und mit einem mal begannen die gläubigerbanken zu wackeln, da sie über zuwenig eigenkapital verfügten, diese ausfälle zu kompensieren. dies ist an sich eine krise, aber keine weltweite, dazu kamen andere faktoren dazu.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;die banken bündelten die kreditschulden zu fonds zusammen, die sie mit obskuren namen versahen und auf den internationalen markt schmissen, wo sie reißerischen absatz fanden. meist war den käufern solcher subprimes, (wie sie im bankenjargon heißen) gar nicht klar, was sie eigentlich genau gekauft hatten, war auch egal, solange die dividende stimmte. man belohnte sich gegenseitig mit abenteuerlichen honoraren und boni. die finanzwelt feierte sich selbst. bis zu dem zeitpunkt, da die panik ausbrach und viele dieser aktien so wertlos wie packpapier in der eisenwarenabteilung machte. milliardenwerte wurden innerhalb kürzester zeit vernichtet, die freilich ohnehin nie existent (da virtuell) waren. reihenweise kündeten banken ihre zahlungsunfähigkeit an, das führte so weit bis sich die us regierung genötigt sah, einen 700 milliarden schweren hilfsfond für die strudelnden banken bereit zu stellen, auf kosten des steuerzahlers, selbstverständlich. schnell verbreitete sich ein  sprichwort: gewinner werden privatisiert, verluste sozialisert. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;man wird die krise nich in den griff bekomen, wenn man maßgebliche spielregeln nicht dauerhaft für alle geltend einsetzt. kapital darf nicht wahllos und völlig willkürlich rund um den globus geschleust werden, und innerhalb kürzester zeit wieder abgezogen werden, nur weil ein manager eine magenverstimmung hat. es müssen zeitliche mindesthaltedauern an firmenbeteiligungen eingeführt werden, schließlich sind das vitale quellen ganzer landstriche, die man nicht einfach so kauft und verkauft wie langsemmel. die einfühung einer spekulationssteuer, die berühmte tobin tax, sollte neu und grundlegend auf eine einführung hin überprüft werden. dabei geht es um einen bagatelle- betrag von angenommen 0,5% des gehandelten gesamtwertes, das bei jeder transaktion an den staat, die eu oder an einer sonstigen autorität zu entrichten ist. dies soll vor allem kurzfristige handelsaktionen beschränken, die meist spekulativen charakter haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;ein bekannter witz aus der witzreihe rund um radio erewan: &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;frage an radio erewan: bitte sie zu erklären den kapitalismus. antwort von radio erewan: kapitalismus ist, wenn menschen andere menschen saugen aus. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;zusatzfrage: und was ist kommunismus? bei kommunismus ist es genau umgekehrt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-5046245732041159129?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/5046245732041159129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=5046245732041159129' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/5046245732041159129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/5046245732041159129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/09/ber-banken.html' title='über banken'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-256661782090158966</id><published>2008-08-20T08:48:00.006+02:00</published><updated>2008-08-21T11:08:35.133+02:00</updated><title type='text'>über den verlust des politischen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;der slogan: "die neue wahl", nebst riesenkonterfei des spitzenkandidaten prangt zur zeit von allen plakatwänden dieser stadt. überboten wird dieser politische nonsens nur noch von einem satz, der aus der mottenkiste der politischen wahlkampf (un)kultur stammt. "sie sind gegen ihn, weil er für euch ist." in dieser tonart spielt die musik weiter, wer an weiteren stilblüten dieser wahlauseinandersetzung interessiert ist, möge sich auf die suche machen. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;in bälde starten die televisiven konfrontationen, zuerst in form von duellen, wobei diesen wahrscheinlich nur noch die eindringliche musik von den western "high noon", oder "spiel mir das lied vom tod" fehlt. ihren dramatugischen höhepunkt finden sich diese schaudarstellung politischer perfomancekunst dann im gladiatorenkampf politscher inszenierung, der sogenannten elephantenrunde, in der die spitzenkandidaten aller parteien aufeinandertreffen. alle nebensächlichkeiten werden dabei mitbedacht: kleidung, schminke, temperatur im sendesaal, ja einst hat im zuge einer solchen auseinandersetzung der spitzenkandidat einer großpartei darauf bestanden, die stühle, auf den beiden zu sitzen kamen, selbst auszusuchen. unnötig zu erwähnen, welcher der beiden stühle eine höhere sitzposition hatte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;man trifft sich mit spindoktoren, (jenen eigenartigen zeitgenossen die vornehmlich wissen, was das gemeine volk will), mit rethorikexperten, mit sparringpartner, um die fernseh-auseinandersetzung zu üben. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;die ganze veranstaltung wahl, und im größeren kontext die polititische landschaft, bedient sich immer mehr den methoden und gesetzen der unterhaltungsbranche. da drängt sich ein verdacht auf. inwieweit unterscheidet sie sich noch von dieser. die politischen institutionen dienen, so die theorie dem volk. der name republik, sei es jetzt die österreichische oder italienische, deutsche, französische, alle diese staaten tragen republik in ihrem namen, meist an der prominenten ersten stelle. "res pubblica"  wird aus dem lateinischen übersetzt mit "sache des volkes". nun verstanden die lateiner zugegebermaßen unter volk freilich nicht das ganze volk, sondern nur jene männlichen exemplare, die das römische bürgerrecht trugen, dies war eine minderzahl. aber immerhin, deren sache war die staatsführung, zumindest eine zeitlang, bis zum ende der republik unter cäsar.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;aus logistischen gründen wird auf eine direkte demokratie, (gesetzesentwürfe werden durch volksbescheid angenommen bzw. abgelehnt), in den meisten heutigen millionenstaaten verzichtet. das erweist sich in der umsetzung als wenig praktikabel, für jedes kleinere oder größere gesetz müßte man immer eine gesamtstaatliche abstimmung anberaumen. man fand daher zur parlamentarischen demokratie, in welcher verschiedene parteien verschiedene bevölkerungsgruppen vertreten sollten und über eine parlametarische abstimmung in die volksvertretung (parlament) gewählt werden. im prinzip funktioniert das heute in den allermeisten demokratien so, bloß daß die unterschiedlichen parteien immer weniger definierte bevölkerungsgruppen vertreten, sondern man operiert zusehens mit immer verwaschener werdenden programmen, die kaum auseinander zu halten sind. jede partei hat für sich die sogenannte mitte entdeckt, die weder definiert noch greifbar gemacht werden kann. wer repräsentiert die mitte, der fühlt sich als der mitte zugehörig? keine ahnung.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;gleichzeitig wirken auf die politischen institutionen immer stärkere sogkräfte außerparlamentarische konglomerate, die diesen gehörig das gestaltungswasser abgraben. zu nennen in diesem zusammenhang sind natürlich die sich stets vergrößernden wirtschaftskomplexe, großkonzerne der industrie, die als ihre oberste maxime die steigerung ihres eigengewinns verfolgen. nationalregierungen reagieren auf deren forderungen meist ohnmächtig bis hilflos und gewähren wirtschaftshilfen, subventionen, steuererleichterungen ohne ende. die leiter und manager derart großer firmen haben stets das druckmittel im talon, man könne sich auch anderswo um einen firmenstandort umsehen, wo die gebotenen vorteile von seiten der politik diesem stammplatz überwiegen würden. ganz zu schweigen von dem zumindest us-amerikanischen usancen, in denen großkonzerne als finanzielle unterstützer von parteiwahlkämpfen auftreten. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;insofern sprechen die aktuellen slogans der politischen wahl, die bar jedes inhaltes nur noch befindlichkeiten zum ausdruck bringen, bände. das politische establishment hat kapituliert, es hat praktisch abgedankt. der dem politischen inhärente gestaltungswille ist nur noch in homöopatischen dosen erkennbar, man muß sich einer lupe bedienen um diese zu erkennen. der kapitale fehler, der zur zeit, man kann sagen, verbrochen wird, ist der verlust jeglicher perspektive und vision die zukunft betreffend. wer glaubt, durch unterlassung fehler zu vermeiden, sitzt einem schweren irrtum auf; man sollte zur kenntnis nehmen, daß auch nichtstun eine handlung, bzw. eine tat ist, die entstehende fehler nicht verhindert. die perspektivlosigkeit betrifft vor allem die jüngeren generationen. deren pensionen  und altersvorsorgen sind alles andere als gesichert, man kann auch von einem mittleren chaos in dieser sache sprechen. gar nicht erst thematisiert werden jene großen komplexe, deren wichtigkeit für die mittlere und fernere zukunft immer augenfälliger werden: migration und gesellschaftspyramide. in den europäischen staaten steigt der altersdurchschnitt rapide an, damit ergeben sich zwangsläufig neue probleme und herausforderungen. längst hat industrie und handel die generation der senioren als neue und gewinnbringende konsumentenschicht für sich entdeckt. was wunder, jene menschen, die heute eine pension beanspruchen können sich dank der modernen medizin und den geltenden arbeitsschutzgesetzen über eine hervorragende körperliche gesundheit erfreuen. dank der generösen pensionsregelungen der 70er jahre, in denen man die entwicklung freilich nicht antizipieren konnte, (drastisch steigende lebenserwartung, hoher gesundheitsstandart) verfügen sie über noch nie dagewesene materielle absicherung. mit fug und recht läßt sich sagen, dies sind eindeutig die vorteile der sozialpolitik der damaligen jahre. nur leider muß man auch hinzufügen, diese hohen allgemeinpensionen werden sich, wenn die entwicklung so weitergeht wie bisher, nicht wiederholbar sein. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;die migration ist ein faktum, daran ist nicht zu rütteln. menschen werden stets von wirtschaftlich ärmeren zu reicheren ländern strömen, in der hoffnung die individuelle lebensperspektive zu verbesseern. das ist eine grundkonstante des menschlichen seins, die auswanderer aus europa in die heutige usa sei hier nur als exempel erwähnt. zu allen zeiten der geschichte finden sich entsprechende beispiele. zwangsläufig kommt es bei derartigen bewegungen zu reibungsflächen und zu problemen. gleichzeitig werden die arbeitskräfte von den industriestaaten aber dringend gebraucht, da sie arbeitsleistungen erbringen, welche die autochtonen (naja, so autochton sind die meisten bewohner aller länder auch wieder nicht, siehe wiener telephonbuch!) bewohner nicht erbringen können oder wollen. da mit den menschen auch deren weltanschauungen und kulturellen gepflogenheiten mitreisen, die nicht selten diametral den gewohnheiten der örtlichen bevölkerung zuwiderlaufen, gilt es hier eine verbindliche rangordnung zu erstellen, welche die fälle, in denen rechte miteinander kollidieren, klar und eindeutig regelt. die verfassung wäre hier eine geeignete methode, um ein derartiges übergeordnetes grundgesetz zu gewährleisten. diese müßte au die heutigen und erwartbaren probleme der zukunft hin untersucht und gegebenfalls neu formuliert werden. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;ein weiterer kernpunkt, der hier erwähnt werden sollte, ist lebensraumsicherung. dazu gehört der schutz der umwelt, der maßvolle umgang mit den vorhandenen ressourcen und rohstoffen, von denen gerade das wasser eines der wichtigsten sind. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;politik ist definitionsgemäß gestaltung, sie hat die aufgabe rahmenbedingungen zu schaffen, innerhalb derer die handelnden gesellschaftsteilnehmer agieren können. dazu müssen maßnahmen getroffen werden, die manchmal auch für die eigene klientel schmerzhaft sein können. vor allem aber müssen vorschläge eingebracht, öffentlich auf ihr für und wider diskutiert werden und dann gegebenfalls umgesetzt werden. kasperliaden, unterhaltungspolitik und handlungsverweigerung taugen höchstenfalls als ablenkungsmanöver. leider offenbaren sich fehlleistunge der politik nicht sofort, sondern meist in späterer zukunft, wobei die verlockung fehler zu begehen, die kurzfristige vorteile bringen, langfrist aber massive probleme mit sich heranschleppen, naturgemäß sehr groß ist. die eingangs zitierten  schlagzeilen führen eindeutig in die falsche richtung. diese heißt ende der politik.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-256661782090158966?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/256661782090158966/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=256661782090158966' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/256661782090158966'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/256661782090158966'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/08/ber-den-verlust-des-politischen.html' title='über den verlust des politischen'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-6263655295609804496</id><published>2008-08-15T15:16:00.006+02:00</published><updated>2008-08-15T18:35:10.382+02:00</updated><title type='text'>über esel und karotten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SKWPaztHvPI/AAAAAAAAACI/DB-sq0GSxgE/s1600-h/nirvana_430.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SKWPaztHvPI/AAAAAAAAACI/DB-sq0GSxgE/s200/nirvana_430.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5234747832606899442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;eines der ältesten bilder für schinderei zeigt einen esel, vor dessen nase eine fette orangene karotte baumelt. diese baumelt perfiderweise an einem am karren befestigten stock. jedesmal, wenn der esel die karotte schnappen will, setzt er den karren in bewegung und  bewegt die karotte gleich mit. die legende nun sagt, (ich weiß nicht, ob esel auf dauer in diese falle reintappen) der esel wird derart von der karotte abgelenkt, daß er den karren und die darauf liegende last nicht merkt, die er die ganze zeit zieht. klingt einfach, fast so wie ein tierisches perpetuum mobile, man nehme: einen esel möglichst frisch, einen stock, möglichst lang, ein seil, möglichst dünn, eine karotte, möglichst fett, einen karren, möglichst alt und eine last, möglichst schwer. man befestige nun das seil an einem ende des stockes, das andere ende verkopple man mit dem wagen. am seil wird die karotte gebunden, ungefähr in der augen und maulhöhe des esels. der esel selbst wird vor dem karren gespannt, die last auf zweiterem drauf, karotte noch so austariert, daß der esel sie auf keinem fall erreichen kann, und los gehts! ho der wagen rollt. ja halt so lange, bis der arme esel nicht mehr kann.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;nette tierfabel, mag sich so manch einer denken. ja ja, aber die spezies homo sapiens sapiens wartet mit vergleichbaren apparaturen auf. die karotte ist dann freilich keine karotte mehr, der karren wohl auch kein karren nicht. so leicht geht's nun doch wiederum nicht. eine möglichkeit die geschichte in die sphäre der humanitas zu transferieren, zeigt das coverbild der ersten nirvanascheibe. einen an der angel hängenden dollarschein, dem ein schwimmendes kind zu fangen versucht. das trifft die sache schon eher. die angloamerikaner pflegen dieses bild mit der sentenz "money makes the world go round"  zu verdichten. ich denke, das greift zu kurz: geld allein bewegt zwar, aber noch nicht genug. die methode ist noch um einiges diffiziler, aber die prinzipien sind hier erkennbar.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;max weber zitiert in seiner schrift "die geburt des kapitalismus im geist des protestantismus" benjamin franklin, den erfinder des blitzableiters. dieser meinte sinngemäß, wer eine zeit nicht arbeitet, erleide nicht nur dadurch einen finanziellen verlust, weil er in dieser zeit geld ausgeben, nein, der verlust sei noch viel größer, da der nichtarbeitende auch den entgangenen gewinn als verlust einrechnen müsse. er hätte ja arbeiten und damit verdienen können. was nun ist das großes faszinosum von geld, mal abgesehen von der tatsache, daß man sich damit ziemlich viele alltägliche problem wie miete, strom gas etc, vom hals schafft. der entscheidende punkt liegt in der scheinbaren objektivierbarkeit von an sich nicht allgemein einsichtigen leistungen: die der zeitgenössischen arbeit. wer kann denn vergleichen wieviel ein repariertes abflußrohr wert ist, wieviel eine zeile in einer zeitung. vermittels des erhaltenen geldes werden diese verschiedenen arbeiten auf einen gemeinsamen numerischen nenner gebracht. wieviel hat man dafür bekommen! daraus läßt sich dann ganz einfach eine rangordnung erstellen, neudeutsch auch ranking genannt, in die schwups-diwups jeder eingeordnet wird. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;damit nicht genug, der einteilungswahn produziert noch ganz andere blüten. der sport quillt schier über mit rangordungen, tabellen und vergleichszahlen, nicht nur schlußzeiten und ergebnisse werden erzählt und kategorisiert, mittlerweile werden im fußball laufwegstrecken einzelner spieler erfaßt, verhältnisse zwischen gelungene und mißlungene pässe, zweikämpfe und ähnliches mehr ermittelt. diese lassen sich recht einfach, die moderne informationsmaschinerie machts möglich, in tabellen eintragen und ranglisten erstellen. derartige hilfsmittel dienen fußballvereinsscouts dann als einkaufszettel neuer spieler für den verein. die zahlen schaffen harte, glasklare fakten zum sport.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;der wahn hat längst auf den breitensport übergegriffen, so weit das auge reicht, allüberall hecheln piepsende, in funktionskleidung gesteckte läufer herum, mit hektischem blick auf den armbandpulsmesser, ob man ja in der idealzone gerade trainiert. stimmt die zahl, stimmt der spaß, oder? fahrradtachos werten längst nicht bloß banale zustände wie aktuelle geschwindigkeiten aus, nein, nein da gibt es kurbelumdrehungen, höhen-, puls-, geschwindigkeits-, und sonst noch allerlei -messung. grad daß die dinger nicht noch am schluß die fahrradwäsche selbsttätig waschen. auch hier gilt, je höher desto spaß. die lust am sport ist somit direkt proportional zu irgendein festzusetzenden meßwert, der das nächste mal gesteigert werden muß. es erübrigt sich fast dazu zusagen, daß die meßwerte natürlich auf dem heimcomputer übertragen werden und im internet mit andern verglichen, ja eingeordnet werden können. der spaß scheint nur dann erlaubt zu sein, wenn er direkt mit irgend einer zu definierenden leistung verbunden ist. nur einfach so radfahren, schwimmen, laufen, so zum spaß, geht nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;die rankings lassen sich nur weiter ausführen, da gibt es in diversen gazzetten die 100 reichsten staaatsbürger, die 100 bestangezogenen, die 100 sexysten (seltsames wort!) hauptsache es gibt eine rangordnung, dann kennt sich jeder aus.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;die wichtigste aller rangordnungen sit die der öffentlichen aufmerksamkeit. millionen menschen buhlen um ein quentchen öffentlichkeit. als hätte der tschechische künstler andy warhol mit seiner diktion "jeder kann für 15min ein star sein" diese entwicklung vorausgesehen, heute hat sich etwas verändert, es gilt "jeder &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;will&lt;/span&gt; ein star sein". natürlich wird diese währung peinlich genau gemessen und protokolliert, im internet gelten klickraten der eigenen seite als goldene grahle, je höher diese desto mehr selbst wird der autor respektive besitzer. der erstaunliche wahn zum exhibitionismus im netz, der schlichtweg vor gar nichts halt macht, ist nur unter diesem aspekt zu verstehen. schau her hier bin ich, seht alle, alle her, erst dann bin ich's wirklich. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;es gibt keine noch so dämliche fernsehsendung, in welcher die protagonisten im besten falle zum affen gemacht werden, die an mangelnden teilnehmern leidet, natürlich unter der voraussetzung, die sendung ist bekannt und hat eine beträchtliche breitenwirksamkeit. das um aufmerksamkeit heischende volk rennt den castings (so heißen die neuerdings) -tanten und -typen die türen ein. alles nur um gesehen zu werden und möglichst auch in einer printgazzette in irgend einem ranking dann vorkommen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;damit werden die rankings, die reihenfolgen zu perfekten karotten, welche das p.t. volk dinge tun läßt, die sie wohl freiwillig niemals auch nur denken würden. sie arbeiten bis zum umfallen, keuchen und kotzen sich diverse berge hinauf, lassen sich televisionär bis zur schamgrenze vereiern, ja verkaufen sogar, wenns sein muß ihre großmutter, nur weil permanent eine  virtuelle zahl in einem virtuellen ranging vor ihren augen herumtanzt. esel zieh!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-6263655295609804496?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/6263655295609804496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=6263655295609804496' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/6263655295609804496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/6263655295609804496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/08/ber-esel-und-karotten.html' title='über esel und karotten'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SKWPaztHvPI/AAAAAAAAACI/DB-sq0GSxgE/s72-c/nirvana_430.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-8053596439287378093</id><published>2008-08-13T16:52:00.005+02:00</published><updated>2008-08-13T17:45:23.923+02:00</updated><title type='text'>über die kommunikation</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;zu olympischen zeiten ist es üblich, die welt in edelmetalle zu unterteilen, in gold, silber und bronze; eine klare, einsichtige und für alle verständliche hierarchie, das spart  erklärungszeit und nerven.  ein altes sprichwort  handelt ebenfalls  von den oben genannten olymischen edelmetallen im zusammenhang mit kommunikation: "reden ist silber, schweigen gold." das sprichwort feiert offensichtlich die nichtkommunikation als olympische tugend. hatten die fernen griechischen götter, die ja bekanntlich auf dem olymp ihre residenz aufgeschlagen hatten, das nichtreden zu ihrer kardinalstugend erhoben. so nach dem motto, haltet die klappe ihr griechen und spendet uns nektar und ambrosia.&lt;br /&gt;zugegebenermaßen gilt das schweigen der untertanen den mächtigen als die angenehmste huldigungsform, naja nicht ganz, lobrufe und huldigungen werden natürlich gerne entgegen genommen, aber im zweifelsfalle lieber nichts hören als kritik. dabei kann eine schweigende masse ganz schön unheimlich sein. wer ist noch nie von einer runde diskutierender menschen aufgestanden, aufgrund eines dringenden bedürfnisses und hat die runde schweigend vorgefunden, als er zurück zu seinem platz steuerte. ein sehr unangenehmes gefühl. schweigen ist in dieser form ein klares signal der ausgrenzung, du gehörst da nicht dazu, da gibt es etwas, was wir mit dir (abgrenzung zwischen der gruppe und dem einzelnen) nicht besprechen wollen. nachdem der mensch per se ein soziales wesen ist, und in seiner entwicklungsgeschichte vital von kontakten abhängig war (ein einzelner mensch hat, fernab von modernen industriestaaten mit ihrem konfort und eben sozialen einrichungen, mühe allein zu überleben) sind wir auf solche zeichen und signale sehr empfindlich. schweigen ist somit keine kommunikationsverweigerung, sondern teilt durchaus etwas mit, die botschaft: ich will oder kann nicht mit dir reden. selbst dieser graduelle unterschied zwischen nichtwollen und nichtkönnen erschließt sich aus den bewußt bzw. unbewußt gesetzten zeichen des oder der schweigenden.&lt;br /&gt;nun ist meinungsäußerung manchmal ausdrücklich erwünscht, vor allem in zeiten von parlamentswahlen. die um stimmen ringenden beo-, alt-, langzeit-, oder immerpolitiker haben ein elementares bedürfnis, eine schriftliche meinungsäußerung zu ihren gunsten in form eines kreuzes auf dem stimmzettel, zu bekommen. sonst sind sie sozusagen ihren job los. was also, wenn das p.t. wahlvolk beschließt, in diesem fall zu schweigen? gibt es eine alternativstrategie, oder denken sich die entscheidungsträger, wird schon so sein wie immer. das hieße, die doch gewählten vertreter wären bar jeder legitimation, da sie ja nicht von der mehrheit des volkes, dem sog. souverän gewählt wurden. das ist in der tat eine aussage, und was für eine!&lt;br /&gt;das oben zitierte sprichwort zielt jedoch auf eine andere form des schweigens. dazu passend ein zweites: "es in schwieriger ein gerücht zu revidieren, als die daunen eines kaputten federbettes einzusammeln, die der wind verstreut hat." was gesagt wurde, ist gesagt. damit sind fakten und realiäten geschaffen. man kann hinterher schlecht damit argumentieren, man hätte dies und jenes nicht so gemeint, es wäre falsch zitiert worden usw. es ist da und gesagt, damit muß derjenige leben. eine geliebte ausrede für die äußerung beleidigender, diskreminierender sentenzen ist übermäßiger alkoholeinfluß. man wäre ja besoffen gewesen und hätte alles nicht so gemeint. wir sind, in jeder lebenslage, verantwortlich für unser handeln und reden. man kann doch nicht das eigene vergehen der schnaps- oder weinflasche in die schuhe schieben. abgesehen davon, daß flaschen in den selteren fällen schuhe haben. oder vielleicht doch?&lt;br /&gt;manches öfter eingesetzes gezieltes schweigen, wenn so manche klappe bedrohlich klappert und zum atemschöpfen ansetzt, würde die allgemeinheit von manchmal nur dummen, manchmal auch beleidigenden oder schädigenden äußerungen befreihen und ja auch die umwelt schonen, da so weniger heiße luft produziert wird. immerhin auch ein wichtiger punkt in zeiten steigender erderwärmung.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-8053596439287378093?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/8053596439287378093/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=8053596439287378093' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/8053596439287378093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/8053596439287378093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/08/ber-die-kommunikation.html' title='über die kommunikation'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-530292595834084627</id><published>2008-07-30T08:34:00.005+02:00</published><updated>2008-08-01T17:31:47.197+02:00</updated><title type='text'>über populisten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;populisten zeichnen sich in der eigenschaft aus, komplizierte sachverhalte einfach (und teils auch vereinfacht) darzustellen. diese fähigkeit ist an sich noch keine übel beleumundete eigenschaft. woher kommt also der etwas anrüchige ruf, der unweigerlich mit dem nomen populist verhaftet ist. tief im kern des wortes steckt die lateinische wurzel populus, wörtlich "das volk". wie es sich nun mit den casi und pronnome verhält, mögen sich kompetentere lateinisten und graezisten melden. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;ein populist spricht oder agiert zunächst einmal für das volk, so die definition. das ist doch gar nicht schlimm, im gegenteil, es ist sogar eine zwingende voraussetzung für einen politiker; schließlich gründet sich die demokratie und unsere sonderform die parlamentarische demokratie auf volksvertreter, die eben das volk, bzw. teile des volkes, im parlament vertreten. er muß seine reden und handlungen so verständlich wie möglich formulieren, damit er von einer breiten allgemeinheit verstanden werden kann. sonst würde sich auf dauer die kaste der politiker von ihrem wahlvolk abkapseln, und eine abgeschottete in sich zirkelnde gesellschaft bilden. dieser vorwurf zielt häufig auf die politischen institutionen italiens, deren mitglieder tatsächlich losgelöst von den realen gegebenheiten des landes zu agieren scheinen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;populisten nun nützen dieses vakuum, das entsteht, wenn sich das wahlvolk von ihren vertretern nicht verstanden bzw. gehört fühlt. die methode, die derartige tribunen anwenden, folgt einem fast stehenden muster. der populist definiert einen äußeren feind, dem er die mißstände, die er in überbordender zahl findet und benennt, zuschreiben kann. damit schafft der er eine geschickte trennung zwischen den guten "wir", also ihm und seinen anhängern, und den bösen anderen, die da diese gefundenen feinde und deren gefolgsleute wären. wer nun chancen zum feind aufzusteigen hat, läßt sich nicht im vornherein definieren. es ist aber stets ein einzelner oder eine gruppe bzw. ein volk, das leicht von den anderen scheidbar und unterscheidbar ist, (beliebt ist hautfarbe, eindeutige religiöse bekenntnisse, oder divergierende kulturelle bezüge) und die in ihrer wie auch immer gearteten widerstandkraft gegen diese aus- und eingrenzung eingeschränkt ist. populisten verfahren nach dem manichäischen prinzip. es gibt eine eindeutig gute und eine eindeutig böse seite, und wer nicht für uns ist, qualifiziert sich sogleich als ein vertreter der anderen, der bösen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;was gewinnt man mit dieser methode? auf der habenseite zu verbuchen ist ein größerer druck auf der anhängerseite. einerseits haben sie eindeutige leitbilder, befolgt werden können. das ist vor allem in zeiten in denen gesellschaftliche normen zusehens morsch zu werden drohen, eine erleichterung. andererseits schwebt jedem das damoklesschwert auschluß bei ungebührlichem verhalten, bei regel- oder normenverletzung über seinem kopf. wer nicht tut, was von ihm verlangt wird, diskrediert sich automatisch zum feind, mit all den sichtbaren konsequenzen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;zum anderen vereinfacht sich die schuld- und mißerfolgsfrage in einem manichäisch geteilten weltbild entscheidend. kann ein versprechen, das vom volkstribun mit pauken und trompeten verheißen wurde, partout nicht eingehalten werden, dann, ja dann waren halt die feinde des systems schuld, die es wie durch ein wunder doch noch geschafft hatten, saboteure einzuschleusen und das vorhaben zum scheitern zu bringen. schnell werden ein paar unliebsame aus den eigenen reihen gefunden, sie meist zu unrecht der kollaboration mit dem feind beschuldigt und elegant entschärft, meist durch den scharfrichter. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;man mag jetzt einwenden, so funktioniere doch nur eine ausgewachsene diktatur. dieser einwand ist vorderhand richtig. die erwachsene form des dualismus findet sich meist in diktaturen, aber populisten bedienen sich den methoden schon viel früher, freilich nur in rhetorischer form, da ihnen das system zur umsetzung noch fehlt. im prinzip ist der unterschied zwischen verbaler unter-scheidung und der praktischen scheidung des volkes nur mehr ein gradueller, die fragen nach den zur verfügung stehenden mitteln.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;ist die scheidung erfolgreich vollzogen, kommt das vereinfachungsprinzip zur anwendung. alle strittigen, komplexen und komplizierten erklärungsmodellen werden zuerst negiert, und später der obstruktionsabsicht verdächtigt. sie werden zugunsten einfacher modelle eingetauscht, die meist darauf beruhen, daß der erkannte feind die ursache des übel sei, und einfach ausgerottet (vertrieben, ausgewiesen, eingesperrt, nach belieben fortzusetzen) werden muß, dann wäre alles gut. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;natürlich ist auch danach nix gut, klar, wie sollte auch. der grundpfeiler der annahme war eine morsche lüge, und das darauf erbaute haus ist nachgerade zwangsläufig schief. aber solange man halt nicht genau hinsieht, steht das monument ja doch.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;daher kommt also der schlechte ruf der populisten, die vielfach erprobte erkenntnis, daß ein vereinfachender, ausgrenzender und affektiert pöbelnder schreihals sich in sachen solider, stabiler und zukunftsweisender politarchitektur sich überhaupt nicht auskennt. man wundert sich in anbetracht der vielen immer noch stehenden römischen bauten, ob diese erkenntnis nicht schon die alten lateiner hatten und für schlecht planende baumeister ein vokabel erfanden: populist. du!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-530292595834084627?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/530292595834084627/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=530292595834084627' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/530292595834084627'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/530292595834084627'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/07/ber-populisten.html' title='über populisten'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-3529665249989231450</id><published>2008-07-20T17:31:00.011+02:00</published><updated>2008-07-28T13:01:55.890+02:00</updated><title type='text'>über die demokratiemüdigkeit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;die letzten, allerneuesten und brandheissesten umfragen bescheinigen den großen volksparteien östererichs herbe verluste. würde dieses prognostizierte ergebnis am wahltag sich manifestieren, wären vier von fünf parteien praktisch gleichwertig im parlament vertreten. nun ist hinlänglich bekannt, dass wahlprognosen ähnlich wie zukunftsforscher wie auguren in irgendwelche innereien ihre schau halten, entsprechend sind ihre erkenntnisse zu werten. für ahlprgnosen und dem eigentlichen wahltag gilt das alte sprichwort "ersten kommt es anders und zweitens als man denkt". aber eine gewisse politische verdrossenheit kann man im p.t. wahlvolk trotz aller vorsicht doch konstatieren. erkundigt man sich in seiner näheren und ferneren umgebung nach deren jeweiligen wahlfavoriten, indem man die simpel klingende frage stellt: "was werden sie wählen?" erntet man nur ein angedeutetes achselzucken und eine hilflosen gesichtsausdruck. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;zu welchem zweck und ende sollten politische vertretungen im parlament und in den gremien der regierungen noch sitzen, scheinen sich ganze heere von wahlberechtigen zu fragen. gerichte verhandeln unglaubliche verfehlungen von führungspersönlichkeiten angesehenster banken. die frage, wieso hat niemand von den unfaßbaren unregelmäßigkeit wind bekommen, und wenn doch, wieso hat niemand eingegriffen. gleichzeitig werden millionenverluste einer weiteren privatbank aktenkundig, das letztendlich den zahlreichen kleinaktionären am allermeisten schadet. in diesem fall scheint die verantworliche managerkaste der bank nicht nur schadlos sondern mit einigem privaten gewinn sich aus der affäre ziehen zu können.und die politiker hinterlassen zur zeit ob dieser turbulenzen einen völlig hilflosen eindruck. vorschläge, ob brauchbar oder nicht, werden von den jeweiligen mitbewerbern, wie der neue, politisch korrekte terminus für die ehemalige konkurrenz neuerdings lautet, bedingungslos abgeschmettert, eben weil sie von den mitbewerbern stammen und daher per definitionem falsch und unausgegoren sein müssen. die aktuellen politikerköpfe, die das land am strome bevölkern sind völlig bar jeder vision und vorstellung wie und wohin sich dieses land jenseits des ereignishorizontes legislaturperiode hinentwickeln könnte und sollte. unbequeme wahrheiten werden dem volk, wenn überhaupt nur portionsweise und unvollständig serviert. "die wahrheit ist dem volk zumutbar" dieser satz gilt, falls er  überhaupt einmal gegolten hat, schon lange nicht mehr. der gemeine politiker fürchtet den wahltag, mißtraut dem wählenden und unterstellt diesem im falle seiner niederlage sogar irrtum in eben seiner wahl. bei genaueren blick auf die sachlage stellt man fest, die regierungen verfügen nicht mehr über jene potenz, um gerade wirtschaftliche probleme eigenhändig zu lösen. zu sehr hat sich die wirtschaft internationalisiert in den letzten dekaden, nationale regierungen haben wenig handhabe, den konzernen wirkungsvoll entgegenzutreten. gleichzeitig entfernten sich die konzerne selbst vor ihren althergebrachten führungsformen; an stelle von charismatischen firmeninhabern sind mehr oder weniger namenlose aktionäre getreten, deren primäres ziel der preis der aktie und die höhe der dividende ist. als vertreter der aktionäre übernehmen aufsichtsräte die leitenden funktionen innerhalb der firmen, und delegieren sie an hochbezahlt manager, die meist mehr um ihren eigenen ruf, als um die ihrer firma bemüht sind.den politiker sind die gegenüber der firmen verlustig gegangen, mit wen sollten sie noch über standorte, tarifverträge und arbeitszeiten verhandeln, da sie selbst teils aus staatlicher notwenigkeit (der staat hat kein geld mehr) teils aus modischem opportunismus ihren bürgern aktien zur rentenansparung geraten haben. und aktionäre haben eigene interessen, siehe oben. vielerorts wird nun das ende der parlamentarischen demokratie propagiert, oder zumindest diskutiert. wahr ist wohl, daß in zeiten der verunsicherung und des wirtschaftlichen niederganges, in dem wir uns zweifellos befinden, der ruf nach starke und eindeutige losungen durch führungspersönlichkeiten laut wird. dieser ist auch berechtigt, an deren losungen kann sich die gesellschaft wieder reiben und positionen für oder wider bezogen werden. ein ewiges herumlavieren in der neuerfundenen mitte, die möglichst niemand auf  die hühneraugen treten will, nützt in so einer situation niemand. mögen sie doch herauskriechen aus ihrer geschützten deckung, all jene, welche die demokratischen institutionen immer schon als einen makel der modernen zeit gesehen haben. all jene, die lieber nach der pfeife eines gestrengen trainers tanzen, als eigenverantwortung für ihr handeln  tragen wollen. zumindest wäre das ehrlicher und man könnte wieder leichter streiten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-3529665249989231450?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/3529665249989231450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=3529665249989231450' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/3529665249989231450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/3529665249989231450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/07/ber-die-demokratiemdigkeit.html' title='über die demokratiemüdigkeit'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-6813490968369418608</id><published>2008-07-15T12:34:00.005+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:27.483+01:00</updated><title type='text'>über auf- und abregungen, eine anregung</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SHyCj83grAI/AAAAAAAAACA/jwKCu9CHElA/s1600-h/frosch1.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SHyCj83grAI/AAAAAAAAACA/jwKCu9CHElA/s200/frosch1.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5223193221988920322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;das hohe und heilige land ist zur zeit in heller aufregung, die federn notorischer und sporadischer leserbriefschreiber rauchen aufgrund heftigster nutzung, und vielleicht raucht auch der groll mit, den ihre benutzer hegen. verletzung religiöser gefühle ist noch der harmloseste vorwurf jener vor geifer und galle strotzenden gegner jener unscheinbaren skulptur, die zur zeit im bozner museum für moderne kunst, dem museion, ausgestellt ist. die befürworter hingegen sehen sich in der freiheit der kunst eingeschränkt, wettern gegen mittelalterliches vokabular und methoden und fordern ein dringendes machtwort der politischen kaste.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;worum geht denn überhaupt. außenstehenden scheint der aufruhr ein wenig eigentümlich erscheinen. eine gitftgrüne plastikskulptur ist da ausgestellt, sie zeigt einen gekreuzigten, die zunge heraushängenden, frosch der einen bierkrug und ein ei in seinen froschpratzen hält. seine bekleidung, klingt bei einem frosch doch sonderbar, reduziert sich auf einen simplen lendenschurz.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;als vor kurzem ein heftiger hagelschauer über das land hinwegzog, und einigen schaden im sektor der landwirtschaft anrichtete, vermutete eine der leserbriefschreiberinnen sofort den zorn des herrn, ob der oben beschriebenen provokation, der sich hier über die sündige stadt entlud. und, es kann noch mehr werden, denn gottes zorn ist bekanntlich unermeßlich. aber gott sei dank haben sich wackere zeitgenossen gefunden, die zum öffentlichen und allwöchentlichen rosenkranz beten aufgerufen, um den herrn zu besänftigen und dem lande milde zu stimmen. zu diesem ruft ein ehemaliger geschäftsmann auf, der in seiner vergangenheit mit so mancher unsozialen maßnahme gegenüber seinen mitarbeitern aufgefallen ist. ein schelm der hierin eine gewissen- und öffentlichkeitswirksame maßnahme sieht. auch das lendentuch des frosches ist so mancher gläubigen person ein dorn, wenn nicht ein ganzer dornenkranz, im auge. sind doch lendenschurze bei fröschen bislang noch nicht von den biologen beschrieben worden. ein manko, wie man sieht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;das ganze ist ein linguistisches, eigentlich genauer ein semiotisches problem. was ist also passiert, nun es wird das denotat mit dem konnotat verwechselt, das bezeichnete wird via ähnlichkeitsschluß mit einem objekt aus einem verwandten begriffsfeld verwechselt. die obgenannte skulptur bezeichnet nun mal (bzw. stellt dar) einen giftgrünen frosch mit ei und bierkrug, an einem holzkreuz angenagelt. wahr ist wohl, daß die ähnlichkeit mit einem bekannten zeichen der westlichen kultur (ohne bierkrug und ei) sehr nahe liegt, aber eben nicht, und das ist der springende punkt, &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;nicht das selbe ist. &lt;/span&gt;oder anders formuliert der giftgrüne frosch ist nicht jesus am kreuz, sondern eben ein frosch der jenem halt ähnlich sieht, allzu ähnlich für die geiferer. stimmt schon, etwas wird sich der bildhauer schon dabei gedacht haben, warum die ähnlichkeit doch etwas frappant ausfällt, wohl kaum aber um die platte aussage zu treffen, der gekreuzigte sei ein giftgrüner frosch. im übrigen sind die untaten und schmähungen im namen des herrn im laufe der zeiten durchaus übler ausgefallen, als eine simple darstellung eines frosches.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;man wird den eindruck nicht los, hierbei handelt es sich um eines medial herbeigeschriebenes und willkommen geheißenes ablenkungsmanövers, nach dem motto, hast du innenpolitisch ein größeres problem (in südtirol ist gerade wahlkampfzeit und die einheitspartei ist mit massiv bröckelnder zustimmung konfrontiert), entfache einen außenpolitischen ablenkungskrieg. das eint das p.t. wahlvolk. und hurra, es funktioniert auch mit fröschen. das interessierte und weniger inderessierte wahlvolk ist dem frosch sozusagen auf dem leim gegangen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;über kunst soll und darf diskutiert werden, man sollte doch seine argumente abwägen, ein hagelschauer als strafe des herrn zu apostrophieren erinnert doch sehr an die zeiten der inquisition. gut, damals ist man für weit geringere taten am scheiterhaufen gelandet, aber wer will das schon zurück? viel sinnvoller wäre es, den p.t. politikervolk genauer auf die finger zu schauen, was diese so den ganzen lieben langen tag so tun und unterlassen. es könne ja sein, daß sie sich ob des ganzen theaterdonners sich heimlich ins fäustchen lachen und dabei froschschenkel verspeisen. na wohl bekomms.&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-6813490968369418608?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/6813490968369418608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=6813490968369418608' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/6813490968369418608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/6813490968369418608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/07/ber-auf-und-abregungen-eine-anregung.html' title='über auf- und abregungen, eine anregung'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SHyCj83grAI/AAAAAAAAACA/jwKCu9CHElA/s72-c/frosch1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-3381139002109907105</id><published>2008-07-09T16:12:00.005+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:27.751+01:00</updated><title type='text'>über heiße sommer</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SHTLRJdIsTI/AAAAAAAAAB4/pAVft_YTswM/s1600-h/ovp.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SHTLRJdIsTI/AAAAAAAAAB4/pAVft_YTswM/s200/ovp.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5221021363485585714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;es hat sich also schon herumgesprochen, dies wird ein heißer sommer werden. nicht nur klimamäßig feiert die hitze fröhliche urstände, nein auch die politische landschaft trägt ihr schärferl zur allgemeinen erwärmung bei. das eine geht, das andere kommt. so läßt sich wohl am kürzesten die entwicklungen in der bundeshauptstadt wien zusammenfassen; das eine die europameisterscahft im männerfußball ist kaum vorbei, die sogenannten fanzonen sind noch nicht einmal zur gänze abgebaut, provoziert eine dunkle politische macht neuwahlen, die wie ein gewitter über das land brechen; und erneut die straßen mit sprüchen und visagen zuplastern. in der tat, just in jenem moment, in dem der vizekanzler den zugegebenermaßen passenden satz von seinem stapel ließ, "es reicht!" türmten sich drohend dräuend dunkle gewitterwolken über das parlament und ein platzregen ergoß sich über die gierig wartende medienmeute. hat dieses bild symbolcharakter für den ausgang dieser zumutung genannt wahl. ja, anders gefragt, haben wir denn überhaupt eine wahl? &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;diese frage mögen sich die federbewehrten tirolerhüte fragen, die nun einen landeshäuptling ihr eigen nennen, der gar nicht dem plebs zur ankreuzung vorgeworfen wurde. er wurde (man verzeihe diese fußballerische diktion, sie hat sich gegen meinen willen aufgedrängt) in der nachspielzeit eingewechselt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;möge uns diese vorgangsweise in der nationalratswahl erspart bleiben. man kann einen fliegenden wechsel der spitzkandidaten nach geschlagener wahl nie ausschließen. neuerdings beschwört so mancher das drohbild der italienischen zustände herauf, die dem land erspart werden sollten, liebäugelt aber mit der unumschränkten kapital- und medienpotenz einer jener führenden italienischen politiker, die dem publikum als persona non grata präsentiert werden. jener hat im gegensatz zu seinen österreichischen amtskollegen den vorteil, daß er erst gar keine leserbriefe schreiben muß, um seine sichtweise der zukünftigen außenpolitik seines landes zu diktieren, es reicht ein telephonat mit der chefredaktion. schließlich hat man als geldgeber doch da und dort ein wörtchen mitzureden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;zur zeit wird umseitig vor zu exzessiven und teuren wahlversprechungen gewarnt, das p.t. politik interessierte wahlvolk denkt sich dabei, was solls, die werden ja sowieso nicht eingehalten. druckerpressen nehmen ihren dienst nun auf, im minutentakt werden hochglanzbroschüren, flugzettel und visagenplakate gedruckt. die werbebranche freut sich über mehreinnahmen, allein papier ist bekanntlich geduldig, und das langzeitgedächtnis des p.t. wahlvolk ähnelt auch zusehens einem beliebten haushaltsgegenstand, das von keiner studentenwohnung mehr wegzudenken ist: dem nudelsieb. "ich bin des treibens müde" denkt sich wohn nicht nur der eine oder andere große literatenkopf, sondern wohl vermehrt auch der klassische untertan, der per definitionem regiert werden will. es scheitert zusehens am regieren, und wenn das eine fehlt, wird der andere auch seiner rolle als untertan überdrüssig, und verabschiedet sich sonst wohin. und genau dieses wohin beginnt die herren und damen spiundoktoren und politikberater zu interessieren. die frage der stunde lautet: wie um alles in der welt kriegen wir das wahlvolk in die für diesen vorgang vorhergesehenen vorzimmer? &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;es ist schließlich sommer, und wir haben nun wirklich was besseres zu tun, als den marktschreiern mit ihren vollkommen irrelevanten schlagzeilen (sie nennen diese ihre politischen eckpfeiler) zuzuhören. das meer ruft, der wohlverdiente strandsurlaub, meinetwegen auch eine sommerfrische hoch in den bergen bei resi und zenzi, aber doch nicht in der drückenden hitze der stadt, wo  der schwarze willi und der blau heinzi einander wechselseitig des verräterums bezichtigen un wo der rote werner und der grüne alex linken high noon antreten, den hut tief in die augenbrauen gezogen, mit zumindest einer kippe im mundwinkel. ... ach ja der orange peter, den hätt ich ja fast vergessen, was macht der? viel heiße luft verbreiten wahrscheinlich. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;mir wird es zu bunt hier, ich bin auf urlaub. in den farbenfrohen, erfrischend kühlen bergen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-3381139002109907105?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/3381139002109907105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=3381139002109907105' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/3381139002109907105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/3381139002109907105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/07/ber-heie-sommer.html' title='über heiße sommer'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SHTLRJdIsTI/AAAAAAAAAB4/pAVft_YTswM/s72-c/ovp.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-4269796551176095416</id><published>2008-06-03T20:50:00.006+02:00</published><updated>2008-06-04T08:11:17.567+02:00</updated><title type='text'>über stellen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;im detail, so weiß der volksmund, im detail steckt er, der leibhaftige, der klumpfuß, der gehörnte. na, dann lassen wir ihn herein. mal sehen was er uns heute so mitbringt. dieser schalk, der er ist, der bockfüßige bringt nichts mit, nein er &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;stellt&lt;/span&gt;. und was er damit anstellt. halt, nicht so schnell, jetzt sind wir schon mitten im thema, dem stellen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;beginnen wir doch gleich mit dem eben genannten, dem &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;an-&lt;/span&gt;stellen. der geneigt leser möge doch zugeben, das ist ein großartiges wort. man kann das radio anstellen, den fernseher, einfach durch drehen (eher früher) oder drücken (eher heute) eines knopfes. schon ist seine  freizeit gerettet, will heißen  durch wort, klang oder bild ausgefüllt, über deren qualität läßt sich freilich trefflich streiten. ich will hier, bei gott, keine diskussion über den qualitätsverfall der medien anzetteln, das soll an anderer stelle besprochen werden. man kann aber noch einiges anderes anstellen. untaten beispielsweise, was wären die erzählungen der erwachsenen, namentlich zu späterer stunde, in denen der alkohol schon greift, ohne die anekdoten aus der jugendzeit, was man nicht alles angestellt hat. größere und kleinere lausbubenstreiche, die mit der distanz immer lustiger und ja auch immer ausgeschmückter werden. wie die gefangenen fische der leidenschaftlichen angler halt. falls man keine zum besten geben kann, möge man sich doch an der kasse des örtlichen kabaretthauses anstellen, um sich inspirieren zu lassen, aber bitte in zweierreihen. so wie sich das gehört.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;man kann aber auch &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;auf-&lt;/span&gt;stellen. ganz harmlose dinge beispielsweise, wie bleisoldaten des herrn sohn, die leider in der leidenschaftlich geführten schlacht (um)gefallen sind. oder man versuche doch seine eigene familie in den einschlägigen seminaren aufzustellen, die es mittlerweile durchaus in einer vielzahl gibt. dabei ist eine portion hausverstand und skepsis durchaus angebracht, außer man will unbedingt diverse blaue wunder erleben. oder auch &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;aus-&lt;/span&gt;stellen, dazu habe ich mich &lt;a href="http://franzjosef.blogspot.com/2008/04/ber-aus-stellung_25.html"&gt;bereits&lt;/a&gt; ausgelassen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;da laß uns doch lieber eine pizza &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;be-&lt;/span&gt;stellen, wenn möglich per express, damit der käse noch schön weich bleibt, oder aber jenens super t-shirt des neuen katalog von, ähm wie hieß nochmal die firma ... blöd nur wenn vor lauter bestellerei bei diversen versandhandelsketten die eigen kohle derart schrumpft, daß nur noch der privatkonkurs das allerschlimmste verhindern kann. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;vielleicht sollte man diese praxis doch rechtzeitig &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;ab-&lt;/span&gt;stellen, um das finanzielle gleichgewicht wieder &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;her-&lt;/span&gt;stellen? ich will hier niemanden etwas &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;unter-&lt;/span&gt;stellen, schon gar nicht diverse schulden, doch handelt es sich hierbei um eine gängige praxis, wer einmal die notverkaufssendungen im tv gesehen hat, wird mitr recht geben, es scheint sich hierbei um einen künstlich &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;herge-&lt;/span&gt;stellten konsumwahn zu handeln. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;das muß man unbedingt &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;um-&lt;/span&gt;stellen., andernfalls wird man stante pede ins irrenhaus &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;über-&lt;/span&gt;stellt. auch nicht lustig.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;ja ja ist schon gut, ich stelle mich der höheren gewalt und stelle das gestell nun ab.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-4269796551176095416?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/4269796551176095416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=4269796551176095416' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/4269796551176095416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/4269796551176095416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/06/ber-stellen_03.html' title='über stellen'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-2920828351320104699</id><published>2008-04-25T11:32:00.007+02:00</published><updated>2008-04-26T08:47:23.219+02:00</updated><title type='text'>über aus-stellung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;"ein männlein steht im walde, ganz still und stumm, es hat aus lauter purpur ein mändlein um."&lt;/span&gt;, so berichtet ein altes kinderlied aus anscheinend fernen tagen. es erzählt von einen männlein das da still und stumm im walde steht und nur mit einem purpurenen mantel bekleidet ist. ein pilz, genauer ein fliegenpilz wird hier protagonist eines liedes.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;das ist heute viel zu fad, was: alleine, wie: stumm, wo: nur im wald, nein damit kann man keinen blumentopf mehr gewinnen. in unserer kultur, in der die wichtigste währung die aufmerksamkeit und die auftrittsminuten im fernsehen sind ist so ein lied schon fast ketzerisch. wollen wir es also dem zeitgeist entsprechend umformulieren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;"ein männlein steht im kunsthaus ganz laut und dumm. es hat aus lauter gar nichts ein nacktkleid um. sag was mag das männlein sein, das da steht im kunsthaus rein"&lt;/span&gt;. die momentan allseits beliebte  kunstform der performance begegnet den p.t. kunstbesucher derzeit auf schritt und tritt. merkmale dieser neuen schaffenskraft sind ein oder mehrere protagonisten, die mit mehr oder weniger (meistens weniger) kostümen, sich verzweifelt daran abrackern, das p.t publikum zu schockieren. flankiert werden die darsteller, (die eigentlich keine darsteller sein wollen, sondern eben künstler) von kameras, welche das geschehen hautnah verfolgen und direkt auf eine leinwand hinter oder neben den künstlern projizieren.  das geschehen wird hier praktisch gedoppelt durch den auftritt der figur und dessen abbild auf der leinwand. so weit so fad. warum aber fad. nun, das hängt wohl mit der sinnleere des dargestellten zusammen, man kann sich oft des eindruckes nicht erwehren, der sinn der vorstellung liege in der präsenz des künstlers im öffentlichen raum. und nur das, d.h. eigetlich will der/die künstler nur auf einen bühnenähnlichen raum und suche verzweifelt nach einen vorwand, der ihm/ihr das ermöglicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;ich kann dieserr vorgehensweise keinen vorwurf machen, die vorbilder für ein derartiges vorgehen finden sich zuhauf. ich denke da an die unsäglichen riesigen plakatwände, die irgend einen billigen und meistens blöden vorwand suchen, in riesigen lettern den firmennamen und das produkt in den öffentlichen raum zu pressen. ich habe mich schon mal an &lt;a href="http://franzjosef.blogspot.com/2005/12/ber-die-werbung.html"&gt;anderer Stelle&lt;/a&gt; über dieses phänomen ausgelassen. die penetrante präsenz von nichtssagenden sog. skandalnudeln im öffentlich rechtlichen und privaten fernsehen tut ihr  übriges. da sitzen menschen "mit schicksalen", laut  eigendefinition der jeweiligen sender und lassen der mehr oder weniger interessierten öffentlichkeit an diesem schicksal teilhaben. so als eine art öffentliche psychotherapie. diese werden dann an andere stationen und sender weitergereicht und erlangen, und um das geht es ja, einen gewissen bekanntheitsgrad.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;nicht die wichtigkeit oder brisanz der aussage steht im vordergrund, sondern allein die aus-stellung des eigenen seins, eigentlich der eigenen unzulänglichkeit. ich habe auch nicht mehr zu sagen als ihr, seht her, ich bin einer von euch. das heißt, jeder der zuschauer könnte jederzeit den platz vom zuschauenden mit jenem des zugeschauten wechseln. somit ist das geschäft der öffentlichkeit demokratischer geworden. bewundert wird, wenn überhaupt noch irgendetwas, die courage, dort zu stehen und die aufmerksamkeit auf sich zu kumulieren. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;die p.t. kunst- und kulturschaffen mögen sich des alten kinderliedes entsinnen und ein resümmee ziehen: wer nichts zu sagen haben sollte, der möge doch, im interesse von allen, schweigen. aus anstand.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-2920828351320104699?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/2920828351320104699/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=2920828351320104699' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/2920828351320104699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/2920828351320104699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/04/ber-aus-stellung_25.html' title='über aus-stellung'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-6271862209235033688</id><published>2008-04-16T12:05:00.004+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:28.023+01:00</updated><title type='text'>über glatzen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SAXbKeNwgAI/AAAAAAAAABw/r_u2AZq_erg/s1600-h/grazie.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SAXbKeNwgAI/AAAAAAAAABw/r_u2AZq_erg/s200/grazie.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5189795118570307586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"il lupo perde il pelo, ma non il vizio" weiß ein italienisches sprichwort, will meinen: eine katze läßt das mausen nicht. wörtlich übersetzt heißt das sprichwort: "der wolf verliert zwar sein fell, nicht aber seine untugend".&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;der neuen ministerpräsident jenes landes, dessen provenienz das obige ist, dieser nun ist so ein fellverlierender wolf. um sein verbleibendes fell, ähm entschudigung, haarkranz  war natürlich gemeint, zu retten, hat er sich schon transplantationen selbiger unterzogen und dies auch freimütig öffentlich eingestanden.  über dieses (f)akt ist bereits reichlich diskutiert worden, und soll daher an dieser stellen nicht weiter ausgeführt werden. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;viel interessanter aber gestaltet sich die frage nach den "vizi", den untugenden, die ja in reichlicher zahl zu finden sind. erinnert sich der deutsche sozialdemokrat und damalige parlamentssprecher des eu-parlaments schmidt an einen der typischen berlusconianischen witze? er schlug diesem vor, ihn für die besetzung einer filmrolle, jener des capo eines konzentrationslager, zu berücksichtigen. oder kennt noch wer den mussolinigruß neben den faschistendenkmal "siegelsplatz", mit dem er anläßlich eines besuches  in bozen seine gesinnungsfreunde dort begrüßte, ein witz, wie er späte beteuerte. nur eine person hat es bisher geschafft, den wollverlierenden wolf zu einer öffentlichen entschuldiung zu zwingen. seine eigene frau! sie warf ihm in einem öffentlichen brief an die linksliberale römische zeitung vor, ihre ehre als ehefrau diskreditiert zu haben,  weil er einer blonden statistin in einem tv-studio angeboten hätte, diese zu heiraten und mit auf eine einsame insel zu nehmen. er hat sich entschuldigt, ebenfalls in einem offen brief, öffentlich abgedruckt. nicht die tatsache, daß da öffentlich persönliche schmutzwäsche des berlusconianischen ehelebens gewaschen wird hat beeindruckt, sondern die tatsache: seinen ehefrau war bis dato die einzige, die dem wölflein ein eingeständnis abgerungen hat: seine witze gehen prinzipiell immer auf kosten von anderen. und dieser andere hat das recht, wenn nicht die pflicht, sich zu wehren und den angreifer, den solche üblen witze sind immer auch gleichzeitig ein angriff, in dessen schranken zu weisen. nur geschieht dies halt selten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;und nun gibt sich silvio am morgen nach geschlagener wahl geläutert, das wölflein scheint kreide gefressen und den schwanz eingezogen zu haben: "ich werde ein anderer ministerpräsident sein als 2001" raunt er seinen geislein zu, "ich werde die probleme des landes lösen". ja, fehlt nur noch, daß er dem p.t. wahlvolk eine manikürierte hand reicht, um seines wölfische prinzip zu kaschieren. im gegensatz zum anklingenden märchen wird er wohl kaum das p.t. wahlvolk verschlingen, da überschätzt man seine verdauung doch beträchtlich. aber er wird weiterhin das land als ein ureigenstes interessengebiet ansehen, italien als erweitertes fininvest-projekt sozusagen. desgleichen wird er seine person und seine kaufmännischen interessen vor der ungebetenen jurisprudenz durchaus zu schützen wissen, all jene verfahren, die noch gegen seine person und seine gefolgsleute anhängig sind, (und das sind noch einige) werden in den nächsten wochen auf ganz überaschende weise gütlich beigelegt werden. (verjährung oder sonst was, es wird der neuen regierung schon was kreatives einfallen, um die verfahren zu stoppen). genau so, wie er es die beiden vorangegangenen amtsperioden auch gemacht hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;warum sollte er auch anders handeln, um in den geschichtsbüchern lobend erwähnt zu werden?ach was, dieser mann hat ein imperium aufgebaut, glaubt irgendwer auf dem planeten, daß dieser sein imperium, das nun in den händen seiner kinder ruht, daß dieser ebendieses riskiert,  um des guten rufes willens. "ist der ruf denn ruiniert, lebt es sich recht ungeniert", wie ein weiteres sprichwort zu sagen pflegt. warum sollte ein 71 jähriger mann plötzlich vollkommen entgegen seinen bisherigen prämissen handeln, weil er es nur vor laufender kamera verspricht. glaube das wer will, die fakten sprechene einen andere sprache.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;dem wölflein werden wohl keine neuen haare wachsen, das fell wird wohl dünner werden, sein "vizio", seine absichten, hat der mann deswegen noch lange nicht geändert.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-6271862209235033688?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/6271862209235033688/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=6271862209235033688' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/6271862209235033688'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/6271862209235033688'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/04/ber-glatzen.html' title='über glatzen'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/SAXbKeNwgAI/AAAAAAAAABw/r_u2AZq_erg/s72-c/grazie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-6390771988305271431</id><published>2008-04-15T07:57:00.003+02:00</published><updated>2008-04-15T10:26:48.212+02:00</updated><title type='text'>über ausgänge und auswege</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;es gibt gebäude, vorzugsweises viele neubauten - also gebäude neuesten datums, da fällt der eintritt in das mehr oder weniger große haus leicht, einladend große tore, die sich noch dazu automatisch öffnen. aber, den ausgang vermag man partout nicht zu finden. so z.b. das neue spitalsgebäude in innsbruck. man irrt also zwischen beton und glas herum, glotzt durch die riesigen durchsichtigen fronten, vermag das ziel - die außenwelt gut auszumachen, allein, glas ist hart. man entdeckt immer neue wege und gänge und fragt sich verwundert, ob man doch irrtümlich sich in einer mittelalterlichen stadt wiederfindet. nicht immer, wo man leicht hineinkommt, kommt man auch wieder leicht heraus. ich bin versucht, die behauptung aufzustellen, es hat was gesetzmäsiges, überall wo man leicht eintritt, fällt der rückzug besonders schwer.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;das gilt nicht nur für physische gebäude, sondern auch und vor allem für politische entscheidungen. nun hat das p.t. wahlvolk, allesamt ausgezeichnet mit einem italienischen paß, entschieden. und wie! sie hat hrem rattenfänger zum dritten(!) mal eine satte mehrheit verpaßt, er mag nun, da er sich am morgen nach der wahl geläutert gibt: "ich werde nicht der ministerpräsident sein, der ich während der letzten amtszeit war." naja, geht ja auch schlecht, viel zeit ist dazwischen vergangen, er ist um einiges älter geworden und  die politische landschaft hat sich auch geändert. aber, es gebietet die höflichkeit, (welche der gewählte herr nur in ausnahmefällen kennt), diese ansage vorderhand ernst zu nehmen. was ändert sich also, scheinbar nichts. die regierungskoalition ist dieselbe wie während seiner letzten regierungsperiode. seine eigene partei (oder doch firma?) regiert nun mit den zentristisch eingestellten neo(wandel)faschisten, (deren spitzenpolitiker fini eine der erstaunlichsten wandlungen vollzogen hat) und der separatistischen lega nord. diese hat, man höre und staune, ihr wählervotum im vergleich zur letzten wahl, verdoppelt. und das, obwohl ihre spitze, aufgrund eines hirnschlages, für lange zeit im wahrsten sinn k.o. lag und überdies kaum in den öffentlichen medien in erscheinung trat. aber der norden, vor allem die regionen lombardei und venezien, scheinen ein undefinierte angst in ihrem nacken zu spüren, die sie bewogen, für ihren eifrigsten rächer und kämpfer zu votieren. dagegen steht die alleanza nazionale, für die eine jegliche form von separatismus oder auch nur regionalismus ein rotes tuch ist. der süden fürchtet sich abgeschnitten von der staatlichen autorität und seinen vollzugorganen, namentlich judiskative und exekutive, wohl auch vom finanzstrom, falls auch nur das böse a- wort, autonomie und r- wort regionalismus in den mund genommen wird.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;und so wird die regierung weiterwursteln wie bisher, da ein reförmchen, dort eine gesetzesänderung. der paragrafendschungel, wo der wildwuchs fröhliche urständ feiert, wird wohl kaum eine machete und motorsäge zu sehen bekommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;der ausweg aus dieser sackgasse wir wohl ähnlich schwierig sein, wie aus so manch einem modernen gebäude. genaugenommen wahrscheinlich schwieriger, möchte ich vermuten. da muß die herrschende kaste und auch das p.t. pubblico auf liebgewonnene privilegien und vorteile verzichten und wieder einmal eine ganz neue tugend an den tag legen, die heutzutage fast schon vergessen zu sein scheint: rücksicht auf das allgemeinwohl. also abkehr von dem allseits propagiertem egoismus. sonst bleibt nur ein ausgang, den über die staatsgrenze.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-6390771988305271431?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/6390771988305271431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=6390771988305271431' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/6390771988305271431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/6390771988305271431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/04/ber-ausgnge-und-auswege.html' title='über ausgänge und auswege'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-579192872315771672</id><published>2008-04-14T14:17:00.002+02:00</published><updated>2008-04-14T16:49:09.508+02:00</updated><title type='text'>über "schon wieder waalen"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;also was jetzt, der souverän hat seine meinung nicht richtig kund getan, er möge doch bitte sehr noch einmal sprechen? nach nur zwei jahren versucht italien also erneut wieder eine stabile, klingt fast wie ein hohn, mehrheit in parlament und senat zu finden. man ist versucht, genervt und angewidert ihnen den rücken zu kehren, mögen sie doch suchen, sie werden keine finden, weil es die stabilität in dem land schlichtweg nicht gibt. aber so einfach ist es leider auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;das brechtsche diktum, "und wenn die mächtigen mit den untertanen nicht zufrieden sind, dann mögen sie sich doch ein neues volk wählen" ist hier so aktuell wie selten. bloß entstammen die sogenannten mächtigen halt auch aus dem selben volk, will heißen, sind aus dem selben holz geschnitzt. und gleich wie landsmännische holzfigur, der zum unterschied zu den ersteren bei groben lügen die nase wächst, erwachen beide zu leben, und werden sehr umtriebig. man verspricht, ja das blaue vom himmel oder das azzurro von ebendort, wer es poetischer mag, man gibt sich betont leger, feixt, erzählt dem versammelten p.t. pubblico tumbe witze, und verhält sich insgesamt ganz normal korrupt, so als wäre es das normalste der welt, gegendienste für seinen beruf zu verlangen. schon eigenartig.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;willkommen also in einem land, das den ausnahmezustand zum normalzustand erklärt hat. das sich schlachtfeste in fußballstadien erlaubt, deren schlachtenbummler ihren namen noch gerecht werden, das steuern fast notorisch prinzipiell im nachhineine zum ermäßigten tarif via straferlasse zahlt, das sich von einem schmarotzerischen substaatlichen gebilde, die mafia in all ihren ausprägungen, nicht und gar nicht lösen kann. dessen kritische intellektuelle stimmen (gibt es diese überhaupt noch?) nicht über den brenner herüberhallen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;was soll man da bloß machen, fragt man sich ob der fragen verzweifelt. klar, man muß was tun, bloß was? die deutschen fastnachbarn bitten, das land einzunehmen, wie beppe grillo in einem aufruf, abgedruckt in der "&lt;a href="http://www.zeit.de/2008/08/italienische-Verhaeltnisse"&gt;zeit&lt;/a&gt;" gefordert hat, oder wie es eine verzweifelte wählerin in sizilien formuliert hat: man muß italien unter die oberhoheit der eu stellen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;soll man tatsächlich dem land die nationalstaatliche souverentität nehmen? das ist allerdings starker tobak für die machistischen tendenzen des landes. betrachtetman die politische sache und die geschichte des landes näher, erschließt sich sehr rasch, das sie nation italiens eine ziemliche fiktion des 19. jh. ist, die genaugenommen noch immer nicht wirksam wurde. zu beginn des 19. jh. war das land noch tief gespalten, zwischen habsburgerischen territorialansprüchen im norden (venedig und mailand), kirchenstaat und bourbonen im süden. binnen weniger jahren wurde das land geeint und federführung des piemontesischen königreiches. aber, auch heute noch legen die einwohner der jeweiligen städte, wie mailand, venedig, rom, palermo etc. die patronanz ihrer unmittelbaren herkunft zu sein, und erst in zweiter, wenn nicht gar in dritter hinsicht italiener zu sein. der staat ist weit weg, nicht nur in den köpfen des "meridione" des südens, auch in jenes der nördlichen länder. daher ist es auch verständlich, wenn es als kavaliersdelikt gilt, den staat als solchen zu betrügen, vermutet man doch selbiges auch von diesem. um die starken zentrifugalkräfte, die seit anbeginn der einigung italiens herrschten einigermaßen zu unterdrücken, verordnete sich das land einen mächtigen zentralstaat, mit einem absurden auswuchs an bürokratie. so dauerte die erstellung eines passes, der selbstverständlich in rom erlassen  wurde, egal wo der antragsteller seinen wohnsitz hatte, ob am brenner oder in sirakusa in sizilien, durchaus ein halbes jahr. das nur ein willkürliches beispiel. mit einer hamme speck ließ sich dieser vorgang entscheidend beschleunigen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;die medizin, die dem kranken mann italiens verschrieben werden muß wird äußerst bitter und langwierig. sie heißt, eintritt in die europäische normalität, ausweitung der selbsverwaltung der kommunen und vor allem, die bewohner sind aufgerufen, ihre staatsbürgerlichen pflichten ernst zu nehmen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-579192872315771672?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/579192872315771672/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=579192872315771672' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/579192872315771672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/579192872315771672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2008/04/ber-schon-wieder-waalen.html' title='über &quot;schon wieder waalen&quot;'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-3247934069771777433</id><published>2007-07-18T12:43:00.000+02:00</published><updated>2007-07-18T15:26:29.018+02:00</updated><title type='text'>über die hitze</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;hurra, wir können von rekorden vermelden. höchste je gemessene temperaturen, wärmstes jahr  überhaupt. gemessen an den durchschnittstemperaturen. gletschereis und wasserreserven schmelzen gleichermaßen dahin, so wie die vanilleeistüten, bloß hinterlassen erstere keine klebrigen abdrücke. zweitere hinterlassen einzig und allein bedrohliche fehlstellen, die alle daran erinnern, daß da mal was war. die bauern in den bergregionen sorgen sich jetzt schon um die bewässerung ihrer felder und obstanlagen, ganze landstriche drohen zu vertrocknen. das wäre doch auch wieder eine höchstleitung. so wie damals 2002 als der po in italien fast völlig ausdttrocknete, wo einst ein breiter strom sich durch die gleichnamige tiefebene schängelte, fand man nur noch ein unansehnliche und wahrscheinlich gesundheitsgefährdende stein- und staubwüste. schauriger rekord, wahrlich. doch wie so oft bei rekorden, sei werden vergessen, die folgenden jahre waren anders, und der trockene po viel dem kollektiven verdrängen zum opfer. was nicht unmittelbar sichtbar ist, das ist nicht.&lt;br /&gt;inzwischen wimmelt es in der welt nur so von klimagipfels, kundgebungen, konzerten für den klimaschutz und verwandten und bekannten veranstaltungen. man soll jetzt bitte nicht sagen, dies würde sowieso alles nichts bringen, da würden sich eine reihe von illustren zeitgenossen zu positiven persönlichkeiten hochinszenieren. aber nicht doch, alles was der sache nützt, kann gar nicht schädlich sein.&lt;br /&gt;so ungefähr kann der einwand wohlmeinender menschen sein, denen die sache durchaus am herzen liegt. fakt allerdings ist, die derzeitigen saunaartigen zustände sind humanproduziert, nicht mal mehr dieser these feindlich gesonnene individuen wagen es, öffentlich das gegenteil zu behaupten. was aber auch nicht heißen muß, das sie völlig falsch liegen. in zweiten einer kollektiven viertelpanik, das zur zeit der klimawandel darstellt, gilt jede vm common sense abweichende meinung als höflich formuliert, unerwünscht, und wird dem entsprechend bekämpft, auch wenn sie sich einer gewissen plausibilität erfreut.&lt;br /&gt;in diesem fall ist es ziemlich sicher, daß mit einer portion anstrengung und auch ein großes maß an eigenverzicht seht viel unheil sich leicht abwenden ließe. aber hier gilt das gleiche prinzip  wie im dopinggebeutelten radsport, wer beginnt, hat zumindest am anfang keinen greifbaren vorteil sondern nur einen sichtbaren nachteil. und um ehre, gutem ruf und ebensolchem gewissen gehts in unserer industriegesellschaft, trotz der penetranten betonung des gegenteiles nicht. wiederum siehe radsport oder einfach die letzten großen wirtschaftsprozesse, ja genau z.b. bawag. also wer beißt als erstes in den sauren apfel und verzichtet auf kollektive automobile und ähnliche bequemlichkeiten. ja, das würden wir schon, wenn (kann man bitte mal den konjunktiv zumindest für eine zeitlang außer kraft setzten, kann das jemand mal veranlassen?)&lt;br /&gt;und so werden wir uns halt weiterhin von grenzwertbeschlüssen und deren nachträglichen korrekturen weiterhanteln, bis es halt gar nicht mehr geht. dann aber, und da bin ich mir sicher, werden die rekorde nur merhr so purzeln. bin gespannt auf welchem papier diese dann gedruckt werden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-3247934069771777433?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/3247934069771777433/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=3247934069771777433' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/3247934069771777433'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/3247934069771777433'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/07/ber-die-hitze.html' title='über die hitze'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-7159282054924855188</id><published>2007-06-30T13:37:00.002+02:00</published><updated>2007-06-30T14:44:41.233+02:00</updated><title type='text'>über die zahlen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;das wohl typischste merkmal unserer zeit ist die zahl. allüberall tritt sie uns entgegen, ob in breiten lettern als preisauszeichnung von akquisierbaren waren, als einheiten sportlicher höchstleistungen, als grade zur messung der menschlichen intelligenz. es gibt wahrlich nichts, wsa nicht gemessen, berechnet oder evaluiert wird. zahlen, zahlen allüberall zahlen. es hat den anschein, als wären wir im zeitalter des ausgehenden rationalismus zu bekennenden plationikern geworden, jenes griechischen philosophen, der in den zahlen die höchstmöglich abbildung göttlichen seins sah.&lt;br /&gt;wir ranken uns gegenseitig in gazzetten, seinen es nun literaturbestsellerlisten oder die 100 wichtigsten künstler des landes, oder neuerdings, wie oft wird man selbst von der suchmaschine google gefunden. 1.000mal, 10.000mal oder gar 100.000mal. das sind endscheidende aussagen zur eigenen person, ich denke, in zukunft wird im paß nicht bmehr das geburtsdatum sehen, sondern das google suchranking, dann kennt jeder, den diesen paß sieht, um das gesellschaftliche ansehen der betreffenden person.&lt;br /&gt;da findige wissenschafler jetzt auch noch vorgeben, die berechnungsformel für die attraktivsten kurven weiblicher schönheit gefunden zu haben, scheint es lediglich eine frage der zeit zu sein, wann den die ultimative quantitativ erfaßbare meßgröße für kreativität und individualität auf den nteressierten markt geworfen wird. jeder kann dan zuhause, anhand einfacher parameter, seine begabungen errechnen, und mit dem zustande gekommenen ergebnis hausieren gehen.  man nehme eine handvoll jobbewerber, füttere einen großcomputer mit einer reihe von eckdaten dieser bewerber, harren einige minuten und schon spuckt die rechenmaschine den namen des geeignesten kandidaten, flankiert von seinen wichtigsten koeffizienten aus. das ganze prozedere arbeitet wunderbar objektiv und nachvollziehbar. mauscheleien und intrigen sind somit endgültig ausgeschlossen und gehören unwiderbringlich der vergangenheit an. blöd halt, wenn sich die meßgrößen selber nicht wirklich in zahlen gießen lassen, da kerativität halt ein zu weit gestecktes feld an eigenschaften ist, dem man mit paßgenauen abgrenzungen wohl kaum beikommen kann. allenfalls näherungs- und schätzgrößen werden dazu verwendet, diese aber dann auf die fünfte kommastelle genau.&lt;br /&gt;in der schule ist es üblich, jeden furz, und sei er noch so stinkend, von den p.t. schülern zu bewerten, sprich diese mit einer ziffernote auszurüsten, und zu schulende den arithmetischen durchschnitt zu errechnen, der aufschluß über den lernerfolg, will heißen versetzung oder zurückweisung geben soll. gegebenenfalls kommen dazu noch abenteuerliche rundungs-koeffizienten ins spiel, die der ganzen sache noch die mathematisch- wissenschaftliche würze verleihen.&lt;br /&gt;hurra, wir können messen und rechnen, hurra wir sind! heureka, wir können mit tabellen kalkulieren, der drucker spuckt bunte diagramme aus, die alles, aber wirklich alles über die betreffende frage ausagen. ob durchschnitsverbrauch an gas in einem haushalt, einkommen oder anzahl der durchschnittlichen seitensprünge. es lebe die zahl.&lt;br /&gt;ich frage mich bloß, warum wir uns nicht gleichen großen recheckigen lcd-bildschirm verpassen lassen, nebst einer zentralrecheneinheit, die solche mathematischen operationen im nu erledigen. ja weg mit der menschlichen hülle, ist doch sowieso derart empfindlich und obendrein sterblich, laß uns zu einer machine umbauen, die rational und objektiv arbeiten, und obendrein derern einzelteile ersetzbar und auswechselbar sind. es lebe, ja hoch lebe die zahl.&lt;br /&gt;dumm halt auch, daß eine vielzahl von nichtberechenbaren dingen dann halt flöten gehen, liebe z.b., intuition, kreativität und sprühende emotionalität. aber erlich geagt, wer braucht das schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-7159282054924855188?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/7159282054924855188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=7159282054924855188' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/7159282054924855188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/7159282054924855188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/06/ber-die-zahlen_30.html' title='über die zahlen'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-939415180604606443</id><published>2007-06-03T08:40:00.000+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:28.214+01:00</updated><title type='text'>über die mobilität</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rp4MZDsv3qI/AAAAAAAAABo/Ce8-yfCeE60/s1600-h/F1000359.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rp4MZDsv3qI/AAAAAAAAABo/Ce8-yfCeE60/s200/F1000359.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5088518253604495010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;heiliges mobil, gib uns unser fahrspaß heute, vergib uns unser zufuß gehen, und möge uns nie das benzin ausgehen. der heiligen kuh, dem automobil, wird wieder einmal gehuldigt. was alles suggeriert dieser blechkasten, freiheit, gesellschaftlichen status, unabhängigkeit, modernität, fortschritt (eigentlich müßte fortschritt umbenannt in fortfahrt werden, wer schreitet denn noch heutzutage). also alles eigenschaften, die als praktisches muß der heutigen zivilisation gelten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;und die schattenseiten, naja diese erscheinen als schlagzeiten in den gazzetten, wenn es ganz schlimm wird. das passiert meistens nach einem verlängerten wochenende, wenn die unfallbilanz  wieder einmal gruselig in erinnerung ruft, wie gefährlich das automobil eigentlich sein kann. aber auch hier gilt. passiert nicht mir, nur den anderen. ich frage mich bloß, wer sind diese anderen, von denen man liest, daß sie nicht mehr sind. haben jene sich auch gedacht, nein kann mir nicht passieren, nur den anderen?&lt;br /&gt;oh du angebetete benzinkutsche, wärst du bloß nicht so schwer, ich würd ich auf händen zur nächsten tankstelle tragen und dir mit sanften streicheln deine politur zum glitzern bringen. wie du mich so anstrahlst, mit deinen topmodischen xenon-tageslichtscheinwerfern, ich schmelz dahin, wie das jungfraueis in der derzeitigen sommersonne.&lt;br /&gt;nur blöd halt, daß dein hinterteil einiges zum gletscherschmelzenden sommer beiträgt, aber dieser sound, also diese musik, die da aus den satten röhren dröhnt, wie ein open air in frauenfeld. überlegt betrachtet ist so ein mobil mehr als grenzwertig, da treibt eine maschine, die einem äquivalent einer pferdekutsche mit mehr als 100 rössern entspricht ein gestell an, das über einer tonne wiegt, nur um einen hintern zu bewegen, der selten mehr als ein zehntel davon auf die wage bringt. man stelle sich das mal vor, durch die straßenschluchten der modernen ballungszentren kurven derartige kutschen, mit einem gespann von über hundert rössern und einer gespannlänge von 200 metern. das gäbe staus, die rund um den erdball reichen würden. überall pferdemist, praktisch knietief, stinkend und dampfend wartet dieser vergeblich darauf, weggeschafft zu werden. wohin den auch, woanders siehts auch nicht anders aus.&lt;br /&gt;oh du hochgelobte karosse, sei meiner gnädig, verweigere dich nicht, wenn ich den motor anstarte und uns in bewegung setze. gedenke doch meiner, ich kann mich ohne dich, ohne deinen unerschöpflichen kräfte nicht mal bewegen. soll ich denn zu fuß ins freibad gehen? bei der hitze? da hole ich mir ja einen hitzeschlag, und außerdem viel zu heiße und übel riechende schweißfüße.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-939415180604606443?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/939415180604606443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=939415180604606443' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/939415180604606443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/939415180604606443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/06/ber-die-mobilitt.html' title='über die mobilität'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rp4MZDsv3qI/AAAAAAAAABo/Ce8-yfCeE60/s72-c/F1000359.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-2674668373876576857</id><published>2007-05-25T21:01:00.000+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:28.334+01:00</updated><title type='text'>über das doping</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rlc9OPbPtwI/AAAAAAAAABg/Tx0qw_aHOE8/s1600-h/images.jpeg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rlc9OPbPtwI/AAAAAAAAABg/Tx0qw_aHOE8/s200/images.jpeg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5068587220497053442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;nun ist es also raus, was umseitig  und von vielen vermutet wurde, ja sogar die spatzen bereits von den dächern pfiffen. sie kamen unlauter zustande, die siege der großen schleife, unlauter und medikamentös. und nicht nur die. der kollektive aufschrei hält sich in grenzen. sicher aufgeregte kommentare werden verfaßt, eilig einberufene ethikräte fordern die absetzung der verantwortlichen funktionäre, im falle des österreichischen olympischen kommitees sprach man sogar von einer 16jährigen sperre.  ob radfahrer, langläufer, sprinter, schwimmer und marathonläufer, sie alle und wer weiß wie viele andere sportler noch bedienten sich den medizinischen und biotechnologischen labors um ihre vielfach bewunderten, viel beklatschten und staunend zur kenntnis genommenen siege und rekorde zu erzielen.  es ging nicht anders, so lautet eines der eilig gebrachten rechtfertigungsstatements, oder es war nur ein singlärer versuch, den ich bald aus gesundheitlichen gründen abgebrochen habe. (wer erinnert sich noch an die legendäre rechtfertigung des schiespringers goldberger, der ob seiner überführung kokain geschnupft zu haben, der interessierten öffentlichkeit folgendes zum besten gab, ja, er habe das probiert, aber daraufhin wäre ihm furtbar schlecht geworden.)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;frappierend an der ganzen zur zeit laufenden angelegenheit, ist das achselzucken, mit dem die p.t. öffentlichkeit die enthüllungen zur kenntnis nimmt. ahnte sie schon länger, daß foulspiel zum sport einfach dazugehört? die funktionäre versuchen den zuschauern stets glaubhaft zu vermitteln, sport sei ein elfenbeinturm, in dem der beste gewinne, und die geschlagene konkurrenz dies neidlos akzeptiere, und diesem auch noch in der stundes des triumpfes applaudiere.  hmm.  profisprot, die männer und frauen sportler leben vom sport; er ist ihr beruf und ihre lebensgrundlage. was bei groß- und kleinkonzernen recht (schmiergeldskandale bei siemens, korruption und bestechung in nahezu jeder branche) kann im sport nur billig sein. gleichzeitig  vesuchen sie perment ihre eigenen fehltritte zu vertuschen und sie außerhalb der bürgerlichen gerichtsbarkeit zu halten. (das ioc ist in dieser disziplin bereits sprichwörtlich geworden, der fifa und ihrem schweizerischen präsidenten werden ähnlich unlautere praktiken schon seit vielen jahren nachgesagt.) bis jetzt hat sich noch niemand zu einer putz- und aufräumaktion gefunden.&lt;br /&gt;sportler verhalten sich nicht anders, als viele andere menschen, die unter druck hochleistungen erbringen müssen. bei ihnen ist dies verboten, wird kontrolliert und bei verstoß geahndet. wohl auch zurecht, schließlich setzen sie ihre physische gesundheit bzw. leben aufs spiel, (viele sportler sind aus unerklärlichen gründen kurz nach beendigung der aktiven karriere verstorben, wohl eine folge langjährigem dopings) und animieren mit ihrer vorbildwirkung jugendliche sportler ebenfalls in den medizinschrank und damit in den frühzeitigen tod zu greifen. gleichzeitig ist aber der medikamentenkonsum von ärzten, obwohl bekanntermaßen orbitand, immer noch ein tabu. keiner kümmert sich darum, wozu auch, solange der arzt in seiner funktion funktioniert, läuft die gesundheitsmaschine rund. lästige fragen ecken da nur an, könnten das system blockieren. auch bei manager wird ihre zuneigung zu aufputschenden mitteln zunehmend bekannt. es ist schon ein toller hecht, jener, der 70 und mehr stunden in der woche arbeiten kann. ja das ist rechter arbeitsgeist, das ist moral. einer, der seine arbeit auch noch nach hause mitnimmt, die bilanzen mitten in der nacht noch prüft, und früh morgens seine muskeln im work- out stählt. wo ist hier bitte der unterschied zu den radlern, die alljährlich einen neuen rundenrekord bei der tour aufstellen, und dazu eben sich allerlei mittelchen inizieren. beide versuchen nur, den ständig wachsenden forderungen ihrer direkten und entfernteren umgebung gerecht zu werden. diese aber, geifernd nach rekorden wenden sich von den gefallenen helden ab, die ihre leistung erwiesenermaßen mogelnd verbesserten. jeder der selbst sportlich aktiv ist, kennt den leistungsbogen. zu beginn verbessert sich jeder schnell, die entscheidenden verbesserungen aber, die es ihm erlauben, an die weltspitze anzuschließen, sind nicht nur mühseligst, arbeits- und trainingsintensiv, sondern auch an körperliche dispositionen gekoppelt, die wahrlich nicht jeder spitzen- und profisportler besitzt. also ....&lt;br /&gt;um aus dem teufelskreis, sensationsmeldung neuer rekord, dahersteigende zuschauerzahlen, daher gesteigerte aufmerksamkeit auf die jeweilige sportart, daher erhöhter druck auf die athleten herauszukommen, hilft wahrscheinlich nur kompromislose aufklärung genau dieser zusammenhänge und ein gesteigertes problembewußtsein auf seiten der medien, der athleten und der sportler. das heißt aber auch, die jagd auf rekorde aufzugeben. (diese unsitte habe ich in einem der letzten posts bereits besprochen). gleichzeitig muß die p.t. öffentlichkeit auch ihre eigenen vergehen stärker ahnden, also die oben genannten untugenden in wirtschaft und öffentlichen leben.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-2674668373876576857?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/2674668373876576857/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=2674668373876576857' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/2674668373876576857'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/2674668373876576857'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/05/ber-das-doping.html' title='über das doping'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rlc9OPbPtwI/AAAAAAAAABg/Tx0qw_aHOE8/s72-c/images.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-7297578530582887077</id><published>2007-05-08T21:17:00.000+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:28.515+01:00</updated><title type='text'>über die zeit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RkDTcbp_9BI/AAAAAAAAABY/kPoyYP4gYs4/s1600-h/sonneuhr.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RkDTcbp_9BI/AAAAAAAAABY/kPoyYP4gYs4/s200/sonneuhr.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5062278466578150418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;eigentlich eigenartig. die einen haben viel zu wenig davon, die andern viel zu viel. mal ist sie schon vorbei und man möchte den fliehenden drachen noch am schweif packen, aber dahin entschwebt er, noch ein paar kleine feuerszungen von sich hustend, mal kriecht sie dahin wie ein nacktschneck, gräßlich anzusehen und ebenso gräßlich langsam, sich abmühend jeden zentimeter ihres weges. die zeit. und das, obwohl wir alle wissen, es ist für alle gleich viel da genau gleich viel. die erde dreht sich für alle gleich schnell um sich selbst, einmal in vierundzwanzig stunden. ebensolang dauert für jeden ein tag. aber er ist unterschiedlich lang. man bequeme sich nur zu einer kleinen umfrage unter den zeitgenossen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;ebenso unterschiedlich viel ist die zeit wert; der zeitgenossen. manchmal ist zeit billig zu haben, sie wird praktisch verschleudert, von anderen wiederum ist sie praktisch unbezahlbar. wer legt dies fest? gute frage, keine ahnung. ich vermute, irgendwo auf den paneten sitzen graue männlein, die die erde rotieren lassen und gleichfalls den wert der zeit für jedermann (und jederfrau) quantifizieren. tonnen von tabellen liegen in dem viel zu kleinen bureau herum,  die ständig mit bleistift überprüft und korrigiert werden. ein richtiger zeitaktienhandel ist das. manchmal steigt jemand aus nicht näher erörterbaren gründen in der gunst eines der grauen männlein, und schupps, seine zeit wird plötzlich tremend kostbar, ja fast unbezahlbar. andere dagegen, die sich eines nichbekannten vergehens schuldig gemacht haben, sinken rapide und sind gezwungen, ihre zeit zu verschleudern.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;in einem punkt sind unsere kleinen männlein mit uns alle aber gnädig. sie erlauben nicht, daß wir  untereinander mit der zeit selber handel treiben. das wäre ein merkantiler trara, verkaufe ein monat hab noch so viel davon, der handel teibt das monat in die höhe, ein schüler, der kurz vor einer wichtigen prüfung steht, und seine lerndefizite erkennt, will sich aufschub erkaufen, aber da ein aktienhändler sieht seine chance und will zugreifen, aber nein, ein todkranker will sich zeit erkaufen, seiner gewaltige hinterlassenschaft zu ordnen, und so geht es dahin. gnade, wer da heil herauskommt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;wir sind nach wie vor gezwungen, zeit via arbeit quantifizierbar zu machen. und damit das übel in kauf zu nehmen, wessen zeit ist kostbarer, von denen die immer glauben sie hättet stets zu wenig, oder von jenen, die eigentlich genug davon haben. unser spieltrieb treibt uns dazu, genau jene als knapp zu klassifizieren, denen das von einer allgemeinheit zugeschrieben wird. ist so ähnlich wie mit dem baugrund. wo er knapp ist, da hat man mühe, diesen zu bezahlen, aber wo keiner hin will, da bekommt man bauland fast umsonst.&lt;br /&gt;ja ich gebe es zu, ich verstehe von ökonomie sehr wenig. die prinzip der verknappung sind mir zwar klar, aber wie man das in die realität umwälzt, ist mir schleierhaft. vor allem bei dingen, die wir im prinzip alle gleich haben, wie zeit.&lt;br /&gt;ah ja, ich höre da, zeit ist zwar für alle gleich aber nicht der nutzen der zeit. stimmt schon, aber wer legt den nutzen der zeit fest, etwa wieder unsere graunen männlein. nein nein, die sind schon mit der festlegung der zeittabellen mehr als beschäftigt, es muß da einen andere instanz geben, die das macht, oder auch nicht.&lt;br /&gt;und was hat das alles mit der zeit zu tun. eigentlich nichts. die erde dreht sich für alle gleich schnell um sich selbst. und es geht die sonne auf und es beginnt ein tag.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-7297578530582887077?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/7297578530582887077/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=7297578530582887077' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/7297578530582887077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/7297578530582887077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/05/ber-die-zeit.html' title='über die zeit'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RkDTcbp_9BI/AAAAAAAAABY/kPoyYP4gYs4/s72-c/sonneuhr.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-6918711352950364859</id><published>2007-05-07T14:18:00.000+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:28.705+01:00</updated><title type='text'>über die gerechtigkeit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rj8jTLp_9AI/AAAAAAAAABQ/LgL57RL8Vas/s1600-h/justizia.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rj8jTLp_9AI/AAAAAAAAABQ/LgL57RL8Vas/s200/justizia.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061803318641161218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;die jurisprudenz kann dieser tage wahrlich nicht über mangelnde beschäftigungsfelder klagen. allüberall wird geklagt, gerichtert, vor dem kadi gezogen, untersuchungsgeausschußt und die gerichtsbänke durchgewetzt. daraus scheint sich schön langsam ein regelrechter sport zu entwickeln, ein richterlicher sport, man verwechsle das nicht mit einem ritterlichem sport. das ist was ganz anderes. bloß schade halt, daß man nicht selbst plädoyers halten kann, dann würde sich das ganze in einen rethorikwettbewerb hinentwickeln. das hätte zumindest witz und würde die sprachlichen ausdrucksformen der p.t. herr- und damschaften entscheidend heben. hatte sich doch vor kurzem der italienische ex nationaltrainer über die sprachlichen mangelqualitäten seiner schutzbefohlenen echauffiert nebst ihrer ungehobletheit im allgemeinen. und was den hochbezahlten fußballkickern recht, das ist dem gaffenden publikum billig. also geht unser extrainer auch bei diesen von rethorischen mangelerscheinungen aus.  also rethorikexpreßkurse via gerichtsplädoyers für alle.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;als primäres unterfangen, auf den weg dorthin gilt es, mißverständnisse aus den weg zu räumen. fangen wir damit an: das grundsätzlichste mißverständnis im verständnis mit der jurisprudenz ist adss verwechseln von recht und gerechtigkeit. obwohl vom wortstamm her und von der sprachlichen wurzel gleich , meinen doch beide begriffe verschiedenes. als beispiel diene ein nahezu klassischer fall. da streitet ein gartenbesitzer mit seinem um dessen viel zu hoihen baum, der jenemlicht und aussicht versperrt. man wird sich, trotz der nichtvorhandenen versuche nicht einig und zieht vor gericht. so, und was passiert jetzt? jetzt versucht jeder der streitparteien, den richter cvon der richtigkeit seiner persönlichen version zu überzeugen und sich damit gerechtigkeit zu verschaffen, da er ja unrecht behandelt wurde bzw. wird. gerechtigkeit wird das nie und nimmer. jeder versucht nur, seine version seiner persönlichen wahrheit sich vom obersten schiedsrichter sanktionieren lassen und damit dem anderen zu sagen: "siest du, ich habe doch recht!" und vizeversa. der richter aber, nimmt diesen individuellen fall und untersucht, ob es in dieser sache ein gesetz gibt, oder einen ähnlich gelagerten fall, um anhand von denen zu unterscheiden. er trifft keine allgemeine aussage (zumeist halt), sondern nur eine, diesen ganz konkreten fall betreffend. aus diesem grund fallen gerichtsurteile auch häufig anders aus, als das, was der gemeine menschenverstand in dieser sache als gerecht empfände. das recht ist also ein aktiver prozeß, der einen konkreten fall auf seine rechliche lage hin prüft und daraus seine entscheidung bezieht. gibt es keine rechtliche lage, so muß meistens auch das urteil ausbleiben, auch wenn es gehörig ungerecht erscheint.&lt;br /&gt;gerechtigkeit aber ist eine beschreibung eines zustandes eines größeren ganzens. meist meint man ein mehrere zusammenlebende personen oder ein ganzes volk. unser verständnis von gerechtigkeit basiert auf einer art gleichgewichtssystem, in der jeder seinen angestammten platz finden und diesen auch behalten darf. willkürliche verschiebungen innerhalb dieses systems werden als ungerecht empfunden. wenn z.B. ein familienmitglied bzw. eine ganze volksgruppe ausgestoßen oder nicht anerkannt wird, bezeichnet man das meist mit dem ersten impuls als ungerecht. in diesem fall hilft es meist wenig, wenn ein schiedsrichter daherkommt, und mittels urteile eine der parteien zur raisson bringen will. nicht daß er das nicht tun soll, nein, er ist sogar dazu verpflichtet, wenn es die gesetzeslage erlaubt, sonst würden wir in der anarchie, also recht des stärkeren, landen. aber er kann dabei nur eine art pattstellung erreichen. wirkliche gerechtigkeit kann sich nur dann einstellen, wenn das gleichgewicht wieder hergestellt ist, und das setzt einsicht und demut voraus. zwei rar gewordene tugenden. erst wenn alle parteien einsehen, was sie da gerade tun, und dies dann ändern, kann sich gerechtigkeit einstellen. daher sieht man auch die schutzgöttin der gerechtigkeit mit verbundenen augen und einer pendelwaage, die das gleichgewicht anzeigt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-6918711352950364859?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/6918711352950364859/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=6918711352950364859' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/6918711352950364859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/6918711352950364859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/05/ber-die-gerechtigkeit.html' title='über die gerechtigkeit'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rj8jTLp_9AI/AAAAAAAAABQ/LgL57RL8Vas/s72-c/justizia.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-5381739655488121251</id><published>2007-05-03T21:45:00.000+02:00</published><updated>2007-05-04T12:12:15.360+02:00</updated><title type='text'>über das bizarre</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;wollen sie berühmtheit erlangen? dann lassen sie sich doch in plastik gießen;  oder noch besser, nach ihrem ableben, lassen sie so ich doch in ein kunstwerk verwandeln. vergessen sei aber bitte nicht, noch hurtig ihre dna abnehmen, man weiß ja nie, vielleicht erleben ja gerade sie als klon einen zweiten frühling, sommer, herbst und, ja auch winter, auf diesen oder eben einen anderen planeten. herbei, herbei, kommen sie doch näher, nicht so schüchtern, sehen sie sich das ganze genauer an. es kann ihnen nichts passieren, es kostet nur ihr leben. nur ihr kleines, unscheinbares dasein. mit unserer hilfe wird ihr gewesenes dasein erstrahlen und erglänzen. sie reisen um die welt (nein fürstenfeld lassen wir aus), alle metropolen dieser welt inkludiert, bloß schade, daß sie nichts mehr mitbekommen.&lt;br /&gt;kommt ihnen das makaber vor, ja, na gott sei dank, noch ist nicht alles verloren. die menschlichen kunstwerke des herrn van hagen zählen bereits zu den realien dieser welt und reisen tatsächlich um den erdenrund, dabei treten sei als statisten in trendigen filmen auf (im neuen bond film z.B.) die klonerei läßt noch auf sich warten, hoffentlich noch eine weile. inzwischen gibt es eine neue methode der bestattung: die gefrierbestattung. man läßt sich in flüssig stickstoff einfrieren, in der hoffnung, irgendwann in näherer oder ferner zukunft kann man diese schockgefrorenen leichen dann zu neuem leben erwecken. na, die hoffnung stirbt wohl immer noch zuletzt. unsterblichkeit im zeitlalter der scientifischen revolutionen, oder zumindest der traum davon.&lt;br /&gt;das ungleichgewicht zwischen den schichten, denen die viel haben und den anderen die wenig haben wächst. und wächst, und wächst. und uns fällt doch tatsächlich nichts besseres ein, als uns selbst schockzugefrieren. hmmm. gäbe es die humanitas nicht bereits, man hätte mühe, sie neu zu erfinden.&lt;br /&gt;andererseits heißt es allerorts, sie sei nicht länger leistbar. also zahlen, die können und die anderen? naja, vielleicht ... ja wenn sie denn eine leber oder eine niere abzugeben hätten, dann könne man ja schauen.es ist überhaupt so eine sache mit den gesundheitshandel. in den industrieländern gilt es als das wichtigste gut überhaupt, zumindest für jene, die nicht mehr in ihrem vollbesitz sind, andererseits hört man allerorts, gesundheit für alle sei nicht länger bezahlbar. die einen, die es sich leisten können, haben kein problem und die anderen? naja wenn sie vielleicht eine niere oder eine leber abzugeben hätten, da könne man ja mal schauen. soweit sind wir noch nicht, aber immerhin dort, wo ärzte entscheiden müssen, ob ein vielleicht komplizierterer, jedenfalls kostspieliger eingriff noch ökonomisch sinnvoll ist oder nicht. also man wertet 50 gipshaxen gegen eine knochentransplantation auf.&lt;br /&gt;bald muß der legendäre eid des hippokrates neu formuliert werden. tun wir halt dann doch nicht, der schein soll doch gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;jene, die keine chanche mehr haben , können berühmtheit erlangen. wie? siehe oben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-5381739655488121251?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/5381739655488121251/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=5381739655488121251' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/5381739655488121251'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/5381739655488121251'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/05/ber-das-bizarre.html' title='über das bizarre'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-1650201725132742185</id><published>2007-05-01T09:25:00.000+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:28.953+01:00</updated><title type='text'>über den erfolg</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RjmRt7p_8_I/AAAAAAAAABI/G6lA5MIfZT8/s1600-h/images.jpeg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RjmRt7p_8_I/AAAAAAAAABI/G6lA5MIfZT8/s200/images.jpeg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5060235874621453298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und sie rannten wieder, hechelten, schwitzen für die höhere ehre. die läufer, die alljährlich ihrem griechischen vorbild nacheifern und ein pendant der berühmten strecke von marathon nach athen nachlaufen. in diesem fall verläßt die strecke die hauptstadt wien nicht. auch wird eine lebenswichtige nachricht übertragen, wie damals, als ddie perser vor marathon geschlagen wurden. nein, es geht den läufern um des laufens willen. ziel ist es, den asphaltwurm in möglichst kurzer zeit hinter sich zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;das ist zwar einigermaßen seltsam, heißt es doch, die natur verfolge das prinzip der energieeffizienz (möglichst viel nutzen durch möglichst wenig einsatz), doch scheint dieses naturprinzip für die spezies humanitas nicht zu gelten. wie auch immer. man lief also um die wette, inmitten der stadt. man zählte eine rekordbeteiligung an startern, eine erkleckliche anzahl an interessierten zuschauern und ja sogar das wetter spielte mit, sonnenschein, aber erträgliche temperaturen. alles eitel wonne, möchte man meinen. mitnichten. die veranstalter gaben sich sehr betrübt, ob der tatsache, der streckenrekord war zu keiner zeit in gefahr. was war passiert? die spitzengruppe beobachtet sich gegenseitig. niemand wollte alleine davonziehen und dadurch den sieg verspielen (eigentlich vernünftig und verständlich) aber das kostete halt dann die entsprechende zeit. dem sieger wars offensichtlich egal, dem veranstalter nicht.&lt;br /&gt;die rede war, wenn nicht rekorde fallen, würde die weltöffentlichkeit keine notiz von der sache bzw. veranstaltung nehmen. keine notiz? rekordbeteiligung an startern? nun, ich gebe zu, mir ist derartiges schleierhat. die beanstandung betrifft eine nüchterne, abstrakte zahl, nochdazu aus einem der vergangenen jahre. und das soll referenz für das sein hier und heute sein? gilt das eigentlich für die starter auch? ihre zahl vom vorhergehnden jahr zu unterbieten? diesen spaßfaktor verstehe ich nicht. ich messe den spaß, je niederer die zeit, desto höher der spaß. das dünkt mich ein praktischer, merkantiler zusammenhang. das läßt sich ausbauen: je höher der preis  (eines gewünschten gegenstandes) desto höher der spaß (damit).&lt;br /&gt;das spielerische moment scheint keinen platz in diesen einfachen gleichungen zu haben. und in der tat wird es einfach ersatzlos gestrichen. nicht nur der sport weiß ein lied davon zu singen: es zählt nur der sieg, egal wie er zustande kam, auch kunst un kultur scheinen davon infiziert. wichtig ist, wenn jemand darüber berichtet. ein film ist nur dann gut, wenn dieser einen, besser mehrere, preis gewonnen hat.&lt;br /&gt;bezichtigen und gegenfragen, welche wir befinden uns also in einer leistungsgesellschaft. wenn jemand noch davon redet, die aktuelle zivilisation sei eine spaßgesellschaft, kann man diesem getrost der unwahrheitabsichten er mit dieser verschleierungsstrategie verfolge. von dieser warte aus gesehen, hat jeder beobachter einen leichten stand. es ist ein einfaches, zwischen gewinnern und verlieren, zwischen erfolgreichen und erfolglosen zu unterscheinen. richtmarken sind immer abstrakte zahlen. der interessierte braucht nur zu wissen, ob in der jeweiligen disziplin nun eine höhere zahl gewinnt oder eine niedere. so einfach ist das.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-1650201725132742185?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/1650201725132742185/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=1650201725132742185' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/1650201725132742185'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/1650201725132742185'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/05/ber-den-erfolg.html' title='über den erfolg'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RjmRt7p_8_I/AAAAAAAAABI/G6lA5MIfZT8/s72-c/images.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-5447425807710203913</id><published>2007-04-09T19:34:00.001+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:29.086+01:00</updated><title type='text'>über den hasen</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RhviNWNLqCI/AAAAAAAAAA0/a1bkhf6rSNs/s1600-h/images.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RhviNWNLqCI/AAAAAAAAAA0/a1bkhf6rSNs/s200/images.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5051880125953189922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;es ist die zeit für freund meister lampe, allerorts erscheint er, abgekonterfeit in geschäftslokalitäten, in magazinen und tv stationen. fröhlich hoppelt er als sein stoff- alter ego quer durch die kinderzimmer in die schlafstätten der kinder. herr hase, (bitte nicht mit dem historischen herrn haase zu verwechseln, dieser weiß bekanntlich noch immer von nichts) er tritt auf, und es kann dann ostern werden. sein beitrag zur auferstehung jesu ist noch immer nicht vollständig geklärt, das hindert ihn nicht in stoff-, schokoladen-, marzipan-, kuchen- und, als erschlagene realform beim metzger, ständig aufzutreten. &lt;br /&gt;bringen wir ein wenig licht in die geheimnisvolle osterpaarung. was tut der hase zur sache, weiß er von etwas. aufgesucht und ihn befragt, habe ich feststellen müssen, eigentlich gar nichts. &lt;br /&gt;beliebt unter jenen, die alles immer wissen, ist jene erklärung, welche auf die germanische göttin ostara verweist deren symbole der hase und das ei ist. man beachte den gleichklang ostern und ostara. ja und dann noch hase und eier, also der eierlegene osterhase. damit bist du, pasqualischer hase dingsfest gemacht, wir sind dir auf die schliche gekommen. naja, eigentlich nicht, den das war ein heidnischer brauch, der halt übernommen wurde, hat mit dem christlichen fest nichts zu tun. aber eigentlich egal. er erfreut uns immer wieder, jedes frühjahr, der hase.&lt;br /&gt;möglicherweise freut sich ein jeder, nach der langen und entbehrungsreichen fastenzeit auf einen fetten hasenbraten. dies würde die poplarität unseres belöffelte freundes erklären. ihn selbst würde das naturgemäß wenig freuen, aber der braten ist des hasens los. oder aber, ohne den hasen sind wir den braten los. ach was, lassen wir den hasen los, sonst hat der braten keine soß. &lt;br /&gt;wir haben die henne noch nicht besprochen. sie ist definitiv der ostereierlieferant, ob frei- oder legehaltung lebend. tut sie sonst noch was zur sache, vielleicht als heimlich färberin ihrer eigenen produkte. nein, das wird wiederum den hasen zugesprochen, womit wir wieder beim pelzgeicht wären. das gackermaul mault gackernd ob der bevormundung, ostern ist hasenszeit. ein has macht noch keinen frühling, doch saß ein has beim münchner maß, ostern ward dann doppelt klass.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-5447425807710203913?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/5447425807710203913/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=5447425807710203913' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/5447425807710203913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/5447425807710203913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/04/ber-den-hasen.html' title='über den hasen'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RhviNWNLqCI/AAAAAAAAAA0/a1bkhf6rSNs/s72-c/images.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-176316777966790027</id><published>2007-04-01T20:42:00.000+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:29.355+01:00</updated><title type='text'>über das graswachsen hören</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RhEfa3wxQKI/AAAAAAAAAAs/GbvpJPjayXE/s1600-h/ohr.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RhEfa3wxQKI/AAAAAAAAAAs/GbvpJPjayXE/s200/ohr.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5048851203764600994" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;es war heuer eigentlich nicht möglich, inbrünstig zu singen, "leise rieselt der schnee …"; wie allgemein bekannt hats weniger am riesling mehr am schnee gemangelt. nichts desto trotz behaupte ich hiermit, wir haben nichts verpasst, schließlich hätten wir das geriesele sowieso nicht gehört. wir haben unsere ohren alle zusammen auf "mute" auf stumm geschalten. ist die einzig mögliche reaktion auf die impertinente schallberieselung allerohrts. vom supermarkt redet ja kein mensch mehr was, an die beschallung haben wir uns leidlich gewöhnt, auch an die neuerdings praktizierte mode, nicht nur musik sondern werbeschaltungen für irgendwelche angebote und produkte zu posaunen. aufzüge und, ja die sind nervtötend, die warteschleifen der öffentlichen und weniger öffentlichen behörden. schon mal in genannte schleife der wiener gebietskrankenkasse geschlittert? daraus gibt es kein entrinnen mehr. &lt;br /&gt;der trend geht eindeutig, soviel konnte ich  bis jetzo feststellen, zur klingenden warteschleifenstimme. wahrscheinlich soll sie einlullen und den ersten zorn, den wohl jeder in sich verspürt, wenn er genötigt wurde, auskünfte bei den behörden zu erbitten, abzumildern. eine steuerberatungsstelle also, verweist in ihrem letzten rundschreiben extra auf ihre neue schleifensprecherin, der synchronsprecherin von irgendeiner darstellerin aus "sex and the city". ja ich gestehe, ich habe die reihe nicht gesehen, habe also keine ahnung, um welchen meilenstein merkantiler gebahrung es sich hierbei wohl handelt. &lt;br /&gt;die aktustische umweltverschmutzung nimmt immer krassere ausmaße an. wann hatte man das letzte mal das vergnügen, den wiener rathausplatz stumm zu erleben? muß sehr lange her sein. wie hört er sich an, der platz mit seinem ritter, wenn so gar nichts lautsprechert und megaphont, niemand animiert, dirigiert und musiziert. ich weiß es nicht. &lt;br /&gt;lärmende kinder dagegen, sind ein problem, ein großes in der tat. man möge die parkordnungen konsultieren, und sich ihre pendanten, jene der mietshäuser zu gemüte führen. ja, schreien, brüllen und lachen, ist lärm. ich schätze das liegt daran, daß man den am einfachsten abstellen kann, ein zwei verbote reichen aus. und schon hat man ruhe? der straßenverkehr, das goldene kalb, darf weiterhin munter vor sich hinlärmen, ohne daß sich jemand daran stößt. ach ja, richtiger einwand, zunehmend werden lärmschutzwände gebaut, auf autobahnen und in der tat auch in den städten. sinnigerwerise baut man auch gleich die spielplätze an den straßen, damit die kinder und die autos um die wette lärmen können. die abgase sind doch kein problem, man muß sich schließlich abhärten. &lt;br /&gt;die lärmgeplagten städter schwingen sich am wochenende in ihre pslautstarken kisten und brausen über besiedelte landstraßen in irgendwelche nester, um dort ihre nerven zu beruhigen. in der pension angekommen stellen sie mit erschrecken fest, daß des bauern hahn morgens unm fünf in einer lautstärke beginnt zu krähen, die den bedauernswerten ruhesuchenden aus den federn haut. das muß verboten werden, eine klagesschrift wird flugs aufgesetzt und dem bürgermeister zugestellt. und die muhenden kühe und vor allem die kirchenglocken, die stets sonntags die wohlverdiente ruhe stört. das muß aufhören. sofort. &lt;br /&gt;man braust am sonntagabend wieder zurück, in die stadt. das autoradio bis auf anschlag voll aufgedreht. man steht in der völlig überfüllten u-bahn, plötzlich, wie aus dem nichts, kräht laut ein hahn. sochend blickt man sich umher, das aufgescheuchte tier zu erhaschen. zwecklos, es ist nur ein klingerlton eines mobiltelephons. verstehe einer diese welt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-176316777966790027?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/176316777966790027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=176316777966790027' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/176316777966790027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/176316777966790027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/04/ber-das-graswachsen-hren.html' title='über das graswachsen hören'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RhEfa3wxQKI/AAAAAAAAAAs/GbvpJPjayXE/s72-c/ohr.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-8397387208939677699</id><published>2007-03-30T23:30:00.000+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:29.618+01:00</updated><title type='text'>über das teilen</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rg2COnwxQJI/AAAAAAAAAAk/2DWtesDNLMQ/s1600-h/ampel.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rg2COnwxQJI/AAAAAAAAAAk/2DWtesDNLMQ/s200/ampel.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5047833945055510674" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;da es nun einmal mode ist, auf descartes einzudreschen, will ich mich dieser sportart nicht entziehen. überhaupt stellt der zeitgeist fest, (habe beim besten willen noch nicht feststellen können, wer hinter dieser ominösen persona zeitgeist steckt), die aufklärung hätte gefälligst nicht stattfinden sollen, die verwissenschaftlichung es lebens sei etwas zu tiefst beklagenswertes. nun schon klar, technologie und fortschritt bringen naturgemäß nicht nur vorteile mit sich, aber eben auch solche. zahnschmerz ohne technologie, eine schmerzhafte sache, oder nicht? ich denke da an die grausigen schmiedezangen mit denen früher zähne gezogen wurden.&lt;br /&gt;aber zurück zu descartes, was sei also der grund, jenen zu hauen? doch nicht etwas sein legendärer satz. ja genau der, der fehler seines satzes liegt in einem fehlerhaften verb, korrigiert müßte der satz lauten: ich habe, also bin ich. das sein, pfff. was soll das sein, nein, nur das was man besitzt zeigt deutlich an, hier ist jemand, der besitzt, ergo ist er da. oder? das würde dann ungefähr so aussehen, ein mords haufen von mehr oder weniger dingern, so sachen halt wie häuser, autos, jachten, bücher, man ergänze nach belieben; auf diesen haufen eine person wahlweise beiderlei geschlechtes sitzend, bzw. thronend möglichst noch mit irgend einem von den dingelchen in der hand als zepter und hinabdonnernd, siehst du wurm denn nicht all diese sachen, was zweifelst du dann an meiner existenz? ungläubiger, man mag der polternden figur schüchtern entgegenhalten, all die sachen wären auch dann noch da, wenn dieser halt nicht mehr wäre, worauf gebieterisch einhalt geboten wird, man möge doch schweigen, auf solch haarspalterische überlegungen lasse sie sich nun wirklich nicht ein. gut denn, die figur existiere, ich habs verstanden. und je größer der haufen wird, desto deutlich sichtbarer und sicherer ist das so. aha. eigentlich klar oder, da ist ein haufen, der größer wird und alle leute können dies sehen, ja wenn denn da ein haufen ist der größer wird, muß es doch zwangsläufig einen geben, der den haufen größer macht. eigentlich logisch. und dieser jemand, der da den haufen stetig und emsig größer macht der ist logischerweise da, für alle die den haufen sehen ersichtlich.&lt;br /&gt;wenn dieser haufen aber kleiner wird, schwindet dann die existenz, da offensichtlich derjenige fehlt, der den haufen größer macht (siehe oben). das heißt also, jede verkleinerung des haufens ist gleichzeitig eine lebensbedrohliche aktion, da die eigene existenz massiv in frage gestellt wird; für jedermann (jaja schon gut: … und für jederfrau) ersichtlich. die hand die behände schaufelt fehlt, und mit der hand die ganze person, die an dieser hand hängt. damit wird einleuchtend, warum ein konkurs eine derart erschreckendes phantom ist: existenzbedrohend. völlig einleuchtend.&lt;br /&gt;und jetzt kommen irgendwelche prediger und gutmenschen daher und regen an, ja fordern sogar noch, man möge doch seine habe teilen, mit jenen, die nichts haben. ja sind die den geistesgestört. haben diese die grundregeln der existenz den nicht verstanden, muß man sie um diese menschen sorgen machen. damit grabe ich mir ja mein eigenes grab, wenn ich meinen haufen willkürlich verkleinere. das kommt ja dem selbstmord gleich, wenn ich meine eigene existenz in frage stelle und das ist bekanntlich sünde. das heißt, teilen ist sünde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-8397387208939677699?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/8397387208939677699/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=8397387208939677699' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/8397387208939677699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/8397387208939677699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/03/ber-das-teilen.html' title='über das teilen'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/Rg2COnwxQJI/AAAAAAAAAAk/2DWtesDNLMQ/s72-c/ampel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-2890967625511234640</id><published>2007-03-28T21:54:00.000+02:00</published><updated>2008-12-13T13:39:29.814+01:00</updated><title type='text'>über die kommunikation</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RgrVPnwxQII/AAAAAAAAAAc/opmJahbriKw/s1600-h/Parlament_Historiker3.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RgrVPnwxQII/AAAAAAAAAAc/opmJahbriKw/s200/Parlament_Historiker3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5047080796770353282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;die ganze welt sei rede. nein zitiere hier nicht shakespeare falsch, dessen geflügeltes wort der welt als bühne man nun wirklich überall findet. vermutlich rotiert er schon seit geraumer zeit im grabe nicht mehr ob mehr oder weniger schändlicher zitate, völlig sinnlos, ihm würde dabei nur heftiger schwindel erfassen.&lt;br /&gt;die ganze welt also sei rede. so behaupten alle experten der gesprochenen, geschriebenen und gedruckten sprache, der kommunikationsforscher. der was eigentlich? ja von was reden wir überhaupt. gute frage. viel wird darüber geschwätzt, viel gedruckt und eigentlich wenig gesag: was sie denn überhaupt sei, die vielgenannte, oft beschworene und vielumworbene kommunikation. &lt;br /&gt;komm-unicare; unico: das eine, common teilen bzw. verteilen, also das eine teilen bzw. verteilen. so könnte die wörtliche übersetzung von kommunikation lauten. das eine einzige verteilen; also einen singulären gedanken, den einer so hat anderen mit-teilen, sie anteil an diesem gedanken haben lassen.&lt;br /&gt;da setzt natürlich einen gedanken, eine nachricht oder sonst etwas wesentliches voraus. man kann dann andere anteil an diesem haben lassen. was aber, wenn genau dieses wesentliche oder einzigartige fehlt. dann kann man nicht von kommunikation sprechen, würde man laut obiger definition gerne einwenden. &lt;br /&gt;weit gefehlt, im gegenteil, genau da beginnt die moderne kommunikation. sprechen obwol man nichts zu sagen hat, gilt als die erlesenste form der unterhaltung. ja ja, die herrschaften aus politik und wirtschaft glänzen in dieser disziplin, wenn interviewer ihnen lästige fragen stellen. sie scheinen eine art avantgardestellung in dieser frage einzunehmen, wie rede ich eine viertel stunde, ohne daß ich auch irgendewas konkretes sage, auf das sich später andere berufen könnten. wahre meister der vernebelungstaktik finden wir hier. sprache dient nicht mehr des austausches, sondern der füllung. es gilt zeit zu überbrücken, sendezeit, zeit der stille. wer still ist, hat nichts zu sagen, der wird nicht gehört. &lt;br /&gt;das heißt eigentlich geht in der welt der kommunikation nicht länger um austausch, wie die ganze zeit gesagt wird (vernebelungstaktik!) sondern um aufmerksamkeit zu erregen. schaut her hier bin ich und ich habe etwas zu sagen. was das ist, sage ich euch nicht, damit die spannung stehts hoch bleibt und außerdem weil ich halt selber auch nicht weiß.&lt;br /&gt;selbiges gilt für talk shows im fernsehen. dabei fällt sowieso auf, daß quasselsendungen immer mehr überhand nehmen. allerorts wird getalkt und gesprochen, aber leider nichts gesagt.&lt;br /&gt;wer nun nichts sagt, weil er möglicherweise wittgensteins rad beherzigt, der existiert in der medialen wirklichkeit nicht. un oh graus, diese wirklichkeit tritt immer mehr an die stelle realen. wir werden uns also gewöhnen müssen, an permanten aufgeregt plappernde aufgedonnerte gestalten die im fernsehen, im internet, im virtuellen realitäten und auf den straßen und gassen der städte nichts, aber auch gar nichts sagen. aber das dafür sehr laut. von wegen mitteilen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-2890967625511234640?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/2890967625511234640/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=2890967625511234640' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/2890967625511234640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/2890967625511234640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/03/ber-die-kommunikation.html' title='über die kommunikation'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RgrVPnwxQII/AAAAAAAAAAc/opmJahbriKw/s72-c/Parlament_Historiker3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-8387736142712809527</id><published>2007-03-15T20:32:00.000+01:00</published><updated>2008-12-13T13:39:30.247+01:00</updated><title type='text'>über die fastenzeit</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RfpRnLfu3wI/AAAAAAAAAAM/CkNjzbYPmzg/s1600-h/hagebutte.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RfpRnLfu3wI/AAAAAAAAAAM/CkNjzbYPmzg/s320/hagebutte.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5042432466337324802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;es ist nun in aller munde, das abnehmen und gesunde ernährung. jedes medium käut es wieder und würgt bei bedarf das zerkleinerte empor, um eventuelle leere seiten zu füllen. (macht sich halt nicht gut in den ehernwerten printmedien, die leeren seiten). man ernähre sich also gefälligst gesund, so der tenor der kassandra rufer, die ja häufig selber wasser predigen und wein …, nun ja, man kennt das. plötzlich sei alles gift, was unsereins so täglich zu sich nimmt, man könne so gar nicht überleben, und wenn schon dann höchstens einige tage. kuren werden in angriff genommen, tagelag nur krautsuppe gegessen, damit der körper entschlacke. meines wissens ist schlacke ein begriff, der aus der eisenverarbeitung kommt. das ist jener nichteisenteil, der sich vom roheisen absetzt. so ähnlich wird sich auch im körper unerwünschte dinge absetzen, nehmen wir einmal an, diese gelte es nun, los zu werden, entzuschlacken sozusagen. die frage nach dem warum des ganzen prozedere stellt sich gar nicht erst; der winter war lang, der gleichnahmige speck nun sehr breit, das frühjahr kurz und im sommer hat man gefälligst mit bikinitaille am strand zu glänzen, und sich genüßlich aalend in der sonne zu räkeln.&lt;br /&gt;nun gilt es, sich anzustrengen und sich sommer- bzw. bikinifit zu stylen (tolles wort nicht?) dazu also die fastenzeit. eine künstlich aufoktroyierte hungerkur, zu dem behufe, ein angenommenes optimalgewicht zu erreichen. man hungert also vor sich hin, leidet dabei wie ein hund, allein schon der duft von essen, läßt die magensäfte gerinnen und das hirn mit säuerlichem aggressions- adrenalin vollaufen. eine üble kombination. kein wunder also, man wird zum  unperson abgestempelt und für die dauer der selbst auferlegten qualen in das soziale eck gestellt. &lt;br /&gt;ähnlich ergeht es jenenzeitgenossen, die sich aus einem verwandten grund einer gewissen zeit dem alkoholgenuß entziehen. man erhält ziemlich schnell das prädikat "nicht gesellschaftstauglich" und die ungedulige zeitgenossenschaft erklärt den unglücklichen für die dauer seiner behandlung als miesepeter und partyverderber. &lt;br /&gt;man tue also gut daran, bei dero selbstversuchen die eigenen vier wände tunlichst nicht zu verlassen, anderenfalls sind unliebsame soziale überraschungen unvermeidlich. als trost sei allen gesagt, die soich dem purgatorium fasten unterziehen, alle anderen habe das ganze noch vor sich.&lt;br /&gt;kann fasten eigentlich dick machen? ja, falls man diese frage einen buchhändler stellt. man beoachte mal die meterware fastenbücher in buchhandlungen und bibliotheken. ich habe des öfteren den eindruck die p.t. leserschaft sei felsenfest davon überzeugt, allein vom lesen dieser elaborate würde man beträchtliche pfunde und kios verlieren. stimmt auch. als effiziente kur rege ich an, man solle den abmagerungswilligen mitsamt eiern meterware einschlägiger literatur in eine kabine sperren, (ohne nahrung natürlich) und ihn erst wieder herauslassen, wenn alle bücher ausgelesen sind. spindeldürr und völlig wirr im kopf würden die betreffenden dann der zelle entspringen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-8387736142712809527?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/8387736142712809527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=8387736142712809527' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/8387736142712809527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/8387736142712809527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/03/ber-die-fastenzeit.html' title='über die fastenzeit'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_BuFvfQhC1Zw/RfpRnLfu3wI/AAAAAAAAAAM/CkNjzbYPmzg/s72-c/hagebutte.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-117294648203064854</id><published>2007-03-03T19:01:00.000+01:00</published><updated>2007-03-03T22:32:27.966+01:00</updated><title type='text'>über den lenz</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5650/1986/1600/850034/tulpe.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5650/1986/320/302290/tulpe.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;hurra, hurra, der lenz ist da. moment mal, kann mich nicht daran erinnern, daß mal winter war. auch egal. was bringt der lenz. nun allergiesche hautpartien schlagen aus, die parlamentarier zu und die hungrigen esser nach, jeder nach seiner fassion. der schiehandel meldet übrigens herbe verluste im diesjährigen wintergeschäft, schon raunen stimmen, man sollte doch mehr schiehallen in den städten installieren, damit die jugend nicht das schiefahren verlerne; die kundschaft von morgen ist in gefahr. jaja, ein rückgang der schiewilligen jugendlichen ist zu verzeichnen, kein wunder, bejammert man doch allerorts eine immer stärker werdende schieflage zwischen alt und jung, zu ungunsten der jungen. neuerdings beginnen sich die jungen vor zusammengerottete banden von rüstigen senioren zu fürchten, die den punk der achziger und den techno der neunziger wieder aufleben lassen, und angestammte marktplätze für sich beanspruchen "hej bettnässer, was guckst du so blöd". ich sehe vor mir die bilder der clans von 65 jährigen, die grölend und singend volltrunken die busse und bahnen bevölkern, alle mädchen in greifweite begrabschen und eben, sich einen lenz machen. der lederdress paßt übrigens vorzüglich zu der solariumgegerbten haut, die eigentlich mehr an langgediente seemänner, als an pensionierte beamte erinnert. he und was ist das, da krallt sich doch glatt ein pensionist auf einem skateboard mit seinem gehstock an die fahrende straßenbahn fest, ob das gut geht?&lt;br /&gt;neulich laß ich einem interview der anteil der reiferen frauen, also jener über 50, die sich einen jüngeren lover zulegen nehme stetig zu. als begründung gab die rüstige (hmm darf man in diesem zusammenhang eigentlich von rüstig reden?) dame (hmm auch ein problem) an, di ejüngeren männer genießen eben gernau die gleichen vorteile, die früher jüngere frauen genossen, die einen wesentlich älteren partner hatten, also finanzielle unabhängigkeit bis hin zu wohlstand des partners, welterfahrung (braucht man wenn man eien rese tut), und die plastische chirurgie. ja, ein hoch auf die medizin. die skalpellmesser und collage- und gelsackerl ermöglichen den einzug des zweiten lenzes im leben. botrox (lähmt halt nur ein bisschen das gesicht), lifting und absaugung (nein, nein nciht doch, nicht mit dem staubsauger, das tut ja weh, nein, oh mein gott): die zugangscodes zum leben 2.0, please be welcome, have a seat and a drink.&lt;br /&gt;ach ja, sie erwähnte auch naoch was von, die heutigen jungen männer seien alle von emanzipierten frauen erzogen worden, sie würden es schätzen, wenn ihre partnerin das heft in die hand nimmt. von mir aus gern, meine beschiedene vermutung dazu ist bloß, jeder hat halt gern ein sorgenfreies leben, notfalls auch erkauft. und daß die senioiren von heute finanziell gut situiert sind haben nicht nur die organisatoren von traumschiff erkannt. ein blick in die buchhandel beweist wieder einmal alles. internet für senioren, rollerskate, snowboard, cliffhangen für senioren, sex im alter, pubertät, kinderwunsch, partnertausch und dampfplaudern im alter, alles gibts. rüstig und lästig. i wo. alter nörgler. der spieß hat sich bloß umgedreht. jetzt machen die alten radau und die jungen maluen. die muppet show brauchen neue quälgeister. waldorf und stettler sind leider nicht mehr greifbar, die sind auf einem outdoortrip nebst canjoning, apnoetauchen, freestyle cityjumping und was weiß ich noch.&lt;br /&gt;ich falle in ein wachkoma: mir träumt, mick jagger verkündet seine definitiv! letzte! tour! millionen von schaulustige pilgern in das stadion, das aus allen wänden platzt. die spannung steigt, die lichter erlöschen mit einem schlag, ohrenbetäubend laut erklingt (nein, das ist das falsche wort) donnert die fanfare, erin gejauchze und geklappere setzt ein, da gleißend helles licht taucht die bühne in weiß. jetzt erscheinen knappbemantelte tänzerinnen auf der bühne und ja sie schieben mick auf einem überdimensionierten rollstuhl in die mitte. dahinter tappelt ein älterer herr, offensichtlich ein doktor, der das infusionsgerät, an dem jagger hängt nachschiebt. das gejohle wird immer stärker, es hagelt auf der bühne, das publikum wirft gebisse und große windeln nach vorn. die begeisterung kennt keine grenzen. man trägt keith richards auf einer bahre zur bühne herein, ob er noch lebt, oder schon im jenseits residiert ist leider von meinem standpunkt aus nicht auszumachen, eaber die musik setzt ein, wer oder ws da spielt, keine ahnung. jedenfalls mick singt, oder tut so als ob, und ja richards hebt eine hand, cih mache einen gitarrenhals aus, der unter dem weißen leintuch verschwindet. ein gewaltiges röcheln sezt ein, dort in der ersten reihe fallen die seniorinnen reihenweise in ohnm... oder doch ..., jedenfalls die stimmung ist erheitert und ausgelassen, etwa ein viertel der besucher erreicht am ende die ausgängen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-117294648203064854?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/117294648203064854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=117294648203064854' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/117294648203064854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/117294648203064854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2007/03/ber-den-lenz.html' title='über den lenz'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-116007983514101033</id><published>2006-11-05T22:13:00.000+01:00</published><updated>2006-12-03T10:45:15.843+01:00</updated><title type='text'>über das wetter</title><content type='html'>die engländer, ein liebenswertes volk. sie lieben das understatement, schwarzen humor und wetten. (hat jemand noch mehr klischees auf lager, bitte melden) und außerdem reden sie gerne über das wetter. es gibt in der tat nicht besseres, als sich über das wetter zu unterhalten, jeder kann mitreden, man tritt niemanden auf den schlips und es hat was verbindendes, da es alle betrifft. aufgrund der angenehmen eigenschaft, die das wetter hat, sich permanent zu ändern und sich niemals an die auguren (ihres zeichens meteorologen) zu halten, ist für stete spannung bei dero unterhaltungen gesorgt. ob es regnet oder schneit, beim wetter weiß jeder gleich bescheid. stimmt doch, oder? nun haben aber die die übergangszeiten, also herbst und frühjahr, von denen böse zungen behaupten, es gäbe sie nur noch der theorie halber, die unangenehme eigenschaft ihrer penetranten wechselhaftigkeit. man weiß am morgen nie, wie sich das weitere wetter entwickeln wird. also ist unsereins, der nicht mit einem fell ausgestattet ist, auf künstliche schutzkleidung angewiesen. und damit beginnt da problem virulent zu werden. welche jacke nehme ich mit, die warme winterjacke, eigentlich ist noch kalt in der früh, dann stet man also schwitzend im unterhemd in der mittagssonne und hat zwei jacken am arm und kommt sich wie ein eskimo am äquator vor. Man mag jetzt einwenden, das sei doch insegamt betrachtet viel besser, als man hätte ein permanentes fell, welches auf eine temperaturstufe zugeschnitten wäre und wenns wärmer wird hätte man halt pech gehabt. (siehe hechelnde hunde) ja ja stimmt schon, dem argument kann man eigentlich nichts hinzufügen. trotzdem ist die permanente jackentragerei und wieder -auszieherei auf dauer auch mühsam.&lt;br /&gt;und überhaupt. mitten im november kann man noch himbeeren pfücken, und das in unseren nördlichen breiten. wo hat man das schon mal gesehen. der geneigte leser möge einsehen, auch das wetter ist nicht mehr das, was es einmal war. nicht kalt, wenn es kalt zu sein hat. die herrschaften der tourismusabteilung kommen aus dem stöhnen und schnaufen ob des warmen spätherbstes nicht mehr heraus. man fürchtet um die beginnene wintersaison. nicht warm wenn es gefälligst warm zu sein hat. ich erinnere mich noch zu gut an die lamentos des augustes, als man vom fatalen zusammenbruch der sommersaison angesichts der kühlen temperaturen sprach. darum merke: das wetter ist gut, wenn die tourismuswirtschaft dsa wetter für gut befindet.&lt;br /&gt;ich sehe schon vor mir: tägliche prozessionen der tourismusabgesanten flankiert vom bauernbund zu ehren des hl. petrus, ihm gnädig und milde zu stimmen. wenn dies nichts nützt, werden die ersten blutopfer ihm zu ehren dargebracht, hasen, hühner, dorftrottel und ähnliches kleinvieh. die landbevölkerung versammelt sich auf dem dorfplatz stimmt einen montotonen singsang an, auf daß es schneie, die hotel- und liftbonzen allesamt in dickbefellte moonboots gehüllt, summen dezent im hintergrund stehend mit und verstreuen symbolisch mehl, es sei denn sie haben versehentlich ncoh kokain von der letzten hausparty eingesteclk, dann verstreuen sie halt das. kann ja nicht schaden. der oberdorfzeremonienmeister greift zum schärfsten messer und sticht das gellend schreiende opfer brutal ab. dabei ist der lärm sehr wichtig, je mehr das opfer brüllt, desto eher hören die für das wetter zuständigen heiligen die klagen dder bevölkerung. der chor der dorfbewohner wird lauter und das rote blut spritzt über die weiße meh- oder koksdecke - je nach dem. ob's hilft, naja.&lt;br /&gt;die übergangszeit wird dann zu einer kult- und prozessionszeit. man führt derartige schauspiel auf, um de folgende winter- oder sommersaison zu retten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-116007983514101033?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/116007983514101033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=116007983514101033' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/116007983514101033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/116007983514101033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/11/ber-das-wetter.html' title='über das wetter'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-115989443521535402</id><published>2006-10-03T18:53:00.000+02:00</published><updated>2006-12-03T10:23:00.433+01:00</updated><title type='text'>über knappe wahlausgänge</title><content type='html'>mein gastland hat gewählt. der souverän, herr und frau wähler haben also gesprochen, genau genommen haben sie ein kreuzerl auf ein dafür vorgesehenes papier - dem wahlzettel, gesetzt und damit ihre präferenz für die jeweilige partei kundgetan. deren standen wahrlich einige zur auswahl, die zahl der sich bewerbenden parteien aumentiert mit jedem wahljahr.  zugegeben solche erheiternde club und figuren wie mein heimatland italien gibts leider noch nicht, die dortige "partita d'amore" mt dem pornostar "boana und cicciolina" war eine legende. hier geht es etweas seriöser zu.&lt;br /&gt;der wähler hat ein sehr merkwürdiges wort gesprochen, voll von anspielungen und zweideutigkeiten. keine partei hat die wahl wirklich gewonnen, nur eine hat tatsächlich verloren. die große sozialistische partei spö hat zwar nur 0,8% verloren, aber eben stimmen eingebüßt. zum sieger machte sie die tatsache, daß niemand ihr zugetraut hätte, die stimmen zu halten. man hatte ihr eine stimmrutschniederlage prognostiziert. die bürgerlich konservative övp hingegen ist der ausgemachte verlierer der wahl, minus 8% ud verlust des kanzlerpostens ist eine herbe enttäuschung für die medial verwöhnte partei. nun halten die beiden pareien praktisch gleichviele stimmen, wenngleich mit stimmvorteilen für die spö.&lt;br /&gt;die linke bürgerpartei, auch grüne genannt, hat zwar die 10% marke übersprungen, ein erklärtes wahlziel der partei und zugelegt, aber sie vermag auuch nicht das rechte auffangbecken für aufrechte österreicher, in aller kürze fpö genannt, vom dritten platz zu verdrängen. das dritte lager in diesem land bleibt braun, ähm blau ja. der rest ist unter ferner liefen.&lt;br /&gt;so, nahc dem äußerst knappen wahlergebnis des letzten herbst in deutschland, das zu einer pattstellung im parlament und zu einer ungeliebten koalition der beiden großparteien, die regierung zeigt jetzt schon, nach nicht einmal neun monate ihres bestehens deutliche verfallserscheinungen. die beiden großparteien sind stets daauf bedacht, das eigen wählervolk möglichst nicht mit unliebsamen entscheidungen zu verprellen und blockieren sich gegenseitig. italien gab ebenfalls ein äußerst ambivalentes votum ab, nur eine dreistimmige mehrheit in der zweiten parlamentarischen kammer für die regierende mittelinks koalition und diese kam nur dank der stimmen der europischen auslanndsitaliener zu stande. hmmm.&lt;br /&gt;die europäischen stimmberechtigten scheinen einen fable für knappe und mehrdeutige wahlergebnisse zu entwickeln. nicht mehr eindeutige machtverhältnisse in den parlamenten und kabinetts sind erwünscht, sondern filigrane mehrheiten die stets den hauch des scheiterns in sich tragen, ein leicht makabrer zug in den hohen häusern. die eindeutigkeit der regierung, häufig auch wählermandat genannt, schwindet. und damit auch der willen unpopuläre aber notwendige schritte zu setzen, um den staaten neue zukunftsimpulse zu geben, genannt sei hier vor allem die pensionsregelung, die ungewißheiten auf dem pflegesektor und die arbeitsplatzsicherung. &lt;br /&gt;hat sich unter der bevölkerung etwas schon das gerücht herumgesprochen, die regiernden seien in wahrheit gar nicht mit jener macht ausgestatten, die sie vorgeben zu besitzen? die wirkliche entscheidungsgewalt, so raunen die grüchte, säße in den führungsgeschossen der großen transnationalen konzernen, die mit einem federstrich ganze landstriche in die massenarbeitslosigkeit versinken lassen, weil sie arbeitintensive filialen in billiglohnländer verschieben. um derartiges federlassen zu verhindern überböten sich lokal-, kommunal- und nationalpolitiker aller coleurs mit subventions- und steuergeschenken aller art, einer art permanentem weihnachtsbasar für großkonzerne.&lt;br /&gt;bösartige gerüchte an denen schon überhaupt nichts dran ist, werden nun aufrechte parteistrategen und berufspolitiker einwenden. der spielraum, der regierenden ist in jedem fall aber eingeschränkter den je.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-115989443521535402?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/115989443521535402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=115989443521535402' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/115989443521535402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/115989443521535402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/10/ber-knappe-wahlausgnge.html' title='über knappe wahlausgänge'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-115744509392508636</id><published>2006-09-05T10:11:00.000+02:00</published><updated>2006-09-08T19:53:30.596+02:00</updated><title type='text'>über den nationalismus</title><content type='html'>die meisterschaft, fußballerischer art, ist geschlagen. gesieg hat ..., ach was, das ist doch bekannt. nein, gesiegt hat wieder einmal der nationalismus. diese unsehlige ding, ein anachronististisches überbleibsel aus dem 19. jh., als es eigentlich darum ging, die heilos zersplitterten länder wie deutschland und italien zu einem politischen ganzen zusammen zu führen. als bindeglied erfand man die "nation", ein hilfloses konstrukt, das gleiche sprache (mitnichten, die unterschiedlichen dialekte in den betreffenden ländern führen häufig zu kommunikationsproblemen, gleiche hoch- bzw. kunstsprachemüßte es richtigerweise heißen) und die tatsache, daß man in jenem geographischen raum geboren und aufgewachsen ist, sollte die nation bilden. so, und als guter patriot (von padre, der vater) hat man auch noch gefälligst stolz zu sein auf dieses und auf jenes land. vor allem dann, wenn unterbelichtete fußballer ein turnier gewinnen, oder völlig wahnsinnige skifahrer sich todesmutig über irgendwelche berge werfen.&lt;br /&gt;aha, die mutigen burschen und feschen mädels führen für mich eine art stellverrtreterkrieg und überhäufen das land mit ruhm und ehre. das ausland blickt neidisch auf unsere athleten herab, die stolzgeschwellter brust vor der wehenden nationalflagge stehend, die selbige hymne singen. "fratelli, d'italia..." oder "land der hämmer, land der täler... "(schon erstaunlich welchen stuß die da zusammensingen) und wehe sie singen nicht, dann aber rauscht es im blätterwald, dagegen hat selbst kathrina eine schwache lunge. (aber das war schon mal thema).&lt;br /&gt;aber du mußt doch stolz sein auf das land; ja ich bin mächtig stolz auf den umstand, daß ich hier geboren wurde, ich habe als foetus alles daran gesetzt, genau hier und nirgends anders, das licht der welt, das eine grauenvolle krankenhauslampe war, zu erblicken.&lt;br /&gt;zu wahlkampfzeiten erlebt das thema natürlich eine hochzeit. politiker vieler coleurs werben um die braut nation, man zirzt und ist galant, schwingt fahnen und läßt sich gerne mit den nationalfarben oder bekannten sportlern ablichten. und dann fallen sätze wie: nur die eigenen staatsbürger dürfen die sozialleistungen in anspruch nehmen, unsere ahnen hätten ja schon um deren finanzierung gearbeitet. so gehört im aktuell laufenden wahlkampf in österreich. da ist doch ernsthaft davon die rede: die leistungen, die ja bekannter maßen ein versicherungsanspruch sind, nur denjenigen anzuerkennen, die mitglied des staatsmännischen vereines sind, also die betreffende nationalität besitzen. mit der begründung, schon die vorfahren hätten den grundstock für die finanzierbarkeit gelegt. die ausländer würden sowieso nur herkommen, ein paar monate arbeiten und dann kräftig das sozialnetz ausnutzen. hmmm. schon mal was von europäischer integration gehört, wenn nicht willkommen in europa, liebe nationalisten. wer arbeitet und einen anspruch erwirbt, hat ein recht auf die leistungen, ganz egal welche staatsbürgerswchaft er trägt. schließlich ist der finanzminister und seine kumpanen auch nicht wählerisch. wer hier arbeitet zahlt hier steuern, und zwar aliquot dem einkommen, es gibt keinen ausländerrabatt, soviel ich weiß. (hinweis diesbezüglicher art nehme ich gerne an)&lt;br /&gt;jetzt soll mir nur noch einer sagen, kannst ja ansuchen um die staatsbürgerschaft, wenn du dir sowieso nicht daraus machst. guter rat, ja ja, vor allem wenn du berufllich in den sehr flexiblen zeiten in alle möglichen herrren länder kommst, weil justament deine dienststelle hierher verlegt wurde, keine ahnung wieviel staatsbürgerschaften du dann in deinem leben zusammenbringst. sicher aber fehlt vollkommen, was jene verfechter der nation stets mit nachdruck fordern, die identifikation mir der nationalität. da kannst du froh sein, wenn du die aktuelle nationalität richtig buchstabieren kannst. ich gebe ja zu, das ist eine übertreibung, aber der sachverhalt ist derselbe. man kann wirklich nicht stets die nationalität wechseln, weil man in einem land lebt und arbeitet, und keine ahnung hat, wie lange diese situation von dauer ist.&lt;br /&gt;viel sinnvoller landet der ganze nationale gedanke dorthin, wohin er gehört, auf den komposthaufen der geschichte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-115744509392508636?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/115744509392508636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=115744509392508636' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/115744509392508636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/115744509392508636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/09/ber-den-nationalismus.html' title='über den nationalismus'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-115340575576459453</id><published>2006-07-20T15:51:00.000+02:00</published><updated>2006-07-20T16:46:48.363+02:00</updated><title type='text'>über die kopfstösse</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/1600/zigane.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/320/zigane.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;hmmm. eigentlich seltsam, mitten in der sommerhitze über kopftösse zu referieren. mit dem kopf können wier humanoiden allerlei dinge verrichten, sinnvolle wie unsinnige. man kann z.b. den kopf zum denken benutzen, andererseits aber auch als schutz, damit es nicht in den hals hinneinregnet, als eine art regenschirm sozusagen. man kann den kopf verlieren, und selbigen wie eine waffe verwenden, dies nennt man dann kopfstoß. geschehen zu berlin, ausgeführt vom französischen nationalspieler zinedine zidane, während des finalspieles gegen italien. marco materazzi hieß sein kontrahent, der ihm wohl seinerseits nicht ganz freundliche worte zuwarf. das bild des kopstossenden fußballspielers ging um die welt. man erging sich über die vorbildwirkung des idoles auf die jugend, man diskutierte des stoß in anbetracht seiner tauglichkeit im lichte der kampfsportarten. hier hatte der spieler, das nur nebenbei ergänzt, gute noten von den professionisten des kampfsportes erhalten. man eräußerte sich über die infamen worte des kontrahenten, die gefinkelte lippenleser des shottland yard der geifernden menge zum besten gaben.&lt;br /&gt;nun hat die fifa, die allmächtigen des fußballes, ihre urteile über die beteiligten gesprochen. zidane, der seine karriere ohnehin nach dem finale für beendet erklärt hatte, wird für drei spiele, sein gegenüber, der provokator - so das urteil - für zwei spiel gesperrt. er wird dies gelassen nehmen, schließlich kehrte dieser mit dem weltmeistertitel in der tasche in seine italienische heimat zurück, und den bekommt man weder bei aldi noch bei mediamarkt. der weltfußballer zidane allerdings sollte und wird sich einige unangenehmen fragen stellen lassen müssen. völlig verständlich, daß der mensch das recht hat, auf provokationen zu reagieren, aber sofort mit roher gewalt? nein, das setzt zeichen. der spieler hat wahrlich seinen kopf verloren, um diesen kurz darauf im brustkorb seines kontrahenten wiederzufinden. gleichzeitig hat er aber den nagel des zeitgeistes mit seinem kopf auf dessen kopf getroffen.&lt;br /&gt;die fanalwirkung der handlung wird vielleicht in absehbarer zeit als solche erkannt werden. vergeltungsschläge auf provokationen gehören zur zeit zum ganz normalen gestus der angegriffenen, wobei diese stets mit unverhältnismäßiger härte geführt werden. die kriege in afganistan und irak sind bis zur ermüdung diskutiert worden. neuerdings (was heißt hier neuerdings, die methode ist so alt wie dei menschheit) greifen nicht nur die vielgescholtenen us-amerikaner zu derartigen mitteln. russland versucht mit dem schlagwort "kampf gegen den terrorismus" sein massives problem mit den tschetschenen in den griff zu bekommen, massive schläge hüben wie drüben sind die folge. israel bombardiert die libanesische hauptstadt beirut, um die hisbollah, ein erklärter militärischer feind israel, zu dezimieren, die türkei versucht mit ähnlicher argumentation ihre dissonanzen mit den kurden zu bekämpfen. allen gehen und gingen provokationen der anderen seite voraus. im falle der us-kriege waren diese der tag 9/11, wobei die verbindung 9/11 zum irak zu ziehen, sich mittlerweile nicht einmal mehr die führungselite im weißen haus traut. im falle rußlands war die provokation die entführung von beslan, im falle israel die entführung eines israelische soldaten durch palästinensische extremisten.&lt;br /&gt;nun will ich nicht übel gegen übel aufrechnen und fragen, welches  übel ist das verwerflichere  den sei. der unterschied zur angelegenheit zwischen zidane und materazzi, mal abgesehen von der tatsache, daß dort keine menschen zu schaden kamen, ist der: diese hatten eine übergeordente instanz, eigentlich zwei über sich, der unbedingter folge zu leisten war. dem schiedsrichter am platz und der fifa, die heute das urteil verkündet hatte. zidane wurede mittels der roten karte des schiedrichters vom platzgestellt und konnte somit nicht weiter in das prestigeträchtige finalspiel eingreifen, das bekanntlich die französische equipe den auch verlor.&lt;br /&gt;beide instanzen fehlen den beteiligten bei den oben genannten internationalen krisen. zwar existieren theoretisch transnationale schiedgerichte und kontrollorgane, doch versagen diese, weil die beteiligten staaten, sofern sie nur zu den mächtigsten der welt gehören, stets über vetorechte, respektive einspruchsrechte verfügen. damit werden solche organisationen zwangsläufig zahnlos und ohnmächtig, derweil tausende unschuldige zivilisten ihr leben lassen müssen, das zwangsläufig den haß in den betroffenen ländern weiter anfacht.&lt;br /&gt;die erfahrung aus dem fußball hat deutlich folgende erkenntnis zu tage gefördert. der schiedsrichter mag ja fehlbar sein, im laufe des turnieres kam es zu einer reihe von eklatanten fehlpfiffen, er mag käuflich sein, das beweist der fußball-skandal in italien eindrücklich, er kann überfordert sein, aber ohne ihn bricht das chaos aus und die rohheit in das spiel herein. er ist die einzige fiur am platz, die für ordnung und gerechtigkeit steht, wenn auch in beschränkten möglichkeiten.&lt;br /&gt;deshalb kann man nur noch einmal nachdrücklich fordern: mehr kompetenzen und vor allem einfluß den staatengemeinschaften auf kosten der nationalstaaten. sonst reagieren noch mehr staatslenker kopflos und verpassen kopfstöße, die sehr lange kopfschmerz bereiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-115340575576459453?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/115340575576459453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=115340575576459453' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/115340575576459453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/115340575576459453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/07/ber-die-kopfstsse.html' title='über die kopfstösse'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-114786657091747293</id><published>2006-05-17T13:28:00.000+02:00</published><updated>2006-05-17T14:49:02.406+02:00</updated><title type='text'>über den sport</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/1600/resize.aspx.0.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/200/resize.aspx.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"es lebe der sport..." grölte noch vor jahren der austrobarde fendrich aus allen radiostationen. ja jener, der nun mit dackelblick der nation gesteht, jahrelang unter einer massiven kokainsucht gelitten zu haben. er lebe also, der sport. vor allem unser aller liebster fernsehsport; der fußball. mittlerweile fragt man sich nur noch, wie lange denn. die südlichen nachbarn, hierzulande liebevoll auch itaker oder spagettifresser bzw. katzelmacher genannt, erleben den größten fußballsumpf ihrer geschichte. gazzetten schreiben bereits den untergang der ballestrischen nation herbei, und das ausgerechnet kurz vor beginnt der fußballweltmeisterschaft in deutschland, dem absoluten hihglight am ledernen firmament. was ist passiert? der präsident des amtierenden meisterclubs juventus turin, luciano moggi wird beschuldigt, in der vorhergehenden saison schiedsrichter bestochen und erpreßt zu haben, zugunsten der eigenen mannschaft das spiel zu leiten. von mindestens zehn geschobenen spielen ist die rede. einem nichtgefügigen schiedrichter soll moggi in einer strafaktion in die umkleidekabine gesprerrt und ihm mit der vierteilung bedroht haben. der beschuldigte präsident trat unlängst von all seinen ämtern zurück und heulte bei dieser gelegenheit rotz und wasser, all dies wäre doch zum wohl des clubs geschehen. naja. dem droht jetzt der zwangsabstieg in die zweite liga und die aberkennung von zwei meistertiteln: dem letztjährigen und dem heurigen. der club wirds im danken, da bin ich mir sicher. haltet teer und federn bereit.&lt;br /&gt;der fußball ist keine rein sportliche angelegenheit mehr, das ist schon klar, zumindest nicht der nationale und internationale clubfußball. dort ist mittlerweile sehr viel geld im spiel und niederlagen sind nicht nur sportliche rückschläge sondern auch mittlere wirschaftliche katastrophen. diese tatsache hat der fc tirol vor wenigen jahren schmerzlichst selbst erfahren müssen, als nach dem ausscheiden aus dem uefa-cup der  wirtschaftliche zusammenbruch folge, weil man die bereits kalkulierte gelder nicht kassiert werden konnten.&lt;br /&gt;der vorwurf aber, den juventus sich nun ausgesetzt sieht, ist ein weitaus schwerwiegender. nichts geringeres als die integrität des spieles an sich ist hier angezweifelt, der sportliche geist. zwei mannschaften treffen sich aufeinander, um ihre leistungen zu messen; wenn da bereits zu beginn der sieger feststeht, ist das dann betrug: betrug an beiden mannschaften, am zuschauer und letztendlich am sport selbst. gleichwohl sind die machenschaften ganz normal. im allgemeinen wirtsachftschftsleben stehen derartige wettbewerbsverzerrungen an der tagesordnung. da versuchen vertreter von großkonzernen direkt über lobbyisten oder indirekt über parteinfinazierun einfluß auf die politische klasse zu nehmen und tun dies auch ganz konkret, dsa wird spioniert, kopiert und ausgebootet was das zeug hält. der  österreichische bankenskandal ist heir nur ein tüpfchen auf dem sprichwörlichen i. ja warum in alles in der welt soll es das beim fußball anders sein, wo ja ebenso viel geld, macht und prestige auf dem spiel steht. der fußball ist per definitionem eine moralische instanz? hahaha. hat wer mal ein spiel der politiker gesehen, schüssel und regierungsmanschaft gegen ausländische politiker? da wird gehaxelt, gerangelt und gefoult was das zeug hält. und warum, naja vielleicht weil die wenigsten menschen schon gar nicht solche in derart hohe positionen, gute verlierer sind. zum sport, zum spiel gehört doch die niederlage genauso dazu wie der sieg. wenn der eine gewinnt, dann muß der andere notwendigerweise verlieren. ist doch eigentlich klar. eigentlich schon. aber verlieren soll immer der andere, und wenn man es zufällig dann selber war, dann sind immer die anderen schuld. der gegner war unfair, der schiedsrichter parteiisch, die eigene ausrüstung unzulänglich etc. man hat also nicht verloren, sondern ist durch widrige umstände um den sieg betrogen worden. dies scheint ein grundaxiom der gesellschaft zu sein, das höchstselten angezweifelt wird. da wundert es mich nicht, wenn die herren, die das siegen gewohnt sind in ihrer niederlage schlicht diese nicht akzeptieren kann und sich in ein lügengeflecht flüchten, das wurde denen abtrainiert. um diese lage zu verbessern muß man der gesellschaft wieder das verlieren beibringen; die hohe kunst der niederlage. lernen wir verlieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-114786657091747293?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/114786657091747293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=114786657091747293' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114786657091747293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114786657091747293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/05/ber-den-sport.html' title='über den sport'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-114504645893810527</id><published>2006-04-14T22:17:00.000+02:00</published><updated>2006-04-14T22:27:38.966+02:00</updated><title type='text'>über die wahlen in italien</title><content type='html'>allora, sie sind also geschlagen, &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/1600/images-1.0.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/320/images-1.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;die wahlen in italien, das votum, ein denkbar knappes, ist zugunsten des mitte-links bündnis ausgefallen. der amtierende volkstribun ist abgewählt worden, vom volk, knapp aber doch. dieser sieht das aber nicht so, er sei, so glaubt er, um seinen sicheren sieg betrogen worden. die üblichen verdächtigen, ein nebulöses gesindel von kommunisten und linken hätten die wahlen vorsätzlich manipuliert und interveniert. was nicht sein kann, darf auch nicht sein. man beanstandete wahlzettel, zetterte und geiferte nach wiederauszählung. doch der berg der beanstandeten voten schmolz rapide in der nichtvorhandenen römischen sonne, auf daß am ende ein unbedeutendes häufchen übrigblieb, das beim besten willen keinen einfluß auf das wahlergebnis nehmen kann.&lt;br /&gt;das glück ist ein volgerl pflegen die wiener zu sagen, es kommt unerwartet und überraschend, aber ebenso rasch ist es wieder dahin. was bleibt ist ernüchterung. kater, kopfschmerzen und panik. wieso gerade jetzt, alles war doch so gut geplant. der noch amtierende premier berlusconi hätte, wenn er doch die wahlen gewonnen hätte, was für ihn ja eigentlich sicher war, einen der ihm treu ergebenen gefolgsleute zum premier ernannt, und sich selbst zum staatspräsidenten wählen lassen. diese wahl ist in italien keine volkswahl, sondern sache des parlaments und der zweiten kammer, der senat; diese wählen den präsidenten, also mit dem erhofften wahlergebnis kein problem. der vorteil dieser vorgehensweise liegt auf der hand: berlusconi hätte von justiz und anderen unbillen sieben jahre vollkommene ruhe gehabt, und wäre danach automatisch zum senator auf lebenszeit berufen worden. damit ist ebenfalls eine lebenslängliche immunität verbunden, also ein recht kommodes ruhekissen für einen derart umstrittenen, um es mal höflich zu formulieren, zeitgenossen wie berlusconi. ja eben hätte und wäre. diese konjunktive, nicht nur die schüler haben ihre rechte mühe mit solchen satzkonstruktionen auch ex-regierungschefs. seine verteidigunsstrategie besteht in einem alten trick, den volkstribune häufig anwenden. bewirf deinen gegner mit allem möglichen, irgendetwas wird schon hängenbleiben. nun stand also der vorwurf des wahlbetrugs im land. das ist für eine demokratische republik keine kleinigkeit, im gegenteil, der vorwurf lautet, anders formuliert, staatsstreich. das land, im dem sich dies alles zuträgt, heißt nicht weißrussland, sondern italien, eines der gründerländer der eu. man ist einfach nur baff. sprachlos. &lt;br /&gt;wieso darf das eigentlich sein. wenn ein eifacher bürger sich erdreistet, gegen die insignien des staates sich zu vergehen, also die hymne nicht kennt, oder die fahne nicht grüßt, (war schon mal thema), muß der betreffende mit massiven problemen rechnen. aber bezichtige wahlsieger deines landes als putschisten, raub dieses dein land aus, bieg gesetzte so hin, daß sie dich vor knast bewahren. kein problem&lt;br /&gt;manchmal beschleicht mich der zweifel, ob die real existierende demokratie nicht doch eine riesengroße farce ist, zu dessen ritualen es gehört, mit pomp und getöse zu den urnen gerufen zu werden. ich lasse mich gerne eines besseren belehren, wenn wieder vernunft und demokratie im  wortsinn, in diesem land einkehrt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-114504645893810527?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/114504645893810527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=114504645893810527' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114504645893810527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114504645893810527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/04/ber-die-wahlen-in-italien.html' title='über die wahlen in italien'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-114425703768282446</id><published>2006-04-05T18:49:00.000+02:00</published><updated>2006-04-06T17:56:20.186+02:00</updated><title type='text'>über den kaffeesatz</title><content type='html'>koffein ist, &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/1600/images.0.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/320/images.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;das wußte man schon seit einiger zeit, der wein der philosophie. wohlan, ihr hobby-denker, nachwuchsphilosophierer, dampfplauderer und wahrheitslieber, röstet die bohnen, auf daß ihr vom wissen trunken werdet. all die guten und weniger guten sorten wie arabia, robusta und  all die anderen, hortet sie, röstet sie auf kleinem feuer und trinket daraus, oh ihr wißbegierigen zeitgenossen, die erkenntnis oder zumindest die wachheit, im schlimmsten fall das herzrasen, wird mit euch sein. &lt;br /&gt;ja und dann hat die ganze kaffetrinkerei noch einen entscheidenden vorteil, sie ist sozusagen ganzheitlich verwertbar. man kann den kaffeesatz recyclen! nein, nein, nicht nocheinmal verwenden und kaffee daraus pressen wollen, diese untugend ist nur in sehr schlechten und gierigen kaffeehäusern beheimatet. ich kenne ein solches haus, diese hatte einst die restbestände der kaffeemaschine im dachboden zum trocknen ausgebreitet und das so wiedergewonnene pulver einfach dem neuen kaffeepulver untergemischt. panschen nennt man das, ja panschen, pfui teufel, der kaffee schmeckte auch entsprechend übel. &lt;br /&gt;nein, das war nicht gemeint, man kann was viel profitableres mit dem alten satz anstellen. darin lesen! ja ja ich habs ja gehört, was zum kuckuck soll man den in kaffeepulver lesen können? ist doch kein buch oder? nein, buch ist das keines, aber das wunderbare tor zur zukunft. man kann im kaffeesatz die zukunft lesen. ja, wirklich, und das wird praktiziert und jede menge geld damit verdient. ist doch toll, oder, das trinkt man zuerst einen kaffee, also einen denkerwein, berauscht sich daran und benützt den abfall um die zukunft vorherzusagen und kohle zu verdienen. &lt;br /&gt;großartig, ja und wie geht das denn? nun eigentlich ist es ganz einfach, man braucht dazu folgende zutaten: eine kaffetasste, eigentlich klar oder? jemanden der türkischen kaffee zubreiten und vor allem trinken kann, ich kanns nicht, und ganz wichtig einen klienten, der dringenst einblick in seine zukunft bedarf, also jemanden der von seiner/ ihrer lebensliebe verlassen wurde etc. der rest ist ermessenssache. man stürzt die ausgetrunkene kaffeetasse kopfüber auf die untertasse, hebt das häferl ab und untersuche akribisch den schwarzen haufen nassem pulver, welcher da zu liegen kam. wichtig ist, im rhythmischen abstand murmelnd erstaunen zum ausdruck bringen, wie "ist ja interessant" oder "so eine überraschung", gut ist auch "das hätte ich nicht gedacht". zweck der übung ist, der klient muß vor neugierde platzen, man kann ihn ruhig etwas zappeln lassen und nur zögerlich zu sprechen beginnen. dann gilt es, sehr diplomatisch vorzugehen, die kunst besteht darin, durch geschickt ausgelegte fragen, dem klienten jene antworten herauszukitzeln, die er/sie gerne hören würde. und der rest ist einfach: man gebe triumphierend von sich, das hätte ich ja so gesagt, und das stünde alles im kaffeesatz. viel kohle ist machbar. und wenns mal nicht eintrifft, was man da posaunt hat? nun kein grund zur panik. am besten man schwadroniert irgendwas von schlechten strahlen oder kalkhaltigem wasser, welche die sicht getrübt hätte oder von den neuen chanchen, die man ja prophezeit hätte.&lt;br /&gt;höre ich da jemanden abwinken: alles schwachsinn. nein keineswegs, mitnichten. das wird tagtäglich praktiziert, mit zugegeben elaborierter wirkenden praktiken, das pflegt auf den ruf wissenschaft zu hören. zukunftsforscher nennt man diesen illustren kreis der modernen kaffeesatzleser, die den geistweinhumus auf posterioritäten hin untersuchen. und sie, und das ist der hammer, werden dafür fürstlich, ja königlich entlohnt. und was tun sie, nun nichts anderes als unser freund der kaffeesatzleser, durch geschicktes fragen und zusammenfassen von allgemeinwissen derartige all-gemeinheiten zu entdecken, die zwangsläufig in irgendeiner form passen müssen.  da ist dann häufg die rede vom stellenwert der kommunikation, von der importanz der direkten dienstleitungen und der notwendigkeit der kooperation. man hört auch gerne von den neuen partnerschaften, neuen dienstverhältnissen. überhaupt taucht das vokabel "neu" in ungeahnten wortzusammenstellungen auf, von denen eigentlich kein mensch sagen kann, was diese wortungeheuer eigentlich bedeuten. na wunderbar, dazu bedarf es allerdings einen zukunftssatzleser, wir armen untrunkenen unwissenden wären nie drauf gekommen. und das beste, die zukunftsforscher werden nie müde zu betonen, die zukunft fände doch gerade jetzt statt, ja in dem augenblick, wo sie diesen satz lesen, lesen sie ihn eigentlich in der zukunft. perfekt, damit kann man sichien praktikables geschäftsfeld zusammenzimmern, du liest am morgen zeitung, selbstverständlich ebei einer tasse kaffee, um 10 faßt du das gelesene zusammen, dazu kann, muß man aber nicht kaffee trinken, schaden tut es nicht, und fertig ist deine diagnose, ab mit ihr in die druckerei, solange der braten noch heiß ist. so und jetzt her mit dem scheck. &lt;br /&gt;ohne die werten herren, und dafür gebührt ihnen lob und dank, würden wir die zukunft gar nicht mitbekommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-114425703768282446?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/114425703768282446/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=114425703768282446' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114425703768282446'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114425703768282446'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/04/ber-den-kaffeesatz.html' title='über den kaffeesatz'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-114372925914422504</id><published>2006-03-30T16:29:00.000+02:00</published><updated>2006-04-10T20:53:30.680+02:00</updated><title type='text'>über den lenz</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/1600/10primav.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/200/10primav.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;ein untrügliches zeichen dafür, daß das frühjahr naht, sind die zwitschernden vögel. ja ja ich gebs zu, das ist nun wirklich kein fulminanter einstieg in die frühlingsdebatte, aber wahr ist halt. oder stadtmensch? auch schon von singenden vöglein geweckt worden? übrigens hat es jenes unschuldig zwitschernde himmelswesen schon zu literarischen hochehren gebracht, schon vergessen, jaja es war doch die nachtigall und nicht die schnöde lerche, der anzeiger des morgens und damit das nahe ende der liebesnacht, zwischen romeo und julia. seither sollten alle, und damit sind wir übrigens wieder beim thema, in sachen liebesdingen tätigen personen auf die rufe der gefiederten freunde achten. sie verraten wichtige details, die manchmal lebensrettend sein könnten...&lt;br /&gt;geduld, geduld, mit dem naheverhältnis zwischen liebesdingen und dem lenz werden wir uns später eingehender beschäftigen. zuvorderst eine begriffliche klärung, lenz, was heißt das überhaupt. lenzmonat, sich einen lenz machen, achja, da fällt mir noch ein lenziges vokabel ein, so ein lieblingswort: faulenzen. lenz geht zurück auf &lt;i&gt;lengzo&lt;/i&gt; althochdeutsch für lang. damit ist die jahreszeit der länger werdenen tage gemeint, die ja in der tat merkbar länger werden. nein, ich will jetzt nicht eine debatte über die sinnlosigkeit der sommerzeit vom zaun brechen. das ist eine andere geschichte. &lt;br /&gt;das ist es also, mehr zeit, ja und wo mehr zeit, da mehr muße, soviel ist klar -  weil zu muße braucht es notwendig als einen essentiellen bestandteil eben zeit, in form von frei, also freizeit. und wenn nun bei zeit und muße männlein und fraulein zusammengeraten, das ganze gewürzt wird durch hinzufügen einer ordentlichen ration hormone, ja dann kommen wir auf einer direttissima zu den liebesdingen, die zwangsläufig sind mit längerwerdenden tagen. und damit verbunden, mit immer laueren abenden finden sich genügend gelegenheit der zweifachen muße zu frönen. das ist, soweit ich weiß, seit alters her so. dies belegend will ich nur das botticelli gemälde &lt;i&gt;la primavera&lt;/i&gt; also der frühling anführen. dort wird die titelgebende figur (selbst eine allegorie) von allerhand allegorischen gestalten begleitet. nebem dem kriegsgott mars, dem windgott zephyr ist natürlich amor mit im spiel. der darf im des frühlings nie fehlen. da fällt mir noch ein sprachliches detail auf: im ital. heiß es &lt;b&gt;la&lt;/b&gt; primavera, in dt. &lt;b&gt;der&lt;/b&gt; frühling. die dt. sprache hat aus der linden allegorischen getalt der primavera einen herrischen gebieter des wachstums gemacht. naja, vielleicht auch notwendig im rauheren norden, wo der strenge winter mit härteren bandagen vertrieben werden muß als im linderen süden.&lt;br /&gt;und was tut mars, nun der sorgt dafür, daß im garten des frühlings krieg, streit und zwietracht außen vor bleibem auf daß sich muse und lenz, also lange zeit einstellen kann. dies ist der momentanen zeit auch zu wünschen, einen mars der alle unbill abschirmt, so sich muse einstelle, anstatt zwang zur zweisamkeit, der momentan an allerhand plakaten ausgerufen wird. &lt;br /&gt;wo ich das herhabe? &lt;br /&gt;bitte...&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/1600/langes.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5650/1986/320/langes.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-114372925914422504?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/114372925914422504/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=114372925914422504' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114372925914422504'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114372925914422504'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/03/ber-den-lenz.html' title='über den lenz'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-114365772568588046</id><published>2006-03-29T19:59:00.000+02:00</published><updated>2006-03-29T20:49:28.570+02:00</updated><title type='text'>über die flexibilität</title><content type='html'>nun denn, es heißt ja allerorts, alles müsse sich dem neuen zeitgeist anpassen, und dementsprechend flexibler werden. flexibilität, ja so lautet das neue zauberwort, dem sich alles und jeder tuende im wirtschaftssystem unterzuordnen hat. flexi- was ist da einer versucht zu fragen, was zum geier heißt den das überhaupt? gute frage, mich erinnert der begriff an die zeichentrick- figuren der 70er jahre, die bunten barbapapas, die da sich ändern konnten, wie sie wollten barbapapas. ja so lautete das damals, ich hab den titelsong noch immer in den ohren, der wurm will wohl überhaupt nicht mehr heraus. nun denn, den herren manager und ceo's geistert wohl als wunschvorstellung der idealmitarbeiter barbapapa in ihren shareholdervalue verbrannten hirnen herum. bunt, soll er sein, stets gut gelaunt, natürlich voll motiviert und extrem anpassungsfreudig welche form und art auch immer gewünscht. (man fordert ja nicht mehr, das entspricht nicht der modernen zeit) gut ich probiers mal, bleibt mir auch nichts anderes  übrig; ich bin arbeitslos, und damit nicht unbedingt am längeren ast. als erstes wähle ich die farbe grün, die strahlt moderne großstädtische energie aus, ökobewegung, kreativität und so; was nicht gut gewählt, hmm... warum denn? hää weil grün stünde im zusammenhang mit revolte der 68er und sei die farbe des islam? signalisiere wenig kontinuität? naja, hab ich nicht bedacht, also dann halt gelb, das strotzt ja so vor energie und positiver kraft, oder, schließlich zeichnet doch jedes kind die sonne, die reinform jeder energie, in gelb. auch keine gute wahl? ja was, wieso denn? zu klerikal, zu konservativ? jaja, schon die papstfahne ist auch gelb, stimmt schon, und die post auch, und die kaiserfahne auch. sehen sie! gut, einverstanden. zu guter letzt finde ich einen guten kompromiß mit meinem farbberater, wir einigen uns auf .. grau! ein guter mitelwert, tut niemand weh. &lt;br /&gt;nein, das ist kein blöder jux. man vergleiche mal die farben der heutigen heiligen kühen mit jenen von vor 20 jahren, denen des autos. heute findet man überwiegend gedämpfte farben, vorzugsweise eben grau, hingegen vor 20 jahren waren viel knalligere, bunte faben in, so gelb und blau und orange und so sachen halt. &lt;br /&gt;also da stehe ich nun, ich mausgrauer barbapapa, und übe mich in yogischen verränkungen, um den flexi- anforderungen gerecht zu werden, und sehe eine  kolonne ebengleicher mausgrauer (manche dunkler, manche heller) barbapapas in seltsam grotesken posen sich üben. schlagartig wird mir klar, man übt, ich bin in ein coaching für arbeitslose gelandet. dem haufen der anwesenden wird eingebläut, wie sie sich auf die neue arbeitswelt vorzubereiten haben. ich wünschte, die herren groß- und feinredner des radios und fernsehens wären hier, um sich das geächze und gestöhne der verränkten menschen anzuhören, dieses wimmern der älteren körper und den eigentlich unmenschlichen stellungen. aber diese, deren arbeitsplätze ja ohnehin sicher sind, da sie sich den arbeitsplatz gegenseitig geschaffen haben, ziehen es vor, weitab, nur via televisionärer botschaften mit ihrem volk zu konferieren, auf daß man es nicht höre.&lt;br /&gt;alldieweil übe ich einen kopfstand, um meine konzentrationsfähigkeit zu verbessern. die aufgabe lautete, eine viertelstunde in dieser stellung zu verharren und gleichzeitig die quadratwurzel aus 3673 zu ziehen. obgleich mir der sinn dieser okulten handlung völlig schleierhaft bleibt, führe ich sie mit einer ungeheuern vorfreude aus, da mir versprochen wurde, nach erfolgreicher beendigung derselben ein anstellungsangebot zu erhalten. nach etlichen versuchen, die sich über eine ganze woche hin erstrecken und unzähligen blauen flecken am kopf und an den restliche körperstellen, ich kann keinen schritt schmerzfrei mehr tun, gelingt es mir, die übung erfolgreich zu beenden. ich bekomme die anstellung.   &lt;br /&gt;.... als coach für arbeitslose ...  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;übrigens die quadratwurzel aus 3673 ist 60,605.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-114365772568588046?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/114365772568588046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=114365772568588046' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114365772568588046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114365772568588046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/03/ber-die-flexibilitt.html' title='über die flexibilität'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-114115307290520080</id><published>2006-02-28T19:50:00.000+01:00</published><updated>2006-03-01T20:30:23.833+01:00</updated><title type='text'>über den politischen fasching</title><content type='html'>hat sie eigentlich jemand gesehen, die fasenachtstreibenden, die maskierten, die ballierten oder wahrscheinlicher die ballersterer (nein die kommen später dran), die ballanaten, mögen sie doch heißen wie sie wollen. es ist fasching, und keiner kriegt es mit. das ist heuer das einzig wirklich witzige daran. nun, für mich kein wunder, die fasnachtstreibenden und späßemacher haben gerade dieser tage eine konkurrenz, deren sie nun wirklich nicht gewachsen sein können. der realität, die ist gerade dieser tage, bei aller ernsthaftigkeit, die dem ernst des lebens so anhaftet, nun wirklich nur mehr zum lachen. eine nation triumphiert bei den rezenten sportlichen spielen und zerfleischt sich in gegenseitigen vorwürfen. dioe armen österreicher, da hat ihre sportliche equipe einen neuen medallienrekord mit in ihr land gebracht und schon streitet sich die bunte blätterwelt darob, wer für den dopingskandal dingfest zu machen ist. darüber hinaus debattiert man in diesen kreisen, inwieweit sich die regierung des betreffenden staates, sich in bunten bedruckungen der illustren blättern mit den erfolgen der gleichstaatlichen wintermannschaft brüsten kann.&lt;br /&gt;in italien, dem nachbarland des bunten narrenstaates ereignet sich dieser tage auch seltsames, nun ja es ist wahlkampf, und zu diesem behufe ist nun alles erlaubt. am tage vor einem zugegebenermaßen freundschaftlichen zusammentreffen der nationalteams ballestrischer natur kommt es zu einer eigenartigen allianz zwischen dem deuschesten aller deutschen politiker und exkanzler helmuth kohl und dem spitzenkandidaten der italienischen linken, romano prodi. ersterer versprach letzterem zu unterstützen. nun fragt man sich da völlig zurecht, wieso unterstützt ein deutscher konservativer einen italienischen mitte-links kandidaten, (ja ja stimmt schon prodi ist eigentlich auch ein konservativer). trotzdem narrenzeit, und da soll noch einer spaß an der narretei haben, wenn die politische szene ein permanente kasperliade ist?&lt;br /&gt;die armen buntnasen. ihnen ist nicht mehr zu helfen. so möge der aschermittwoch kommen, und mit sand und asche die übergeschnappten zur ruhe bringen. möge die fastenzeit die berlusconis und sarkosys dieser welt läutern und sie in ihre privatwinkel zurücktreiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-114115307290520080?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/114115307290520080/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=114115307290520080' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114115307290520080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114115307290520080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/02/ber-den-politischen-fasching.html' title='über den politischen fasching'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-114106562795549805</id><published>2006-02-27T19:36:00.000+01:00</published><updated>2006-02-28T19:59:50.673+01:00</updated><title type='text'>über die hymnen</title><content type='html'>jetzt sind sie verklungen, die augenbefeuchter dieser welt. tausende taschentücher, vorzugsweise solche aus papier - die einschlägige industrie will ja auch am geschäft beteiligt sein -  liegen weggeworfen im müll oder im schnee. schuld daran sind sie, die ständigen begleiter der diversen sportveranstaltungen oder staatlichen inszenierungen: die hymnen. relikte des 19. und 20. jahrhunderts. schlachtgesänge der unabhängigkeitsbestrebungen der nationen, der brennenden straßensperren und marschierenden bürgermilizen. sie, die meist marschiergerecht rhythmisiert sind, um den jungen idealisten den marsch in die auf sie harrenden flinten zu erleichtern, dienen heute dem einzug und der befeierung der sportlich tüchtigen nationalheroen. &lt;br /&gt;da bleibt kein auge tränenleer, wenn sich die wackeren schiefahrer todesmutig die berghänge hinabstürzen, oder die bundgekleideten kicker in die vollbesätzten stadien einziehen. und dann der sieg, ja der sieg für das vaterland, mitsamt der fahne und, richtig, der hymne. und der sportler singt inbrünstig mit, das haupt ehrfürchtig zum flatternden symbol eben jenes vaterlandes erhoben, dem er seinem ursprung verdankt (also mit anderen worten, wo er aufgrund eines zufalls geboren oder gestrandet ist), den text der hymne wort für wort mitsingend, er inhaliert jedes einzelneder heiligen worte und spricht sie damit vor, stellvertretend für die jubelnde, jetzt sind wir endlich wer, masse, die zufällig denselben paß wie der sportler zu tragen beliebt. &lt;br /&gt;wunschvorstellung? mitnichten. das real existierende traumbild eines jedem staatsmannes, besonders anfällig scheinen die herrschaften staatspräsidenten dafür zu sein, die nicht müde werden, ihre sportlerequipe vor beginn einer ebensolchen großveranstaltung auf die importanz des mitlispelns der hymne hinzuweisen. im konkreten fall war das der italienische staatspäsident ciampi, der sich über derartige bezeugungen des nationalstolzes besonders erfreuten wollte, fanden doch die olympischen spiele im eigenen land, in turin, staat. nun, ist es aber eine tatsache, das nur eine ausgesuchte handvoll von personen eines beliebigen staates den text der hymne auswendig mitsingen kann, einige mehr erkennen zumindest die melodie und verögen sie mitzusummen, wie ein unmotivierter bienenscharm. die sportler bilden hierbei keine ausnahme, warum sollten sie auch. ihr vorderrangiges ziel ist, einen sportlichen erfolg zu feiern und in der jeweiligen disziplin, in der sie antreten, bestenfalls zu gewinnen. da hilft eine stumme oder lauthalse intonation der nationalhymne wohl wenig.&lt;br /&gt;und doch, falls sie es denn nun nicht können, folgt ein handfester skandal im eigenen land. da melden sich dann politiker der kategorie landesliga zu wort, die sich in ihrer nationalen ehre massiv verletzt fühlen. so geschehen ebenfalls in italien, als ein südtiroler doppelsitzrodler, also mithin ein italiener (oder doch nicht?), der die bronzemedalie errungen hatte, auf die frage, ob er denn den "inno di mamelli" gesungen hätte, falls er siegreich gewesen wäre, zur antwort gab, er kenne dieses lied nicht. das hat einen lokalpolitiker, interessanterweise der linken provenienz, derart echauffiert, daß er vom betreffenden sportler ernsthaft verlangte, er möge doch die medaille zurückgeben, die ihm die mannschaft des betreffenden staates ermöglicht hätte, da er die symbole des staates nicht anerkenne. nun, das ist starker tobak. man stelle sich das mal vor, jener politiker würde einen schritt weiter gehen und von allen seinen staatbürgern verlangen, die staatliche unterstützung erhalten, in einem aufrechten arbeitsverhältnis mit diesem stehen oder sonst mit den staatlichen autoritäten eine geschäftliche basis haben, diese müßten in der lage sein, die hymne singen zu können und dies bei abholung ihrer benefits auch tun. welch ein gejohle, welch ein gejackere. da fehlte nur noch eben jener hut, welcher die eidgenossen wutendbrannt dazubewogen hat, sich von der herrschaft der habsburger loszureißen, der gesslerhut. man könnte diesen vorgang des hutgrüßens, der modernen technik sei dank, ganz einfach überwachen, mit videokamera und mobiltelephon. einer begeht, wohl behütet und nichts ahnend, die schandtat und unterläßt das rituelle hutlüpfen vor dem hut, und prompt zieht die exekutive ihm den hut. weg mit dem gesindel, das schadet dem gesunden volkskörper. wer die autoritäten nicht gebürend anerkennt ist ein terrorist.&lt;br /&gt;mir scheint, wir bewegen uns in richtung autoritäterer nationalistischer staaten, und das in, das sei an dieser stelle deutlich unterstrichen nicht im vielgescholtenem nahen osten, sondern hier bei uns in europa. allem europäischen einigungstendenzen zum trotz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-114106562795549805?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/114106562795549805/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=114106562795549805' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114106562795549805'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/114106562795549805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/02/ber-die-hymnen.html' title='über die hymnen'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-113622377506863590</id><published>2006-01-02T18:09:00.000+01:00</published><updated>2006-01-02T18:52:15.506+01:00</updated><title type='text'>über das gas</title><content type='html'>sagt mal, hat hier jemand die heizung abgedreht, es ist plötzlich so kalt geworden. nein, nein, ich meine das nicht allegorisch, wiewohl das raunen über die soziale kälte die runde durch die gazzetten und den politischen parteien macht, meine heizung ist merklich kühler geworden. die ersten, die von diesem ereignis notiz nahmen, waren meine zehen. sie sind seit jeher verläßliche seismographen in allen thermischen belangen. besonders deutlich war das zu den schischulzeiten zu verspüren, in diesen engen, steifen fußverlängerungen an die wiederum seltsame bretter geschnallt waren, ich wage sie nicht als schuhe zu bezeichnen, war mir immer gräßlich kalt. ich schaffte es nie, trotz verzweifelter zehenbewegübungen selbige auch nur ein klein wenig zu erwärmen.&lt;br /&gt;die lösung des heizungsrätsels entnahm ich den nachrichten. die russische gasprom hat zu jahresbeginn die gasliefung an die ukraine gänzlich gestoppt. das gas, meine hauptheizquelle ist also empfindlich gedrosselt geworden. weil sich ehemalige "brüder"-staaten nicht über lieferkonditionen und -preise einigen können. die ukraine unter juschtschenko soll auf einem schlag den fünffachen preis an die staatliche russische grazprom zahlen. jedem politischen und journalistischen beobachter war sofort klar, daß es sich hier um eine politische aktion im deckmantel eine ökonomischen maßnahme handelt. das widerspenstige land ukraine in seine schranken zu verwaisen. so, und dummerweise laufen die meisten gaspipelines, die (west-)europa mit russischem gas versorgen, durch die ukraine. so ist es nur logisch, daß es auch in den westlichen staaten zu liefereinbrüchen führen kann.&lt;br /&gt;also wirklich, da rede nun einer von der freien welt, in der freie marktgesetze herrschen und all die interessen sich einzig und allein an den merkantilen gesetzen halten. mitnichten. die politischen mächte, allen voran die großmächte sind natürlich daran interessiert, das theoretische gleichgewicht zwischen angebot und nachfrage für eigene zwecke entsprechend zu verbiegen bzw. außer kraft zu setzen.&lt;br /&gt;in diesem sinne ist das vorhaben des ex-bundeskanzlers schröder, als manager eines der russischen gasprom nahestehendes konsortium, genau für diese eine pipeline durch die ostsee zu bauen, ein symbolisches bild. die verbrüderung der politik mit der wirtschaft zum schaden der konsumenten. ich sehe ja ein, energie ist teuer und will entsprechend gezahlt werden, immer höhere erschließungs- und förderkosten auf der einen seite, stetig steigende liefer- und sicherungskosten, die aufgrund der erhöhten terroranschläge auf rohstoffliefereinrichtungen gestiegen sind, führen zu höheren preisen, soviel ist mir klar. aber warum dürfen jene mächte, die man meist als "groß"mächte definiert, ganz schamlos mit energie handfeste machtpolitik führen dürfen, ist mmir noch nicht klar. jaja, stimmt schon, mit der sicherung des eigenen energiebedarfs ist der wohlstand im eigenen land verknüpft. ich habe allerdings den eindruck, die machtgelite verwechselt den wohlstand des eigenen landes mit ihrem eigenen wohlstand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-113622377506863590?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/113622377506863590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=113622377506863590' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113622377506863590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113622377506863590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2006/01/ber-das-gas.html' title='über das gas'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-113586299362870083</id><published>2005-12-29T14:11:00.000+01:00</published><updated>2005-12-29T14:29:56.320+01:00</updated><title type='text'>über den silvester</title><content type='html'>er naht, unabdingbar und unverrückbar, er kommt. da kann ich mich noch so dagegen sträuben und schnauben, es ist nicht zu ändern. mit all seinem bombast nebst raketen und böllern, rückt er heran, der silvester, das jahresende oder saisonsschluß.&lt;br /&gt;um was geht es da denn. nun, eigentlich um nichts weiter, als daß eine neue jahreszählung beginnt. die zähler für die tage und monate springen wieder zurück auf 1, nur der jahreszähler rückt um +1 vor. na ja könnte sich jetzt ein abgebrühter zeitgenosse denken, was ist da dabei. ich habe ja auch alle jahre geburtstag, wobei mein persönlicher jahreszähler um 1 vorrückt, und niemand, oder nur sehr wenige, machen ein tamtam daraus. stimmt, wende ich ein, dein persönlicher zähler rückt um 1 vor, und du selbst nimmst diesen tag den du deinen geburtstag nennst, zum anlaß, eine art rückschau auf das vergangene und eine art vorschau auf das nächste jahr zu versuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im gegensatz zum persönlichen geburtstag ist der silvester eine art kollektiver geburtstag, na gut, sagen wir besser ein kollektiver anlaßtag. man hält gemeinsam rückbesinnung, die sich in tausenden minuten fernsehsendungen und ebensovielen zeitungeiten unter dem titel "das war das jahr 2005"  niederschlägt. im übrigen kann ich diese nicht mehr sehen und hören, es nervt schön langsam ganz ordentlich, es scheint momentan eine art zwangserinnerung zu grassiern, ind em jedes steinschen geschehen aufgehoben, umgedreht und begafft wird.&lt;br /&gt;zum zweiten haben momentan alle möglichen gestalten hochkonjunktur, die in irgendeiner form die zukunft aus verschiedenen substraten herausdestilieren vorgeben; seien es nun die astrologen, welche die sterne ob ihres wissens über die zukunft auf glanz und glitzer überprüfen, seien es die bleigieser, die mit teelöffel und kerze bewaffnet, das geschmolzene und schockerstarrte blei morphologisch auf vorausdeutungen hin untersuchen, und die vielen anderen mehr oder weniger zielführenden versuche, die zukunft zu erfragen, da fallen mir die kaffeesatzleser, die münzwerfer, die schneeflocken zähler ein, die liste ist nach belieben zu vbervollständigen.&lt;br /&gt;im mittelalter war es ausgemachte sache, daß in den rauhnächten, also den nächten zwischen dem stephanitag (26.12.) und dreikönig (6.1.), die tiere im stall und auf freiem feld und flur sprechen können und sich gegenseitig die zukunft des jeweiligen bauernhofes und bauern zuflüstern. diesem treiben zuhören war zwar ein verlockendes, aber lebensgefährliches unterfangen. wurde der lauschende erwischt, ging es qualvoll mit ihm zu ende. die tierischen wahrsager ließen sich überhaupt nicht geren in ihre karten sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;man wußte schon damals, die zukunft zu erfahren, ist ein fatales wissen, man stelle sich einmal vor, man wisse um die katasptrohe vom tzunami, und kann nichts unternehmen, den die katastrophe muß genau so kommen, da niemand die zukunft ändern kann, grauenhaft. und nebenbei bemerkt, warum hat keiner diese letztjährige katastrophe und jene anderen beiden vorhergesagt, sie waren weiß gott, von globaler und beträchtlicher dimension. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;so und wer ist nun dieser silvester?&lt;br /&gt;der herr silvester, um den es an diesem tage geht, war der erste papst, nachdem das christentum offiziell durch kaiser konstantin anerkannt wurde. es handelt sich also um den ersten offiziell anerkannten papst, der sein amt in aller öffentlichkeit ausüben durfte. nichts, aber auch gar nichts in seinem bekannten leben deutet auf die hohe kunst der zukunftsschau hin, das hat allein mit der tatsache zu tun, daß auf sein sterbegedenktag, (gestorben 31.12.335 in rom) der letzte tag des jahres gelegt wurde. nun auch eine form, um seinen namen in die köpfe der nachgeborenen zu bringen. oder weiß jemand um die legende um silvester?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-113586299362870083?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/113586299362870083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=113586299362870083' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113586299362870083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113586299362870083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2005/12/ber-den-silvester.html' title='über den silvester'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-113534509756332201</id><published>2005-12-23T14:36:00.000+01:00</published><updated>2005-12-23T14:38:17.566+01:00</updated><title type='text'>Über den Zynismus</title><content type='html'>Wie schützt man sich vor dem staatstragenden Umschlingungspathos der Marke „seit umschlungen Millionen“, gerade in der Denk-, Dank-, Gedenkzeit? Es könnte ja passieren, daß die ganze Veranstaltung langsam, wie ein Schokoladeneis in der Sommerhitze, zu schmelzen beginnt, und eine braun, graue klebrige Soße über die Hand und den Arm tropft. Eine ganze Staatinszenierung schmilzt langsam in sich zusammen, die stolzen Fassaden gleiten unten, die heiligen Farben der Nationalflagge diffundieren und mischen sich zu einem gräßlichen braun. Die einst festen und unabhängigen Einzelteile werden uniformiert und fließen einfach mit, ob sie nun wollen oder nicht. Auch das Pathos versucht das gleiche, alle Teilnehmer werden da umfaßt und mitgespült, wohin, das stellt sich erst im nachhinein heraus. Blumige Reden und ein opulentes Bühnenbild soll das innere Eis der Skeptiker zum schmelzen bringen und sie in die Gesamtheit eingliedern. Da fließen sie nun dahin, die ehemals Aufrechten. Der Verlauf des Bettes, den dieser Fluß zu nehmen gedenkt, ist keinem bekannt. Es gibt kein Entrinnen, so scheint es.&lt;br /&gt;Oh doch! Es gibt zwei Möglichkeiten. Man wählt die Flucht in die Berge die da möglichst hoch genug sind, damit einem der Strom nicht erreichen kann, oder aber man verweigert dich dem ganzen Schauspiel durch Zynismus. Die erste Variante hat den Vorteil, daß man im Grunde so bleiben kann wie man will. Man muß sich keiner Selbsterziehung unterwerfen. Gleichzeitig aber verläßt man die Zivilisation, den Ort des Geschehens neben der anderen Unannehmlichkeit wie der Verlust von fließendem Wasser und Eisdielen, gibt keine Möglichkeiten der Einflußnahme mehr. Außer man beschließt zum Rufer in der Wüste, respektive zum Alten vom Berge zu mutieren, da bleibt die Möglichkeit der Einflußnahme zumindest indirekt vorhanden. So jetzt sind wir  nun am Berg, das Pathos haben wir Gottseidank hinter uns gelassen, wir widmen uns munter und zufrieden der angewandten Schafzucht oder der hohen Wissenschaft der Bergkäserei. Die Glocken der Kühe, Schafe und Kirchen im Tal bimmeln, das Gras steht im Saftgrün des Frühlings, alles eitel Wonne. Am Horizont, dort hinten am Almboden tauchen zwei  Punkte auf, die langsam aber stetig größer werden, sie stellen sich als Touristen heraus, die sich mit den Worten vorstellen, „schau Helga, es gibt sie noch, die Almromatik mit ihren einfachen, glücklichen Bewohnern. Die habens gut“. Nein, aus, das ist auch nicht der Weg.&lt;br /&gt;Bleibt nur mehr der Zynismus, auf die Gefahr hin, als Defätist und Zerstörer verunglimpft zu werden. Der Zyniker - der griechische Hund (Kynikos griech. Hund) bellt und kläfft zurück, wenn man ihn getreten hat. Eine Verstellung ist in diesem Fall unumgänglich, niemand wird zum Hund geboren, und kann permanent in diesem Zustand leben, so wohlschmeckend sind zerkaute Knochen nun auch wieder nicht. Aber er ist der Fels im Bachbett, der den Schwung des Stromes bremst. Nun ist es so, wird eine Flüssigkeit gebremst, kühlt sie ab. Je langsamer sie fließt, desto kühler ist sie, an einem bestimmten Punkt erstarrt sie wieder. Das heißt die Zynikerfelsen können einen Pathosstrom zum erliegen bringen, wenn sie denn genügend zahlreich auftreten, das ist ein gehöriges Maß an Einflußnahme. Mit Fug und Recht läßt sich behaupten, es zahlt sich in solchen Fällen aus zynisch zu reagieren, sei es aus Selbstschutz und damit aus Eigennutz , sei es aber auch aus Schutz der Masse vor sich selbst, hier gefällt der idealistische Ansatz. Dummerweise wird aber der Zynismus zur Berufskrankheit, und bremst ausnahmslos alles ein, was im so entgegenströmt, eben auch notwendige humane Gefühlszustände, die er eigentlich selber haben wollte, wie Verliebtsein, Optimismus und Selbstvertrauen. Jetzt richtet sich die Verteidigungswaffe gegen den Besitzer und bremst ihn selber ein, der Hund beißt sich in sein eigene Bein und kann nur mehr hinken. Der Zyniker versteinert in seinem Flußbett, er reagiert nur mehr, er verteidigt. Damit ist er das geworden, was er zu Beginn verhindern wollte, ein Teil der Flüssigkeit, ein Teil des Stromes, zwar nicht der aktiv fließende Teil, wohl aber der jener des notwendigen Hindernisses. Er kann nicht mehr weg, er ist darin gefangen. &lt;br /&gt;Was nun, wieder zurück in die Berge? Damit dann wieder am Almboden zwei Punkte auftauchen, die …. Nein, so geht das nicht. Der springende Punkt ist, wie erkennt der Zyniker, ab wann sich die Waffe gegen ihn selbst richtet. Bremst den Hund, haltet ihn ein, hindert ihn, sich selber zu verspeisen. Was soll man tun. Zum Stoiker sich bekehrten, jene noblen Damen und Herren die sich ganz aristokratisch nicht mehr äußern, denen alle Vorgänge jenseits des Ereignishorizontes Armlänge, Wurscht ist, in welche unser kynischer Hund geifernd beißen will. Hmm. Auch diese Haltung hat etwas lebloses an sich, (Stoiker griech zur Säulenhalle gehörig); unerwarteter Weise sind wir wieder bei den Steinen angekommen, in der Säulenhalle zwar, aber auch aus Stein.&lt;br /&gt;Jede größere zivile Ansammlung von Menschen, auch Städte genannt, verfügt über eine Behörde, deren Aufgabe darin besteht, streunende Hunde einzufangen und sie einem Tierheim zu überstellen. Für streunende Zyniker gibt eine derartige Einrichtung ebenfalls, herrschende Konvention genannt. Dahinter verbirgt sich eine Ansammlung auf niemals fixierten, ja niemals ausgesprochenen Regeln, die bei gewitterter Zuwiderhandlung zur Anwendung gebracht werden. Weder der Kodex ist verbindlich, noch die Vollzugsorgane, was dazu führt, daß jeder sich auserkoren fühlt, kraft des Kodex zu branntmarken, „Du bist ein Zyniker“. Wenn er eigentlich sagen will, du hast mich gebissen. Wie soll man nun, bei einer derartigen Sprachverwirrung noch zweifelsfrei feststellen, was schädlich zynisch, also gegen sich selbst gerichtet und was nützlich zynisch, also zur Selbstverteidigung ist. Mit netzen und anderem Gerät bewaffnet macht sich die Meute nun auf die Jagd nach den kynischen Hunden, sie vermutet sie in den Skeptikern, den Intellektuellen igitt, allein das Wort ist schon ekelig, all jenen, die nicht in dem pathetischen Jubelgeschrei einstimmen wollen. Mögen sie mich auch mit Ruten jagen, ich bin nicht in die Eishockeyserie B abgestiegen, wie der Sportreporter lamoryant anmerkte. „Wir sind nun in die Gruppe B abgestiegen.“ Auch bin ich nicht Papst geworden, wie unlängst die Bildzeitung vermutet hat. Und schon gar nicht habe ich die USA besiegt, wie ein Skireporter vergangenen Winter bemerkt hat, ich kenne nicht mal einen. &lt;br /&gt;Man kann sich wohl nur selbst vor dem Zubeißen schützen, indem man höllisch (wie der Höllenhund Zerberus) aufpaßt, weswegen die beißenden Zynismen das zähnenbewehrte Maul verlassen. Man muß nicht unbedingt Boden Luft Raketen auf Papierflieger abschießen, gegenüber einzelnen Personen kann man sich auch anders behelfen, außer bei ausgesuchten Betonklötzen, Gemeinschafts- oder noch schlimmer Staatsdoktrinen aber verlangen nach verschärften Maßnahmen. Da hilft nichts andere, sonst ersaufen wir noch im Pathos, in der klebrigen Masse.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-113534509756332201?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/113534509756332201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=113534509756332201' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113534509756332201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113534509756332201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2005/12/ber-den-zynismus.html' title='Über den Zynismus'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-113517292167223151</id><published>2005-12-21T14:47:00.000+01:00</published><updated>2005-12-21T14:57:05.433+01:00</updated><title type='text'>Über die Werbung</title><content type='html'>Epiliere dich, ob Männchen oder Weibchen, willst im Trend du sein, so enthaare dich, entkleide dich deines Fells, dann hast du garantiert eine strandtaugliche Figur. Was, du glaubst es immer noch nicht, dann schau dir gefälligst diese jungen, nackten Damen und Herren an; siehst du ein Haar an ihrem Körper (außer am Kopf du Idiot) na eben! Völlig fassungslos stehe ich, als der angesprochenen vor einer Plakatwand und erblicke wirklich drei nackte junge Menschen, völlig nackt, die mich ob der segensreichen Erfindung der Epiliercreme für Sie und Ihn aufklären wollen.&lt;br /&gt;Mein Pech an der Geschichte ist, Plakate erlauben im Kommunikationsprozeß nur eine Richtung, man kann nicht antworten, nicht seine Meinung kundtun. Okay, ein Kübel voller schwarzer Farbe ist durchaus auch ein Statement, in diesem Fall sogar ein passendes, aber das Argument „schütt“ ist doch etwas zu undifferenziert, mehr Ausdruck einer spontanen Wut. &lt;br /&gt;Ich möchte doch mal fragen, was sich die Damen und Herren Werbestrategen so denken, wenn sie derartige Kampagnen starten. Wie, höre ich da nicht viel. Nun offen gestanden, es hat den Anschein. Nackte Haut, seien wir doch offen, zieht doch immer, wir alle haben als Teenager Schlüsselloch, Playboy und all die anderen schmuddeligen Zeitschriften unter der Matratze gehabe, und im Internatsspint hing doch immer eine Vollbusige überlebensgroß. Ja, was bei uns, (ähm ich spreche klarerweise von jungen Männern, was so in den Köpfen pubertierender Mädchen vorgeht, habe ich beim besten Willen noch nicht herausfinden können) in jungen Jahren wäßrige Augen (nicht nur…) bewirkt hat, das geht doch immer. Heerscharen von Werbepsychologen und Marketingfritzen können nicht irren, der Schaureflex ist der wichtigste. Anscheinend ist die Botschaft noch nicht angekommen, daß man mit derartigen Holzhammermethoden den Verstand der potentiellen Konsumenten beleidigen kann, die dann zum Trotzreflex greifen, diese Firma werde meiden.&lt;br /&gt;Nicht alles was witzig gemeint ist, ist auch witzig, manches Mal ist es im schlimmsten Fall beleidigend, im besten Fall einfach nur blöd, und wer will den ein blödes Produkt kaufen? (Nach der Implikation der Werbenden, die Haltung gegenüber dem Produkt wird von der Werbebotschaft vorgegeben.)&lt;br /&gt;Habet Mut, euch eures Verstandes zu bedienen, meine Damen und Herren Werbenden. Setzt auf Witz, Intelligenz und Offenheit, manchmal, gelingt es euch sogar, das will ich euch zugestehen. Die Kampagne des Joghurts „Macht zwar nicht schlanker, aber es schmeckt“ ist ehrlich und hat Witz. Warum versucht ihr denn andauernd, euere Kunden für blöder zu verkaufen als sie sind? Vielleicht bin ich etwas zu optimistisch, aber ich behaupte mal, es weiß doch jeder, daß er um keine Spur schlanker wird, wenn er ein 0,1% Fett- Joghurt ist, anstatt ein 3,6%. Das eine Joghurt macht es nun beim besten willen nicht mehr aus? Oder? An dieser Stelle will ich auch die Kampagne der Wiener Linien hervorheben, da sie nun wirklich ihre Kunden nicht für blöd verkauft, sondern die Alltagssituationen in all ihrem Witz und Groteske darstellt. Ich erinnere an das junge Mädchen, das im Morgengrauen vor der Tür ihrer Mutter steht, und zu ihr sagt, „Du hast doch gesagt mit dem letzten Bus!“ Leute, das kann was. Ich verstehe schon, daß nicht jede Kampagne unbedingt eine Meisterleistung sein kann, aber man wünscht sich halt schon etwas mehr Bemühen.&lt;br /&gt;Ihr Damen und Herren Werbenden solltet endlich zur Kenntnis nehmen, daß ihr wertvollen und großflächigen Platz im öffentlichen Raum einnehmt, der ihr zugebener Maßen zwar bezahlt, aber das ist noch lange kein Grund, diesen mit Dummheiten zuzukleistern. Es gibt auch so etwas wie einen öffentlichen Auftrag, ja ja, schon gut, von Moral zu sprechen ist antiquiert und oberlehrerhaft. Das verlange ich auch nicht, mir ist schon klar, Werbegeld hat nun mal keine Moral, von Würde ganz zu schweigen, aber Dezenz. Und überhaupt, warum müssen wir Passanten uns denn alles gefallen lassen, nur weil es euch in euren dreimalkreativen Bureaus habt einfallen lassen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich rufe zur ultimativen Plakatschändung auf, wem ein Plakat nicht gefällt, oder wer sich beleidigt fühl, hat das recht dieses zu übertünchen! Mit blau, mit gelb mit weiß mit allen möglichen Farben. Machen wir uns die Stadt wieder zu eigen und gestalten sie wirklich bunt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-113517292167223151?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/113517292167223151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=113517292167223151' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113517292167223151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113517292167223151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2005/12/ber-die-werbung.html' title='Über die Werbung'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-113491216846979217</id><published>2005-12-18T14:22:00.000+01:00</published><updated>2005-12-18T14:22:48.480+01:00</updated><title type='text'>über den verrat</title><content type='html'>observation über verrat&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dem wort nach muß es sich doch um ein derivat des rates handeln, jedoch nicht im sinne des "guten rates". es heißt ja, "ver"rat, also um einen rat, dem die präfix "ver-" vorgestellt wird. doch dazu später&lt;br /&gt;nun zu rat.&lt;br /&gt;es gibt ja bekanntlich das "rat-" haus, also ein haus voll rat? nein, wohl nicht, weder in wien,  noch in schlanders oder aldein.&lt;br /&gt;rat, der [mhd., ahd. rät, urspr-&gt;  (Besorgung der) Mittel, die zum Lebensunterhalt nötig sind.  Vorrat, Unrat. Vergl. Hausrat.&lt;br /&gt;Aha, der rat war ursprünglich eine od. mehrere sachen, ein od mehrere gegenstände, die zum leben notwendig waren.  sozusagen einkaufen oder raten gehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;damit ist der rat etwas wesentliches für demjenigen, der ihn besitzt, ist ja noch heute so, man kann den rat aber auch weitergeben wie man würstel und ein bier (vulgo sechzehner eisen) weitergeben kann; das nennt man dann jemanden raten oder einen rat geben, in diesem fall gleich zwei, also das  würstel und das bier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sind dann ratsherren die herren über würstel und bier, (s.o.) nein, nein so ist das auch wieder nicht, rat kann auch etwas immaterielles sein, womit wir dann beim "guten rat" wären. das ist also hilfsmittel, die zum lebensunterhalt nötig sind, jedoch keine gegenstände, wie wohnadressen, jobangebote etc. was an halt so alles braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;schwieriger wird die frage nun mit der präfix "ver-". diese hat mehrere bedeutungen. etymologisch sind mehrere gotische vorsilben mit lateinischen präkfixen verschmolzen. &lt;br /&gt;am ehesten entspricht "ver-" got. "fra" weg in den verben die ein verarbeiten verbrauchen, verderben bezeichnen. dem stehen die begriffe des "verschließens" in (verschlafen, versäumen) und des irregehens oder -führens nahe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;am ehesten haben wir es im falle des verrates mit einem irregehens resp. -führens zu tun, also der ursprüngliches sinn des wortes wird verdreht. der verräter rät dem manne falsch. nein das tut er ja nicht. der raffl, um mal einen beim namen zu nennen, oder aber judas, ein anderer recht bekannter, rät seinen meister  (im einen fall a.h., im anderen fall j.c.) ja nicht. er rät die anderen, die ihn fangen wollen, und das korrekt, aufgrund seines ratschlages finden diese auch den gesuchten. auf der pfandleralm oder in gethsemane, je nach dem. und bekommt obendrein nnoch einen lohn, den er mehr oder weniger gebrauchen kann.&lt;br /&gt;was verrät dann der verräter, was verdreht er, welchen rat, ob jetzt dinglich oder allegorisch gesprochen, verdreht nun dieser. so gesehen keinen, also dürfte der veräter nicht verräter genannt werden, sondern auslieferer, denn das tut er ja, also salopp gesagt, mitarbeiter der post. (k. u k. post  bzw. judäische post wenn es die halt gab?)&lt;br /&gt;nein so geht das auch wieder nicht, die armen briefträger mit den sog. verrätern in ein und dieselbe einrichtun g zu stecken, etwas muß doch verschieden sein. die müssen doch, diese spitzbuben etwas übles gemacht haben, sonst wäre man ihnen doch nicht so feindlich gesinnt, (dazu siehe dante inferno)&lt;br /&gt;sie verdrehen (wieder so ein "ver-" wort) das vertrauen (und gleich noch eines, langsam werden mir diese "ver-" wörter unheimlich). so das war jetzt schön allgemein und sagt  .... nichts. also von welchem vertrauen ist hier die rede, nun es muß sich um ein ein wissen einer bestimmten gruppe handeln, das nicht nach außen dringen darf. so ein art hermetischen wissens, das die gruppe in sich zusammenhält und sie von der außenwelt abgrenzt. bildlich gesprochen handelt es sich um die haut der gruppe, wie beim menschen dei haut den körper un dmithin den menschen von der außenwelt trennt, so sind dies bei gruppen die profundesten geheimnisse, welche die demarkationslinien bilden, zwischeneingeweihte und nichteingeweihte. &lt;br /&gt;mithin verkauft der verräter also die haut seiner gruppe, er ist also der arme teufel der seine und die haut der anderen zum markte trägt. und darin liegt sein verbrechen. (der "ver-"räter begeht sein "ver-"brechen, weil er die haut "ver-"kauft. ganz schön unheimlich diese "ver-" wörter. echtes gruseln kommt auf. der verräter ist also in wahrheit kein verräter, sondern ein sehr schmieriger verkäufer, der sich leider selbst mitverkauft. und jetzt sag mal einer der kapitalismus sei gut?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vermutlich ist das auch der grund, warum die gegenseite die dienste jener zeitgenossen zwar gerne annehmen, solange sie ihrem verfolgten zweck dienen aber sich angewidert von ihnen abwenden, wenn seine dienste nicht mehr benötigt werden. wahrscheinlich ist es die ahnung und die angst, daß auch ihre kreisen bzw. gruppen derartige zeitgenossen beherbert, die diese gruppe sowie die einzelnen zufall bringen kann. &lt;br /&gt;vielleicht schwingt in dem angewidert sein auch die scham mit, daß große ideen, bzw. große werke durch solch kleinen sand im getriebe zu fall gebracht werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und was hat das alles mit dem würstel und dem bier zu tun. nichts, aber ich habe hunger und gehe nun eines essen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-113491216846979217?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/113491216846979217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=113491216846979217' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113491216846979217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113491216846979217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2005/12/ber-den-verrat.html' title='über den verrat'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19960040.post-113485863806221441</id><published>2005-12-17T23:22:00.001+01:00</published><updated>2005-12-17T23:30:38.063+01:00</updated><title type='text'>abend in blau</title><content type='html'>blau. schöne farbe. gerade im winter dominitert sie die umgebung, alles versinkt im abendlichen blau- im tiefblau, sogar die vorweihnachtliche geschäftigkeit, aj gerade diese. und der punschstand natürlich, der ist auch blau, oder sind es dessen gäste, ist um diese zeit nicht mehr genau zu unterscheiden.&lt;br /&gt;die sehnsucht nach dem blauen meer kommt in mir auf, nach wellen, gleißender gischt, weißen schaumkronen, und hell glänzendem sand. der sommmer, ist der wirklich so lange her, jezt wo die unsäglichen "jingle bells" allüberall tönen, die lichterketten im einkaufstakt pulsieren und den rhythmus der shopperei vorgeben.&lt;br /&gt;betrinken ist die einzige möglichkeit, dem zu entrinnen, ja eben, blau zu sein. es lebe  die blau stimmung&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-113485863806221441?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/113485863806221441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=113485863806221441' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113485863806221441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' 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ist um diese zeit nicht mehr genau zu unterscheiden.&lt;br /&gt;die sehnsucht nach dem blauen meer kommt in mir auf, nach wellen, gleißender gischt, weißen schaumkronen, und hell glänzendem sand. der sommmer, ist der wirklich so lange her, jezt wo die unsäglichen "jingle bells" allüberall tönen, die lichterketten im einkaufstakt pulsieren und den rhythmus der shopperei vorgeben.&lt;br /&gt;betrinken ist die einzige möglichkeit, dem zu entrinnen, ja eben, blau zu sein. es lebe  die blau stimmung&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19960040-113485863520946854?l=franzjosef.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://franzjosef.blogspot.com/feeds/113485863520946854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19960040&amp;postID=113485863520946854' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113485863520946854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19960040/posts/default/113485863520946854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://franzjosef.blogspot.com/2005/12/abend-in-blau.html' title='abend in blau'/><author><name>franzjosef</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05037578001861154437</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
